Kirchengemeinde Coppengrave
Kirchengemeinde Duingen
Capellenhagen Coppengrave Duingen Fölziehausen Weenzen

OrgelPlus startet in 2021

Eingang: 18.06.2021, Veröffentlicht: 19.06.2021

Orgel<i>Plus</i> startet in 2021

Im sechsten Jahr nach der Restaurierung der wertvollen Philipp-Furtwängler-Orgel von 1851 in der St. Marien­ und Lamberti­ Kirche zu Hoyershausen wird die Konzertreihe: "Orgel Plus" fortgeführt.

Die Interpreten sind Iveta Weide an der Orgel und Till Hieronymus auf der Oboe.

Ort: St. Marien- und Lambertikirche zu Hoyershausen

Zeit: 27. Juni. 2021 um 17 Uhr



Der Eintritt ist wie immer frei - Spenden werden erbeten

Bitte die Hygiene- und Abstandsregeln beachten.
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Hoffnungsbrief Nr. 64

Eingang: 18.06.2021, Veröffentlicht: 18.06.2021

Hoffnungsbrief Nr. 64

Liebe Gemeinde,

vor einiger Zeit war mein Schlüsselbund verschwunden. “Das kann doch nicht wahr sein”, dachte ich. “Ich habe ihn doch in meine Tasche gesteckt.” Nun war er nicht zu finden. Aufgeregt lief ich durchs Haus, suchte alle Räume ab , lief zum Auto und suchte dort. Alles vergebens. Sollte ich ihn verloren haben? Frustriert ging ich ins Haus zurück und kochte mir erst einmal einen Kaffee. Anschließend machte ich mich wieder auf die Suche. Und tatsächlich, ich fand meinen Schlüsselbund. Er lag doch in meiner Tasche verborgen. Ganz tief unten im Dunkeln. Erst als ich sie ausleerte, entdeckte ich ihn. Wie froh und erleichtert war ich, als ich meinen Schlüsselbund wieder hatte.
An diese Situation musste ich denken, als ich den Wochenspruch für die kommende Woche gelesen habe. Da steht im Lukasevangelium:
“Der Menschensohn ist gekommen zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.”
Diese Worte spricht Jesus in eine besondere Situation hinein. Es waren fromme Menschen zu Jesus gekommen und klagten ihn an, weil er sich mit Menschen abgab, die es ihrer Meinung nach nicht wert waren. Die sogenannten Sünder, mit denen man nichts zu tun haben sollte.
Jesus möchte sie zum Nachdenken anregen und stellt ihnen die Frage:
“Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert, lässt er dann nicht die neunundneunzig zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet?”
Nicht jeder hat das Glück, sich immer geborgen und aufgehoben zu fühlen. Manchmal kann, das Leben auf Pfade führen, auf denen man sich verliert, auf denen man sozusagen verloren geht. Wie viele Schicksale gibt es. Wie gut, wenn dann jemand nach mir sucht.
So, wie Menschen nach dem suchen, was ihnen wichtig ist, so sucht Gott nach uns Menschen. Denn alle Menschen gehören eigentlich zu Gott, der uns geschaffen hat.
Jeder Mensch ist Gott wichtig, auch die, die nichts von ihm wissen, auch die, die sich von ihm abgewandt haben. In Jesus geht er auf sie zu und freut sich über jeden, der sich von ihm finden lässt. Denn Gott liebt die Menschen trotz ihrer Fehler und Eigenarten. Darum dürfen wir uns freuen über einen Gott, der uns Menschen nicht verloren gibt. In dieser Zuversicht dürfen wir leben.


Bleiben Sie behütet

Ihre Lektorin
Petra Woscholski
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Einladung zum Fußballereignis 2021 nach Weenzen: Portugal - Deutschland

Eingang: 16.06.2021, Veröffentlicht: 17.06.2021

Einladung zum Fußballereignis 2021 nach Weenzen: Portugal - Deutschland
Die Kirchengemeinde freut sich eine besondere Veranstaltung für die Menschen in unserem Flecken anbieten zu können und lädt zum Public Screening des Sommer-Fussballereignisses 2021 ein.
Wie in den vergangenen Jahren werden wir unterstützt von der Dorfgemeinschaft Weenzen.
Vielen Dank an Gitta Brinkmann, die uns wieder Scheune und Hof zur Verfügung stellt.

Unter dem Motto:
"Gemeinsam hoffen, zittern, jubeln"
wollen wir wieder gemeinsam feiern.

Wenn Sie in den letzten Jahren dabei waren, wird Ihnen viel vertraut sein, aber es gibt einige

Randbedingungen in Corona-Zeiten:

Wir freuen uns, dass die Veranstaltung mit dem eingereichten Hygienekonzept, welches vom Gesundheitsamt Hildesheim genehmigt wurde, durchgeführt werden darf. Bitte beachten Sie, dass das Hygienekonzept strikt eingehalten werden muß:
Es besteht zwar keine Testpflicht, aber Maskenpflicht (medizinisch oder FP2). Sanitäranlagen stehen NICHT zur Verfügung! Jeder Teilnehmer hat einen Sitzplatz, Stehplätze gibt es nicht!. Die Anzahl ist auf 97 Teilnehmer strikt begrenzt.

