Kirchengemeinde Coppengrave
Kirchengemeinde Duingen
Capellenhagen Coppengrave Duingen Fölziehausen Weenzen

Jahresrückblick Juni 2020

Eingang: 23.01.2021, Veröffentlicht: 23.01.2021

Gleich am ersten Junitag war Pfingstmontag und wir feierten mit der katholischen Kirchengemeinde "Guter Hirt" den ökumenischen Pfingstgottesdienst diesmal an der Köhlerhütte. Vakanzpastorin Ladwig leitete mit Lektor Günter Werner den ökumenischen Gottesdienst. Im Freien konnten auch Lieder gesungen werden. Der Gottesdienst stand unter dem Thema "Atem". Dazu war das Vorbereitungsteam kreativ unterwegs und hatte einige Aktionen vorbereitet: Begrüßungsformen in anderen Ländern mit Einhaltung des Abstandes, Seifenblasen und ein Vortrag von Frau Hamann zum Thema Atmen. Am Ausgang erhielt jeder Besucher noch ein Bonbon für den freien Atem. Noch lange nach dem Gottesdienst wurden in der schönen Umgebung viele Gespräche geführt.

Die Handschriftliche Lutherbibel war bis Dezember 2019 mit den Kapiteln bis Philemon online gestellt worden. Technische und zeitliche Probleme verhinderten eine weitere Veröffentlichung. Ab 9.6. wurden die verbleibenden Kapitel mit dem 1. Petrusbrief online gestellt.

Die Gottesdienste konnten regelmäßig gefeiert werden, allerdings mussten die Abstände genau eingehalten werden und ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Pastor Röser-Israel aus Brunkensen nahm nach mehreren Monaten am 27.6. den Konfirmandenunterricht wieder auf. Der Unterricht war draußen, da die Abstände besser eingehalten werden konnten. Das Wetter war nicht nur in diesem Monat nicht verlässlich vorhersagbar. Eine Fahrradtour der Konfirmanden zum Fußballgolf an den Humboldtsee wurde wegen des angesagten Starkregens verschoben, der dann doch nicht bei uns, sondern ein paar Kilometer weiter niederging.

Jahresrückblick Mai 2020

Eingang: 22.01.2021, Veröffentlicht: 22.01.2021

Der Mai war in vieler Hinsicht ein ereignisreicher Monat.

Pastor Podszus schreibt am 13.5. mit der Nr. 8 seinen letzten Hoffnungsbrief.

Am 15.5. mit der 50. Ausgabe von Franzi konnten wir wieder zu Gottesdiensten einladen. Am 17. Mai fand der erste Gottesdienst unter Corona-Bedingungen statt. Dieser erste Gottesdienst in der St.Franziskuskirche wurde von Petra Woscholski geleitet. Über 20 Besucher kamen in den Gottesdienst. Da Lieder nicht gesungen werden durften, wurden die Texte gesprochen. Der Ablauf und die Texte wurden per Beamer projiziert, da Gesangbücher nicht benutzt werden durften.

Im Mai erwartete Franzi eine liebevolle Überraschung auf den Stufen der St. Franziskuskirche in Coppengrave: "Ein Abendmahl" in Form von Wein und Knäckebrot mit den schönen Worten aus dem 1. Korintherbrief 13.

Pastor Podszus wurde im ökumenischen Freiluftgottesdienst am Himmelfahrtstag (21.5.) am Humboldtsee von Superintendentin Henking entpflichtet und in den Ruhestand verabschiedet. Zahlreiche Besucher nahmen bei sonnigem Wetter teil.

In der ab 1.Juni 2020 beginnenden Vakanzzeit in der Kirchengemeinde Coppengrave und der Kirchengemeinde Duingen ergab und gibt es folgende Regelung:
- Der Regionalbischof hat Frau Pastorin Anne-Christin Ladwig, die im Kirchenkreis als Springerpastorin tätig ist, mit der offiziellen Vakanzvertretung beauftragt.
- Die pastoralen Dienste werden von Pastor Dr. Meisiek und Pastorin Ladwig in Absprache unter den beiden Kollegen aufgeteilt.
- Den Konfirmandenunterricht wird Pastor Lars Röser-Israel übernehmen.

Am 20.5. besuchte Pastorin Anne-Christin Ladwig die St. Franziskuskirche und stellte sich dem Kirchenvorstand Coppengrave vor.
Die Zusammensetzung des Kirchenvorstandes änderte sich: Pastor Podszus und Pastor Dr. Meisiek scheiden aus. Pastorin Ladwig wird Mitglied Kraft Amtes. Da die Vorsitzenden in der Kirchengemeinde Coppengrave seit Zeiten Ehrenamtliche sind, wird Kontinuität auch bei Änderungen im Pfarramt gewahrt

Die Reihe der Hoffnungsbriefe wurde fortgesetzt. Der Liturg, der am Sonntag den Gottesdienst leitet, schreibt den Hoffnungsbrief. Unsere Liturgen sind: Pastorin Anne-Christin Ladwig, Dr. Cornelius Meisiek und Lektorin Petra Woscholski.

Hoffnungsbrief Nr. 43

Eingang: 21.01.2021, Veröffentlicht: 21.01.2021

Hoffnungsbrief Nr. 43
Liebe Gemeinde,

kennen Sie die Erzählung vom ersten Mörder in der Bibel? Der Mensch heißt Kain und erschlägt seinen Bruder Abel. Beide sind keine historischen Gestalten, die einmal gelebt haben, sondern werden als Typen geschildert. Sie sind ein typisches Brüderpaar. Was ist für zwei Söhne typisch, die zwar einer Familie entstammen, aber unterschiedliche Wege gehen? - Sie sind Rivalen, die miteinander um den ersten Platz bei Gott ringen. Wer setzt sich durch? Der, der handgreiflich wird. Kain setzt dabei auch seine Lebensweise durch. Er ist kein Nomade mehr wie sein Bruder Abel, sondern sesshaft geworden. Er pflügt einen Acker und lebt von den Erträgen seiner Felder. Abel dagegen gehört der älteren Lebensform der Viehhirten an, die für ihre Weide stets weiterziehen. Er lebt heute hier und morgen dort und kann nur das verzehren, was seine Viehherde gibt, z. B. Milch, seltener Fleisch.
Wie kommt es zum Brudermord? Beide sind religiös und wollen ihrem Schöpfer danken für den Ertrag ihrer Arbeit. Denn sie wissen: Hinter allem, was lebt, steht der Schöpfer. Er lässt es wachsen und gibt seinen Kindern Brot und den Tieren Weide. Der Nomade dankt Gott, indem er ein junges Schaf opfert, indem er einen Altar errichtet, auf dem er sein Opfer verbrennt. Der Ackermann dankt Gott, indem er Früchte seiner Felder auf seinem Altar verbrennt. Soweit so typisch für eine altorientalische Religion. Jeder opfert Gott Gaben, die er dem Feuer auf einem Steintisch übergibt. Aber das Opfer des Viehhirten Abel nimmt Gott gnädig an, indem er das Fett des Opfertieres schön brennen lässt, das Opfer des Kain dagegen nicht. Seine Früchte des Feldes schwelen nur; sie bilden keine Flamme, sondern Rauchschwaden. Gott ist ebenso frei, ein Opfer anzunehmen, wie ein anderes abzulehnen. Er kann - um es in unserem Glauben zu sagen - Gebete des einen erhören und die eines anderen nicht erhören.
Kain und Abel geraten darüber aneinander. Vielleicht steht auch ein anderer Konflikt dahinter. Haben die Tiere des Abel etwa auf Kains Feldern geweidet und seine Ernte beschädigt? Der Streit der beiden Brüder eskaliert und der Viehhirte wird von seinem bäuerlichen Bruder erschlagen.
Gott sieht wozu die Kinder seiner Geschöpfe fähig sind und stellt den Mörder zur Rede: Wo ist dein Bruder Abel? - Der antwortet recht scheinheilig: Ich weiß es nicht. Soll ich meines Bruders Hüter sein?
Welch Ironie, als ob ein Hirte gehütet, gar behütet werden müsste...
Gott lässt sich auf diesen Spott nicht ein und spricht zu Kain: Was hast du getan?! Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde. Verflucht seist du auf der Erde, die ihr Maul aufgetan hat und deines Bruders Blut von deinen Händen empfangen hat. Wenn du den Acker bebauen wirst, soll er dir hinfort sein Vermögen nicht geben: Unstet und flüchtig sollst du sein auf Erden.
Tatbestand und Strafmaß des Brudermordes berichtet 1. Mose 4. Gibt es keine Hoffnung auf Erden, wenn sogar schon der Boden verflucht wird, dass die Menschheit nach Kain ihm nur mühsam etwas abringen kann? Kain bereut seine Untat und bekennt vor Gott: Meine Sünde ist größer, denn dass sie mir vergeben werden möge. Siehe, du treibst mich heute aus dem Lande und ich muss mich vor deinem Angesicht verbergen und muss unstet und flüchtig sein auf Erden. So wird mir´s gehen, dass mich totschlägt, wer mich findet.
Hoffnung auf Erden bringt die Reue des Brudermörders Kain! Er wird nicht vogelfrei damit totschlägt, wer ihn findet.
Gott macht ein Zeichen an Kain, dass ihn niemand erschlüge, wer ihn fände.
Das Kainsmal verhindert Blutrache und Vergeltung.
Es ist das Hoffnungszeichen auf Erden.
Nur ein neuer Weg kann das Unheil eines altbekannten Weges, gewalttätig zu werden, verhindern. Gott setzt ein Zeichen der Hoffnung, dass Mord nicht mit Mord vergolten werden soll, sondern mit einer wahrhaftigen Reue und Umkehr, damit solches nicht wieder geschieht.