Bereits stattgefunden hat das Spiel Frankreich - Deutschland am Di 15. Juni 2021 um 21:00 Uhr, welches 1:0 für Frankreich endete.

Seien Sie eingeladen zu Spiel:

Sa 19. Juni 2021, 18.00 Uhr - Portugal - Deutschland


Veranstaltungsort:

Weenzen - Hof Brinkmann - Paderborner Straße 11

Termine der weiteren Gruppenspiele sind:

Mi 23. Juni 2021, 21.00 Uhr - Deutschland - Ungarn

Angegeben sind die Uhrzeiten des Spielbeginns.
Eine Stunde vor Spielbeginn ist geöffnet.
Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen unserer Kirchengemeinde erhalten auf dieser Seite.
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Erstes Fußballspiel in Weenzen übertragen

Eingang: 15.06.2021, Veröffentlicht: 16.06.2021

Erstes Fußballspiel in Weenzen übertragen
Um 21:00 Uhr war Anpfiff für das Spiel Frankreich - Deutschland.
Ab 19 Uhr begann der Aufbau und Vorbereitungen, denn ab 20 Uhr war geöffnet. Absperrungen, Schilder, Registrierungstische und vieles mehr wurden aufgestellt. Bereits am Sonntag waren 97 Stühle, Grill, Beamer, Leinwand, etc. aufgestellt worden.
Um 20 Uhr kamen die ersten Besucher. Jeder Besucher wurde registriert und erhielt ein Informationsblatt mit den Regeln der Veranstaltungen, die sich aus dem genehmigten Hygienekonzept ergeben.
33 Besucher sahen eine Begegnung, die der Weltmeister Frankreich mit 1:0 gewann. Das Tor wurde nicht von einem Spieler der französischen Mannschaft erzielt, sondern war ein Eigentor.
Bratwürste, Pommes und Getränke standen für die Besucher bereit. Auch bestand die Möglichkeit eigene Becher/Gläser mitzubringen, was u.a. für den Sekt genutzt wurde.

Das nächste Spiel Portugal - Deutschland wird am 19. Juni um 18Uhr angepfiffen.
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Biodiversität: Friedhof Capellenhagen

Eingang: 13.06.2021, Veröffentlicht: 14.06.2021

Biodiversität: Friedhof Capellenhagen
Mitglieder des Kirchenvorstandes Coppengrave planten die Biodiversität auf dem Friedhof Capellenhagen zu verbessern. Waltraud Basse, Maja Loges Loges und Rainer Loges trafen sich und stellten zwei Insektennistkästen - oft auch Insektenhotels genannt - auf dem Friedhof Capellenhagen auf.
Die Anzahl der Insekten in unserer Landschaft ist zurückgegangen. Mit diesen Massnahmen soll die Biodiversität verbessert werden. Die Nistkästen wurden vom NABU bezogen, um sicher zu stellen, dass diese vollständig geeignet sind.

In den vergangenen Monaten wurde auch der Kompost für Grünschnitt von Plastik, Metallen, Abfall gesäubert.

Über die weiteren Massnahmen auf unseren Friedhöfen werden wir informieren.
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Einladung zum Fußballereignis 2021 nach Weenzen

Eingang: 12.06.2021, Veröffentlicht: 13.06.2021

Einladung zum Fußballereignis 2021 nach Weenzen
Die Kirchengemeinde freut sich eine besondere Veranstaltung für die Menschen in unserem Flecken anbieten zu können und lädt zum Public Screening des Sommer-Fussballereignisses 2021 ein.
Wie in den vergangenen Jahren werden wir unterstützt von der Dorfgemeinschaft Weenzen.
Vielen Dank an Gitta Brinkmann, die uns wieder Scheune und Hof zur Verfügung stellt.

Unter dem Motto:
"Gemeinsam hoffen, zittern, jubeln"
wollen wir wieder gemeinsam feiern.

Wenn Sie in den letzten Jahren dabei waren, wird Ihnen viel vertraut sein, aber es gibt einige

Randbedingungen in Corona-Zeiten:

Wir freuen uns, dass die Veranstaltung mit dem eingereichten Hygienekonzept, welches vom Gesundheitsamt Hildesheim genehmigt wurde, durchgeführt werden darf. Bitte beachten Sie, dass das Hygienekonzept strikt eingehalten werden muß:
Es besteht zwar keine Testpflicht, aber Maskenpflicht (medizinisch oder FP2). Sanitäranlagen stehen NICHT zur Verfügung! Jeder Teilnehmer hat einen Sitzplatz, Stehplätze gibt es nicht!. Die Anzahl ist auf 97 Teilnehmer strikt begrenzt.

Di 15. Juni 2021, 21:00 Uhr - Frankreich - Deutschland


Veranstaltungsort:

Weenzen - Hof Brinkmann - Paderborner Straße 11

Termine der weiteren Gruppenspiele sind:

Sa 19. Juni 2021, 18.00 Uhr - Portugal - Deutschland
Mi 23. Juni 2021, 21.00 Uhr - Deutschland - Ungarn

Angegeben sind die Uhrzeiten des Spielbeginns.
Eine Stunde vor Spielbeginn ist geöffnet.
Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen unserer Kirchengemeinde erhalten auf dieser Seite.
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Einladung zum Freiluftgottesdienst am Leineberglandbalkon

Eingang: 07.06.2021, Veröffentlicht: 12.06.2021

Einladung zum Freiluftgottesdienst am Leineberglandbalkon
Die Kirchengemeinde Duingen und die Kirchengemeinde Hoyershausen laden zum Freiluftgottesdienst am Leineberglandbalkon ein..
Kommen Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Zeit: 4. Juli 2021 um 16 Uhr
Ort: Leineberglandbalkon

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Hoffnungsbrief Nr. 63

Eingang: 10.06.2021, Veröffentlicht: 11.06.2021

Hoffnungsbrief Nr. 63
Liebe Gemeinde,

wo finden Sie sich selbst und Ihre Mitte wieder? Ist es ein Ort oder ist es eine Tätigkeit? Für mich gibt es den Ort, an dem ich mich zugleich üben kann im Handwerk der Schöpfung. Wo ich sozusagen Hand anlegen und etwas selbst gestalten kann. Es ist mein Garten. Es gibt dort immer etwas zu tun: Boden auflockern, Unkraut jäten, mähen oder einfach nur Blumen pflücken. Mal ist etwas zu schneiden oder anzubinden, damit es nicht abknickt oder andere Pflanzen verschattet. Jeden Tag mache ich im Garten meine Runde. Außerdem kommen mir im Garten die besten Einfälle, was ich Ihnen z. B. heute schreiben kann. Meine Kollegin, an die ich in diesen Tagen sehr denke, hat neulich so schön ihre Gartenerfahrungen mit dem Fazit geschlossen “irgendetwas wächst immer”. In der Tat ist es nicht alle Jahre gleich. Die kühle und nasse Witterung erinnert an frühere Jahre, als der Klimawandel noch unbekannt war. Aber es ist im Leben ja auch sonst so, dass man es nehmen muss wie es kommt. Die Kunst des wahren Lebens ist stets die, das Bestmögliche aus dem Gegebenen zu machen.
Weil man lange Zeit nicht so einfach wegfahren konnte, haben manche Leute wieder angefangen, mehr Zeit im Garten und in der heimischen Natur zu verbringen. Nie habe ich so viele Spaziergänger getroffen - ältere und jüngere - wie in den letzten Monaten. Das möchte ich beibehalten, auch wenn ich mich auch auf neue Reisemöglichkeiten freue.
Mein Garten ist meine unmittelbare Umgebung, die ich jeden Tag genießen und gestalten kann. Andere Gegenden sind mir nicht täglich zugänglich. Man kann sie nicht immer ansehen und vergleichen, wie es dort jetzt aussieht. Es ist nur eine Momentaufnahme wie bei einem Foto. Eine lebenslange Begleitung ist nur in größeren Abständen möglich. Man kann zwar geliebte Ferienorte wiederbesuchen, aber meine tägliche Gartenrunde ist anders.
Sie verbindet meine Seele mit der Scholle der Vorfahren. Sie bedarf meines täglichen Einsatzes. Nie ist etwas ein für allemal erledigt und für immer getan. Es gibt vieles, was mehrmals im Jahr zu tun ist wie mähen, harken und fegen. Es gibt Wiederholungen, aber auch Neuanfänge. Im Leben interessieren ja meistens die Dinge, die einen neuen Anfang bieten. Dazu gehört mein Glaube. Er ist nicht immer gleich, sondern jede Lebenserfahrung, Gutes wie weniger Gutes, prägen ihn. Der heutige Wochenspruch versammelt uns diesen Sonntag wieder in der Kirche: Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Wie eine Gartenterrasse bietet mir meine Kirche einen Platz zum Rasten wie zum Tätigsein an. Jesus wirbt um uns: Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.
Das Wort Joch ist ja eher für das Gegenteil bekannt. Schwere Wassereimer trug meine Urgroßmutter an einer Jochstange. Jeder Tropfen Wasser für Mensch und Vieh musste aus dem Brunnen gezogen und getragen werden, ehe im Haus 1953 fließendes Wasser gelegt wurde. Inzwischen habe ich diesen Brunnen reaktiviert mit einer Schwengelpumpe, sodass ich immer genug Wasser zum Gießen meiner Blumentöpfe habe, die vor und neben der Hauswand stehen. Mit der Pumpe geht das viel leichter als zu Zeiten meiner Urgroßmutter. Wie viel leichter und bequemer unser Leben heute ist verglichen mit dem unserer Vorfahren, das kann mich schon sanftmütig und von Herzen demütig machen. Was über mancher Kirchentür steht, enthält auf jeden Fall eine sonntägliche Erfahrung: lass dich erquicken. Um den Alltag nicht zu geruhsam und zu langweilig werden zu lassen, dafür ist mein Garten auch gut. Bewegung und Ausruhen hat seinen Platz. Einen schönen Sommersonntag im Garten wünscht Ihnen

Ihr Pastor Cornelius Meisiek
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Biodiversität: Nistkästen für Insekten auf dem Friedhof Coppengrave

Eingang: 09.06.2021, Veröffentlicht: 10.06.2021

Biodiversität: Nistkästen für Insekten auf dem Friedhof Coppengrave
Mitglieder des Kirchenvorstandes Coppengrave haben zwei Insektennistkästen - oft auch Insektenhotels genannt - auf dem Friedhof Coppengrave aufgestellt. Friedhelm Hermes befestigte diese an zwei Bäumen. Die Anzahl der Insekten in unserer Landschaft ist zurückgegangen. Mit diesen Massnahmen soll die Biodiversität verbessert werden. Die Nistkästen wurden vom NABU bezogen, um sicher zu stellen, dass diese vollständig geeignet sind.