Ihr Pastor Cornelius Meisiek

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Jahresrückblick April 2020

Eingang: 20.01.2021, Veröffentlicht: 20.01.2021

Ostern in Pandemiezeiten war eine Herrausforderung, die unser Kreativteam mit Engagement annahm. Alle Gemeindemitglieder erhielten einen Ostergrußbrief gefüllt mit vielen Beiträgen. Der Brief war mit einem Schokoladenküken als Briefmarke verziert.
Kurzfristig erfuhr der Kirchenvorstand, dass die Kirchen über Ostern für einzelen Besucher geöffnet werden durften. Dies gab neue Möglichkeiten. Karfreitag baute der Kirchenvorstand ein Holzkreuz vor der Kirche auf. Besucher konnten Sorgensteine am Karfreitag und Karsamstag beschriften und neben das Kreuz legen. Wie die Sonntagsgottesdienste feierte Lektorin Woscholski am Karfreitag allein in der Kirche und die Gemeindemitglieder nach dem verteilten Gottesdienstablauf zu Hause. Zu Hause und in der Kirche verlöschten die Kerzen am Karfreitag.

Ostersonntag waren die Kirche und Außenanlagen vom Kirchenvorstand festlich geschückt. "Er ist erstanden, Halleluja" stand in großen Buchstaben auf dem Tuch welches vor der Kirche aufgespannt war. Mehreren hundert Stiefmütterchen bildeten den Gruß: "Frohe Ostern".
Zum Osterspaziergang konnte nur wenige Personen gemeinsam gehen, so dass mehrere Gruppen die Umgebung erkundeten. Es waren Osternester aufgestellt.
Die Kirchenvorstände wünschten ein gesegnetes Osterfest in einer Kollage.
Die St. Franziskuskirche war den ganzen Tag geöffnet und konnte einzeln betreten werden. Jeder konnte ein Licht an der Osterkerze entzünden und ein kleines Osternest mitnehmen. Das mit Osterglocken geschmückte Kreuz wurde von den Besuchern mit weiteren Osterglocken und mitgebrachten Zweigen verziert.
Auch am Ostermontag war die Kirche für Besucher offen.

Die Aktion Franzi kommt sehr gut an. Fotos und Beiträge für die tägliche Aktion-Franzi wurden geschickt und veröffentlicht.
Wir wurden oft von Spaziergängern gefragt, ob man die Kirche besichtigen kann, die dann oft geschlossen war. In der zweiten Aprilhälfte wurden für unsere Kirchen und Kapellen virtuelle Besichtigungen möglich. Über das Internet kann jeder durch die Kirchen und Kapellen gehen und sich umschauen, auch die Kanzel kann bestiegen werden, um zu sehen, welchen Blick der Liturg von der Kanzel hat.
Die Andachten am Sonntag werden ebenso fortgeführt, wie die Tagesgebete.
In diesem Monat erscheinen weitere fünf Hoffnungsbriefe.
Am 25.4. erschien das achte und letzte Video von Pastor Podszus vor seinem Ruhestand.