Ab Januar begann eine Kette von Massnahmen, die unter anderem die Biodiversität verbessern soll.
Im Februar wurde ein Teil der Hecke entfernt und die Neubepflanzung erfolgte mit Sträuchern, die für Vögel und Insekten nützlich sind.
Im Mai wurde Stumpen entfernt und das Abfallwesen neu geregelt: Nur Grünschnitt kann noch auf dem Friedhof entsorgt werden. Alle Plastikteile etc. müssen zu Hause entsorgt werden.

Über die weiteren Massnahmen auf unseren Friedhöfen werden wir informieren.
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Einladung zur Oase am Freitag in Guter Hirt

Eingang: 08.06.2021, Veröffentlicht: 09.06.2021

Einladung zur Oase am Freitag in Guter Hirt
Foto: Günter Werner

Einladung zur nächsten Oase am Freitag mit dem Thema "Urlaub"

Ort: Kath Kirche Guter Hirt
Zeit: 2. Juli 2021

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Endlich ist singen im Gottesdienst wieder möglich

Eingang: 06.06.2021, Veröffentlicht: 08.06.2021

Endlich ist singen im Gottesdienst wieder möglich
Ursprünglich sollte der Gottesdienst im Freien gefeiert werden. Es war zwar von oben trocken, aber das Gras unten war leider noch zu nass.
Der Freude endlich wieder singen zu dürfen, tat dies keinen Abbruch. In der St. Franziskuskiche ist die Akustik hervorragend und der Gesang war raumfüllend. Pastorin Anne-Christin Ladwig auf der Gitarre und Organistin Frau Wehling am Keyboard begleiteten die vielen Lieder musikalisch. Die Liedtexte und der Ablauf wurden wie üblich auf der Liedtafel projiziert.
Pastorin Ladwig begann ihrer Predigt mit dem Bild eines Scheckenhauses als Rückzugsort. In der Geschichte von Jona suchte dieser auch einen Rückzugsort. Doch Gott sieht ihn und verläßt ihn nicht.
Frau Wehling erhielt das schöne Orgelnachspiel und für ihren musikalischen Einsatz einen Applaus der Gemeinde.
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Oase am Freitag mit Bewegung

Eingang: 04.06.2021, Veröffentlicht: 07.06.2021

Oase am Freitag mit Bewegung
Die Oase am Freitag fand im Juni bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen im Garten der Kirche Guter Hirt statt. Ursula Hamann und Ulrike Wyciok hatte das Thema Beten vorbereitet.
Im Freien konnten auch wieder gemeinsam Lieder gesungen werden. In dieser Oase zum Thema Beten, wurde das Beten mit Bewegung verbunden.
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Hoffnungsbrief Nr. 62

Eingang: 04.06.2021, Veröffentlicht: 04.06.2021

Hoffnungsbrief Nr. 62
Liebe Gemeinde!

Weinbergschnecken haben in meinem Garten Narrenfreiheit. Das kann man wirklich nicht von allen Schneckensorten sagen. Nacktschnecken zum Beispiel leben gefährlich in meiner Nähe. Ich habe das Gefühl, dass es in diesem Jahr unglaublich viele davon gibt. Einige Kürbispflanzen haben die nächtlichen Attacken dieser Spezies nicht überlebt, und die Radieschen sehen auch schon ganz ramponiert aus. Wenn ich jetzt eine Nacktschnecke auf frischer Tat ertappe, mache ich kurzen Prozess mit ihr - auch wenn ich dabei ein schlechtes Gewissen habe. Den Weinbergschnecken dagegen lasse ich alles durchgehen - nicht nur, weil sie unter Naturschutz stehen. Allerhöchstens werden sie in einen anderen Teil des Gartens umgesiedelt, wenn ich sie auf einer Gemüsepflanze oder einer besonders geliebten Blume erwische. Aber meistens freue ich mich einfach, dass ich sie in aller Ruhe beobachten kann.

So eine Weinbergschnecke bewegt sich -im wahrsten Sinne des Wortes- im Schneckentempo. Dabei scheint sie durchaus zielstrebig zu sein; nur dass ich in der Regel nicht in der Lage bin, ihr Ziel zu erkennen. Nichts kann sie aus der Ruhe bringen oder zur Eile antreiben. Sie kriecht einfach gemächlich ihre Bahn und knabbert hier und dort wie zufällig an einem Blatt oder einer Blüte. Und wenn Unbill droht, zieht sie sich einfach in ihr Schneckenhaus zurück und wartet, bis die Gefahr vorüber ist. Sogar eine gute Figur macht sie noch dabei: majestätisch sieht sie aus, mit ihrem kunstvollen Gehäuse und dem langen, beweglichen oberen Fühlerpaar.

Diese Unbeirrbarkeit und die sanfte Ruhe der Weinbergschnecke beeindrucken mich. Wenn ich sie so beobachte, wird mir bewusst, wie rastlos ich selbst bin. “Der Weg ist das Ziel” ist definitiv kein Sprichwort, das ich so einfach unterschreiben könnte. Für mich ist das Ziel das Ziel und der Weg dahin Mittel zum Zweck. Und wenn das eine Ziel erreicht ist, habe ich meist schon das nächste im Visier - oder gar mehrere. Ich finde es schwer, da locker zu lassen, auch wenn ich es gerne können würde: einfach leben, im Hier und Jetzt. Aber es gibt immer so viel zu tun, im Beruf, im Ehrenamt und auch Zuhause. So viele Erwartungen, die mir entgegengebracht werden - und so viel, was ich selbst von mir erwarte. Wenn ich da nicht dran bleibe und voraus denke und plane und sorge, tue und mache, dann geht garantiert irgendwas daneben.

Im Matthäusevangelium heißt es: “Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen.” (Math. 6,34). Auch in anderen Religionen wird das sinngemäß so gelehrt, nur in anderen Worten. Das finde ich spannend, denn es müsste ja nicht extra betont werden, wenn es den Menschen leicht fallen würde so zu leben. Wenn ich da nochmal an die Weinbergschnecke denke - Schnecken haben genau genommen kein Gehirn. Vielleicht fällt es ihnen deshalb leichter, den Moment zu genießen. Zu viel Denken ist da offensichtlich hinderlich. Ich glaube allerdings nicht, dass das Matthäusevangelium uns dazu auffordern will, das Denken ganz einzustellen. Und das Sorgen sein zu lassen heißt auch nicht, die Hände in den Schoß zu legen und gar nichts mehr zu tun. Es heißt: das, was ich tue, nicht unter Druck, sondern voller Vertrauen zu tun, dass am Ende alles gut wird. Dann kann man auch das Tun so genießen wie das Nicht—Tun. Heutzutage sind manche Menschen ja so unter Dauerstress, dass sie selbst beim Nichts tun nicht mehr entspannen können - und das tut am Ende Keinem gut.

Im Moment freuen wir uns über all die Lockerungen, die die abebbenden Infektionszahlen uns bescheren, und die warmen Sonnenstrahlen tun ein Übriges. Vielleicht ist das ein guter Moment, um sich auch sonst mal ein bissl locker zu machen und das Sorgen sein zu lassen - im Vertrauen auf Gott, der sich um uns sorgt. In der Nacktschneckenfrage wird mir das sicherlich nicht gelingen - aber dafür hoffentlich in anderen Lebensbereichen!

Herzlichst, Ihre Zwischenzeitpastorin
Anne-Christin Ladwig
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Einladung zum Freiluftgottesdienst an der St. Franziskuskirche

Eingang: 02.06.2021, Veröffentlicht: 02.06.2021

Einladung zum Freiluftgottesdienst an der St. Franziskuskirche
Die Inzidenzzahlen sind jetzt unter 35. Wir können wieder gemeinsam drinnen und draußen singen.
Auch der Wetterbericht verheißt angenehme Temperaturen und keinen Regen.
am nächsten Sonntag 6. Juni um 11 Uhr.

Sollte sich das Wetter gundlegend ändern, singen wir in der Kirche weiter.
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Hoffnungsbrief Nr. 61

Eingang: 27.05.2021, Veröffentlicht: 27.05.2021

Hoffnungsbrief Nr. 61

Liebe Gemeinde,

viele Menschen, vor allem in Süddeutschland, benutzen einen christlichen Gruß. In Bayern sagt man bekanntlich “Grüß Gott”. Noch im 19. Jahrhundert sagte man auch bei uns “Gott zum Gruße”, wo man sich heute nur noch einen “guten Tag” wünscht oder schlicht kurz “Hallo” sagt. Vor 1945 sagte das hier niemand, weil diese Kurzform aus den USA kommt und sich erst mit den Siegern einbürgerte. Typisch norddeutsch sind die “Moin(moin)”-Rufe an der Küste. Auch die Bibel kennt Grußformeln. Die bekannteste Grußformel des Paulus ist heute der Wochenspruch 2. Kor 13, 13 und lautet so: Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!
Während heute ein Gruß vor allem kurz sein soll, damit man ihn gerne verwendet, hat die Bibel eine andere, eigene Vorstellung des Grüßens. Ein christlicher Gruß kann aber auch kurz sein, wie z. B. im Gottesdienst: Der Herr sei mit euch! Er ist wie ein Gebet, einfach, kurz und bündig, damit man ihn nicht vergisst.
Paulus hat seinen Gruß oft seinen Briefen vorangestellt. Dabei ist der Gruß dann so etwas wie der Ausweis des Absenders. Paulus stellt sich den Empfängern, Hörern und Lesern seines Briefes mit seinem Glauben, seiner Überzeugung vor. Er gibt sich als rechtgläubiger Christ zu erkennen, der in Gemeinschaft steht mit Gott dem Vater, seinem Sohn und seinem Geist. Er glaubt an die drei Erscheinungsweisen Gottes. Am sichtbarsten begegnet uns Gott in seinem Sohn. Er begegnet uns menschlich. So stellt Paulus sich vor mit der Gnade Christi, denn der Herr begegnet uns gnädig. Das heißt auf Deutsch, er ist uns zugetan und voller Wohlwollen. Auch heute noch wird das Grüßen als Höflichkeit und als wohlwollend ausgelegt. Wer einem Mitmenschen mürrisch bis ablehnend gegenübersteht, wird sich das Grüßen sparen.
Früher wurden wir als Kinder gedrillt, immer und jeden zu grüßen, damit der gute Ruf der Familie gewahrt bleibe. Als Kind kommt einem das lästig bis überflüssig vor. Wenn ich mir aber vorstelle, dass mein Gruß meinem Nächsten wie meine persönliche Visitenkarte überreicht wird, macht das Grüßen schon Sinn. Es erleichtert auf jeden Fall das Gespräch und kann wie ein Türöffner wirken. Ein Gruß ist also wie ein Schlüssel: Mit ihm komme ich leichter ans Ziel als ohne ihn.
Der zweite Teil des paulinischen Grußes nennt dieses Ziel ausdrücklich: die Liebe Gottes!
Da will Paulus mit seinen Zuhörern hin. Dahin wollen wir Christen auch mit unserem Glauben. Sie ist die Krone von allem und unser Ziel, nicht bloß ein Mittel zum Zweck! Worin findet aber die Liebe Gottes ihren Ausdruck? In der Gemeinschaft, die wir mit dem Heiligen Geist teilen. Wer in der Liebe lebt, der lebt aus dem richtigen Geist und wünscht, ER sei mit euch allen!
Eine gute Gemeinschaft fängt mit bewusstem Grüßen an. Mit guten Absichten und guten Wünschen beginnen wie schließen, das ist nicht nur die Sprache der Diplomatie. Es ist auch die Sprache des Friedens und der guten Umgangsformen überhaupt. Man braucht nicht mal seinen Knigge zu kennen, um das einzusehen: Jeder Gruß oder Nichtgruß, den wir in unseren Orten empfangen, weist uns als das aus, was wir sind und wie wir wahrgenommen werden.