Winterkirche in Duingen - der 3. Kriminalfall

Eingang: 19.01.2021, Veröffentlicht: 19.01.2021

Winterkirche in Duingen - der 3. Kriminalfall
Wer glaubt, dass die Menschen, von denen die Bibel berichtet, sich immer an die 10 Gebote gehalten haben, wird sich wundern in unserer Winterkirche. Ob Körperverletzung, Totschlag, Menschenhandel oder Betrug - das alles ist keine Erfindung der Neuzeit. Und manches Mal waren die Täter sogar Menschen, denen man das gar nicht zugetraut hätte.
Mit detektivischem Spürsinn geht es auf Spurensuche an den fünf Sonntagen unserer Winterkirche.

24. Januar um 11 Uhr in Duingen
Der Fall: Der erste Totschlag


31. Januar um 11 Uhr in Capellenhagen
Der Fall: Ehebruch und Auftragsmord am Königshof
7. Februar 11 Uhr in Fölziehausen
Der Fall: Vertuschte Verbrechen
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Jahresrückblick März 2020

Eingang: 18.01.2021, Veröffentlicht: 18.01.2021


Der Jahresrückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2020 startete in Weenzen mit dem 1. Gottesdienst in 2021. Vor Beginn des Gottesdienstes in der Winterkirche lief eine Beamerpräsentation mit dem Rückblick 2020. In den nächsten Tagen werden wir uns die wichtigsten Ereignisse in unserer Kirchengemeinde aus 2020 auch auf dieser Homepage in Erinnerung rufen.
Hinweis: Mit einem Klick oder Tipp auf die Fotos gelangen Sie zu weiteren Fotos und Informationen.

Der März 2020 begann mit dem Glaubenskurs behütet - umsorgt - gesegnet und behandelte den Psalm 23 "Der Herr ist mein Hirte".
Der Weltgebetstag aus dem Land Simbabwe war der letzte Gottesdienst in dem wir bei Speis und Trank anschliessend gemütlich beisammensein konnten. Die zweite Veranstaltung des Glaubenskurses konnte noch zu dem Vers "Mir wird nichts mangeln" stattfinden.
Wir befinden uns im 3. Jahrtausend. Ein Virus hat die Fähigkeit gewonnen die Menschheit mit all ihrer Technik Matt zu setzen. Am 13. März 2021 werden alle Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen abgesagt. Corona wird zum Begriff, der unser Leben im Jahr 2020 und darüber hinaus bestimmt. Eine neue Zeitrechnung zeichnet sich ab.
Was nun? Als erstes ergriff Lektorin Woscholski die Initialive: Ab 22.3. hielt Sie jeden Sonntag zur normalen Zeit um 11:00 in der St. Franziskuskirche allein eine Sonntagsandacht. Die Gemeindemitglieder konnten zu Hause parallel die Andacht mitsprechen und mitsingen. Um 11:45 läuteten die Glocken, damit wir gemeinsam - zwar auf Abstand - das Vaterunser beteten.
Pastor Lothar Podszus startete einen Tag später am 23. März eine Videoreihe die insgesamt bis Ende April acht Videos umfassen sollte. Im ersten Video von 2:19 Minuten Länge las er aus der Bergpredigt.
Am 26.3. kreierte Petra Woscholski die Aktion Franzi. Franzi begleitete die Gemeindemitglieder jeden Tag mit einem täglichen geistlichen Impuls während des Lockdowns. Franzi wurde mit insgesamt 70 Beiträgen an 70 aufeinanderfolgenden Tage zur bisher längsten Themenreihe.
Am 28.3. erstellte Pastor Podszus die Reihe der Hoffnungsbriefe, die wöchentlich in der Kirchengemeinde Duingen und der Kirchengemeinde Coppengrave verteilt wurden.
Ab Montag 30.3. startete das tägliche gemeinsame Gebet um 18:00 Uhr in unserer Kirchengemeinde. In allen Orten läuten dazu täglich um 18 Uhr die Glocken. Die Glocken gewannen in dieser Zeit wieder ihren ursprünglichen Sinn: Die Glocken rufen zum gemeinsamen Gebet.
Hier wird deutlich, dass Lektorin Petra Woscholski und Pastor Lothar Podszus die Herausforderung annahmen und schon kurz nach dem Lockdown kreative Ideen gesucht, gefunden und umgesetzt hatten.