Viel Spaß beim Grüßen und beim Gute-Laune-kriegen wünscht Ihnen

Ihr Pastor Cornelius Meisiek
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Sonniger Ökumenischer Freiluftgottesdienst am Pfingstmontag an der Köhlerhütte

Eingang: 24.05.2021, Veröffentlicht: 26.05.2021

Sonniger Ökumenischer Freiluftgottesdienst am Pfingstmontag an der Köhlerhütte
Pfingstmontag laden die kath. Kirche Guter Hirt aus Duingen und die Kirchengemeinde Coppengrave traditionell zu ihrem ökumenischen Freiluftgottesdienst ein. Die Wettervorhersage prognostizierte schon einige Tage vorher nach den vielen Regentagen einen sonnigen Tag. Die Vorhersage stimmte. Bei schönem sonnigen Wetter konnte der Freiluftgottesdienst an der Köhlerhütte im Freien gefeiert werden.
Um 9 Uhr startete der Aufbau: Stühle, Tische, Kreuz, Technik, Stromversorgung uvm. wurden transportiert und aufgebaut. Den Altar und das Birkenkreuz schmückte Traute Hennemann.
Der Pfingstmontagsgottesdienst hat traditionell einen größeren Einzugsbereich, so dass Pastor Dr. Meisiek und Herr Werner knapp 60 Gäste aus nah und fern begrüßen konnten. Im Freien konnten wieder viele Lieder, begleitet von Petr Chrastina auf der elektronischen Orgel, gesungen werden.
Im Anspiel von Petra Woscholski, Ursula Hamann und Ulrike Wyciok diskutierten ein evangelischer Christ, ein katholischer Christ und ein Konfessionsloser über die Unterschiede. Das Anspiel endete mit der Aussage des Konfessionslosen: "Ich dachte Christ ist Christ".
Pfarrer Barsuhn zeigte in seiner Predigt auf, das dieser Satz sowohl richtig als auch falsch ist und zeigte die Unterschiede und Gemeinsamkeiten auf. Als Beispiel für Gemeinsamkeiten nannte er die Zeit nach dem Krieg, in der die evangelischen Kirchen im Norden für die katholischen Vertriebenen die Kirchen öffneten und im Süden die katholischen Kirchen für die evangelischen Vertriebenen die Kirchen öffneten. Unterschiede gebe es z.B. in den unterschiedlichen Gottesdienstformen.
Günter Werner hatte vor einigen Monaten die Idee einen ökumenischen Arbeitskreis zu gründen. Dieser wurde heute an Pfingsten, dem Geburtstag der Kirche, offiziell ins Leben gerufen. Je zwei Mitglieder entsenden die kath. Kirche Guter Hirt, die evangelischen Kirche Coppengrave und die evangelischen Kirche Duingen in den Arbeitskreis.
Petra Woscholski hatte die schöne Idee, dass nicht nur der ökumenische Arbeitskreis abgekündigt wird, sondern die gerade anwesenden Mitglieder sollten auch der Gemeinde vorgestellt werden. Die Mitglieder sind Waltraud Basse(ev. Kirche Coppengrave), Dörthe Fricke(ev. Kirche Duingen), Ursula Hamann(kath. Kirche Guter Hirt), Claudia Köhler(ev. Kirche Duingen), Petra Woscholski(ev. Kirche Coppengrave), Ulrike Wyciok(kath. Kirche Guter Hirt).
Günter Werner überraschte die beiden Pastoren mit der spontanen Bitte/Idee die Arbeit des Arbeitskreis zu segnen, was diese auch gerne aufnahmen. Günter Werner betonte, dass der Arbeitskreis keinen kirchenrechtlichen Vorgaben unterliegt. Der Arbeitskreis erhielt einen kräftigen Applaus.
Pastor Dr. Meisiek beendete den ereignisreichen Gottesdienst mit dem Vaterunser und dem Segen.
Nach dem Orgelnachspiel dankte Petra Woscholski allen Gästen für ihr kommen und gab ihrer Hoffnung Ausdruck im nächsten Jahr wieder in gemütlicher Runde miteinander verweilen, feiern und auch den Grill anwerfen zu können. Corona-bedingt ist dies im Moment leider nicht möglich.


Vielen Dank an den Heimat- und Verkehrsverein, der uns gestattete die Köhlerhütte zu nutzen. Mit hohem ehrenamtlichen Einsatz sorgt der Verein dafür, dass dieser schöne Platz erhalten bleibt.
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Pfingstsonntag im Duinger Kleingarten

Eingang: 23.05.2021, Veröffentlicht: 25.05.2021

Pfingstsonntag im Duinger Kleingarten
Dieses Jahr spielte das Wetter nicht mit. Es regnete nicht nur am Vormittag, sondern der Regen hat auch die Tage davor den Rasen durchgeweicht, so dass er nicht betreten werden konnte, ohne tiefe Spuren zu hinterlassen.
Der "Freiluftgottesdienst" wurde in das Vereinshaus verlegt. Aufgrund der Größe und den Corona-Abstandsbestimmungen, konnte nur ein Teil der 25 Besucher im Raum dem Gottesdienst folgen. Der Gottesdienst wurde über Lautsprecher auf die Terasse übertragen, auf der die anderen Besucher Schutz vor dem Regen fanden.
Der Gottesdienst wurde von Pastorin Anne-Christin Ladwig geleitet und von Petr Chrastina an der elektronischen Orgel begleitet. Maria Sawatzky und Peter Seip übernahmen Lesung und Abkündigungen.
Trotz der Umstände konnte ein schöner Gottesdienst gefeiert werden.
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Ehrenamtlicher Einsatz auf dem Friedhof Coppengrave

Eingang: 21.05.2021, Veröffentlicht: 24.05.2021

Ehrenamtlicher Einsatz auf dem Friedhof Coppengrave
Auf dem Friedhof Coppengrave gab es in den letzten Wochen viele Veränderungen.
Im Februar wurde ein Teil der Hecke entfernt und die Neubepflanzung erfolgte mit Sträuchern, die für Vögel und Insekten nützlich sind. Weitere Massnahmen sind auf unseren Friedhöfen und Flächen geplant.
Vor einigen Monaten wurde Nadelbäume gefällt. Die Stumpen ragten aus der Erde.

Friedhelm Hermes hat die letzten Wochen mit einem gewaltigen Arbeitseinsatz die Stumpen/Wurzeln entfernt.und auch Steine, Schutt und Beton, die aus den Gräbern auf dem Friedhofsgelände entsorgt wurden, in einen Container verladen, der dann ordnungsgemäß entsorgt wurde.

Hinweis: Die Entsorgung der Steine und Fundamente der Gräber nach Ende der Liegezeit obliegt voll und ganz den Nutzungsberechtigten. Diese ist nicht in den Freidhofsgebühren einkalkuliert. Die jetzige Entsorgung kostet viel Geld, dass letztlich über die Freidhofsgebühren umgelegt werden muss, da ein Friedhof kostendeckend arbeiten muss und keinen Gewinn machen darf.

Vielen Dank an Friedhelm Hermes für die vielen Stunden ehrenamtlichen Einsatz. Ohne seinen Einsatz wären diese Arbeiten nicht finanzierbar gewesen.
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Hoffnungsbrief Nr. 60

Eingang: 20.05.2021, Veröffentlicht: 20.05.2021

Hoffnungsbrief Nr. 60
Antependium von Traute Hennemann erstellt


Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. (Sach 4, 6b)

Liebe Gemeinde,

der Leitvers des Pfingstfestes erinnert uns daran, wie sehr sich auch das dritte große Fest der Christenheit den gängigen Machtvorstellungen aller Zeiten entzieht. Weder das Militär noch die physikalische Kraft können Pfingsten herbeiziehen. Sie können schon deshalb nichts ausrichten, weil das Häuflein der Getreuen Jesu verzagt und ängstlich beisammen saß. Sie hatten nur noch ihre gemeinsame Trauer um den Gekreuzigten und das ungläubige Erstaunen über die unbegreifliche Auferstehung. Ohne das Geschenk von Pfingsten wäre es nichts geworden mit der 2000-jährigen Kirchengeschichte. Jesus wäre wohl fast vergessen. Pfingsten - der Geburtstag der Kirche - macht den Glauben erst zu der Kraft, die in uns wirkt. Auch heute noch, denn mit den irdischen Mächten ist es nun mal nichts, denn sie bleiben nicht. Sie können gegen Angst und Verzweiflung nichts ausrichten. Dagegen hilft nur ein neuer Geist, eine Haltung, die sowohl eine Vision von der Zukunft hat als eine realistische Einschätzung der Gegenwart. Geist meint ja im Deutschen beides: Verstand und Glaube. Beides gehört zusammen. “Schaut hin” war das Motto des gerade digital abgehaltenen Ökumenischen Kirchentags. Da sehen wir manches, was uns nicht gefällt, sowohl in der Welt als auch in der Kirche. Aber wir haben doch auch eine Vorstellung, wie sie sein soll, unsere Kirche! Sie soll die Nöte unserer Zeit verstehen und bedenken und helfen, nicht dabei stehenzubleiben. Im Hebräischen heißt Geist auch Wind. Er kann also etwas bewegen in uns und in der Welt. Er kann Vorurteile gegenüber Anderen, die anders denken als wir, über-winden. Er kann uns bewegen neu nachzudenken.
“Was ist eigentlich meine Aufgabe in dieser Welt als Christ?” Wenn wir daran denken, fällt mancher Zweifel ab und manche Angst lässt sich überwinden. Denn wir haben als Christen ein Geschenk erhalten, das uns verändert hat: unseren Glauben. ER weist uns hin auf das, was wir am nötigsten haben. Gemeinschaft im Gespräch, in Gegenwart und Zukunft ohne die Vergangenheit zu vergessen.
Auf viele gute Gespräche bei den Freiluftgottesdiensten – im Duinger Kleingarten am Pfingstsonntag um 11 Uhr bzw. (ökumenisch) an der Köhlerhütte bei Coppengrave am Pfingstmontag um 10.30 Uhr.