Kriminalfall in der Winterkirche in Coppengrave mit detektivischem Einsatz gelöst

Eingang: 17.01.2021, Veröffentlicht: 17.01.2021

Kriminalfall in der Winterkirche in Coppengrave mit detektivischem Einsatz gelöst
Die Winterkirche in Coppengrave stand in der Reihe der Kriminalfälle der Bibel unter dem Thema "Ein Verbrechen auf offener Straße".
Lektorin Woscholski hatte die Idee, wie letztes Jahr in der Winterkirche 2020 eine Aktion zu starten, die dieses Jahr Corona-konform ausfallen musste.
Jeder Besucher erhielt am Eingang einen Umschlag, der die Informationen zu dem Fall enthielt. Der Umschlag durfte aber noch nicht geöffnet werden. Nach dem Orgelvorspiel von Petr Chrastina begrüßte Lektorin Petra Woscholski die Besucher. Sie erläuterte, dass alle Besucher als Detektive zur Lösung des Falles beitragen und dass der Chefinspektor Sherlock (alias Jutta Hansemann) zünftig mit Sherlock-Hut und Pfeife die Detektive anleiten wird.
Die Besucher durften den Umschlag öffnen und eine Lupe, ein Dokument und ein Lesezeichen kamen zum Vorschein. Die Aufgabe bestand darin Wo, Was und Wer, d.h. den Ort, die Straftaten und die Beteiligten im vorliegenden Fall zu ermitteln.
Auf dem Dokument war die die Karte von Israel mit Wegen abgebildet. Mit Hilfe einer Wegschablone musste der Ort auf der Karte und damit der Tatort gefunden werden. Hier kam die Lupe zum Einsatz, um ggf. die Ortsnamen besser lesen zu können. Der Weg zwischen Jerusalem und Jericho war der gesuchte Tatort. Dies war wohl die schwierigste Aufgabe.
Mit der mehrfachen Faltung des Dokumentes wurden die Tatbestände ermittelt: Raub, Körperverletzung und unterlassene Hilfeleistung.
Zum Dritten mussten die Detektive die Beteiligten des Falls auf einem Quadrat aus Buchstaben entdecken: Opfer, Priester, Levit, Räuber, Samaritaner und Sherlock waren versteckt.
Nach der Ermittlung der Fakten ging der Fall zur weiteren Bearbeitung an Lektorin Woscholski. Allen Besuchern war klar, dass es um die Geschichte vom "Barmherzigen Samariter" ging. Barmherzigkeit war dann auch das zentrale Thema der Predigt. Lektorin Woscholski wies auch auf die Jahreslosung 2021hin, die dies zum Thema hat und die auf dem Lesezeichen als Erinnerung abgedruckt war.
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10000 Hoffnungsbriefe in der Kirchengemeinde Coppengrave verteilt

Eingang: 16.01.2021, Veröffentlicht: 16.01.2021

10000 Hoffnungsbriefe in der Kirchengemeinde Coppengrave verteilt
Bisher wurden 42! Hoffnungsbriefe von unseren Liturgen geschrieben.
In unserer Kirchengemeinde Coppengrave wurden in Capellenhagen, Coppengrave, Fölziehausen und Weenzen über 10000 Hoffnungsbriefe mit dem Hoffnungsbrief Nr. 42, der von Lektorin Woscholski geschrieben wurde, bisher verteilt. Jede Woche werden 240 Hoffnungsbriefe gedruckt und im wesentlichen an Haushalte mit älteren Gemeindemitgliedern und Haushalte ohne Internet und Interessenten verteilt. Dieser Leistung ist ohne den unermüdlichen Einsatz der Verteiler, die zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter den Hoffnungsbrief verteilen, nicht möglich. Vielen Dank.
Hier etwas Statistik (z.T. hochgerechnet) für die Kirchengemeinde Coppengrave