Ihr Pastor Cornelius Meisiek
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Vorstellung Diakonin Anna Clausnitzer

Eingang: 18.05.2021, Veröffentlicht: 19.05.2021

Vorstellung Diakonin Anna Clausnitzer
Hallo!

Ich bin Anna Clausnitzer und bin seit April 2021 das neue Gesicht in der erweiterten Region Alfeld, angestellt bin ich als Diakonin im Kirchenkreis. 2018 habe ich mein Studium der Religionspädagogik und Sozialen Arbeit beendet und anschließend meinem Berufsanerkennungsjahres im Kirchenkreisjugenddienst in Hildesheim absolviert. Bis Anfang 2021 habe ich im Norden von Hannover für die Kirchengemeinden in Isernhagen und Langenagen gearbeitet. Mein Schwerpunkt lag dabei auf der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Auch hier in der erweiterten Region Alfeld werde ich mit Kindern und Jugendlichen, vor allem mit Konfirmand:innen arbeiten. Dabei werde ich eng mit den Kollegen Herr Wenneker, Herr Argow, Herr Röser-Israel und Herr Kratochwill zusammenarbeiten und freue mich jetzt schon darauf. Darüber hinaus liegt mein weitere Arbeitsschwerpunkt auf der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ich möchte gemeinsam mit ihnen Glauben entdecken, überlegen welche Rolle dieser in Ihrem Leben spielt und sie in ihrern Erfahrungen in der Gemeinschaft des Glaubens begleiten.

Eingesegnet wurde ich unter dem berühmten Trauvers aus dem Korintherbrief: “Auch wenn alles einmal aufhört - Glaube, Hoffnung und Liebe nicht. Diese drei werden immer bleiben; doch am höchsten steht die Liebe.” Und genau diese drei folgen mir in meiner Arbeit: Glauben als Grundlage meiner Tätigkeit und der hoffnungsvolle Blick auf alles, was nicht in meiner Hand liegt. Aber am größten wiegt die Liebe, mit der ich meine Tätigkeit ausführe. Auch in meinem persönlichen Glauben, gibt mir dieser Vers Kraft, vor allem in der momentanen Situation.

In meiner Freizeit bin ich gern kreativ unterwegs, am liebsten in der Küche oder an meiner Nähmaschine, außerdem singe ich im (momentan Online-)Chor Jazz und Pop Stücke. Gewiss werde ich aber auch demnächst die Berge rund um Alfeld zu Fuß erkunden.
Zu finden bin ich im Diakoninnenbüro in der Friedensgemeinde am Hasenkamp in Alfeld oder unter meiner Mail-Adresse anna.clausnitzer@evlka.de. Ich freue mich, auf die kommende Zeit, ihre Nachrichten, Ideen, Begegnungen und die Zusammenarbeit mit Ihnen!

Ihre Anna Clausnitzer


Und was passiert sonst so? - Empfehlungen

Die Evangelische Jugend Leine-Solling haben im letzten Jahr angefangen Jugendgottesdienste zu produzieren. Diese sind nach wie vor aktuell. Zu finden auf YouTube unter „EJ Leine-Solling“.
Podcast Flüsterfragen: Diakoninnen Jule und Elske bequatschen Fragen zu christlichen Themen, welche Anonym zu ihnen getragen werden. Zu finden auf Spotify unter “Flüsterfragen”

Seelsorgeangebote:

Manchmal ist alles doof. Oft tut es gut darüber zu reden. Ganz anonym geht das an folgenden Stellen:
www.chatseelsorge.de ein Online-Seelsorge-Angebot, Chatzeiten: Montag, Mittwoch und Freitag 20 - 22 Uhr.
TelefonSeelsorge: alle Gespräche bleiben vertraulich und es entstehen keine Kosten, Anrufe werden immer entgegengenommen. Nummer: 0800 1110111
Persönlich: Aber auch ganz persönliche Kontakte sind möglich. Dafür sind alle Diakon*innen (Kontakt unter: kkjd-hila.de) und auch alle Pastor*innen Kirchenkreises für dich da.
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