Anzahl der Hoffnungsbriefe: 10000
Anzahl pro Woche: 240
Anzahl Schritte: 1 Million
Zeit: 200 Stunden
Entfernung: 600 km
Quote Haushalte: 40%
Anzahl Verteiler: 5



Wenn Sie den Hoffnungsbrief nicht auf unserem Internetauftritt lesen können oder ausgedruckt erhalten möchten, wenden Sie sich bitte an die Kirchenvorstände unserer Kirchengemeinde Coppengrave.
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Hoffnungsbrief Nr. 42

Eingang: 15.01.2021, Veröffentlicht: 15.01.2021

Hoffnungsbrief Nr. 42
Liebe Gemeinde,

es ist Winterzeit. Und tatsächlich, wenn ich aus dem Fenster schaue, tanzen einige Schneeflocken vom Himmel herab. Vor einigen Tagen hatten wir sogar eine dünne Schneedecke in unseren Orten. Das haben manche schon nicht mehr für möglich gehalten. Doch es ist anders gekommen. Aber so schön wie der Schnee auch ausschaut, für viele ist es gerade jetzt in der Winterzeit, wo die Festtage vorüber, jetzt im Januar und Februar eine triste, graue und einsame Jahreszeit. Hinzukommt die Coronapandemie, die uns in Atem hält und unsere Kontaktmöglichkeiten noch weiter einschränkt und zur Vorsicht mahnt. Da kann schnell der eine oder andere trübe Gedanke auftauchen. Besonders, wenn es einem gesundheitlich nicht so gut geht. Das geht auch mir nicht anders. Ich frage mich dann manchmal: “Gott, wo bist du?”. Und in meinen Gedanken male ich mir aus, wie es wäre, wenn Gott einmal neben mir hergehen würde. Einmal ein Gespräch mit ihm führen zu können, so wie in dem Roman “Die Hütte” von William Paul Young. Vielleicht wäre dann alles viel einfacher. Mit diesem Wunsch bin ich nicht alleine. Auch in der Bibel wird von Menschen berichtet, denen es ebenso ergeht, zum Beispiel Mose. Dahinter steckt die Sehnsucht nach jemandem, der alles in der Hand hat und dem wir uns anvertrauen können. Mose reicht es nicht mehr mit Gott zu sprechen. Er will ein Zeichen und spricht aus, was viele nur denken: “Gott, lass mich deine Herrlichkeit sehen!” Mose möchte Gott leibhaftig sehen. Moses Wunsch verhallt nicht ungehört. Gott antwortet ihm. Seine Antwort fällt anders aus als erhofft. “Mein Angesicht kannst du nicht sehen.”, sagt Gott, “Denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.” Ist das nicht enttäuschend! Müsste Gott den Wunsch nicht verstehen? Wäre es wirklich so schlimm, wenn er sich einmal zeigen würde? Gott lehnt das ab. Stattdessen sagt er zu Mose: “Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorüberziehen lassen.” Nicht Gott selbst, sondern seine Güte soll sichtbar werden. Güte wird sichtbar, wenn jemand da ist, wenn ich ihn brauche. Wenn mich jemand besucht, wenn ich mich einsam fühle. Wenn jemand meine Hand hält, wenn es mir gesundheitlich nicht gut geht, wenn mich jemand aufmuntert, wenn ich traurig bin. Oft erkenne ich erst im Nachhinein, dass Gott da war, dabei war. Dann spüre ich auf einmal, da war ich nicht allein. Ich wurde getröstet. Jemand hat seine Hand über mir gehalten. Solche Momente kann man nicht festhalten, aber man kann sich immer wieder daran erinnern. Sie können Kraft und Mut geben. Wenn ich spüre, dass Gott mir ganz nahe gekommen ist, dann kann das etwas mit mir machen. Vielleicht bemerke ich es selber gar nicht, aber andere. Mose kann Gottes Angesicht nicht sehen, aber er darf ihm hinterher sehen. Er kehrt zurück zu seinen Leuten und die können Mose nicht mehr ins Gesicht sehen, solch ein Strahlen geht von ihm aus. Gott ist ihm so nahe gewesen, dass die anderen in seinem Gesicht ein kleines Stück von Gott erblicken. Er wird selbst zum Zeichen von Gottes Nähe. Gott geht also doch auf den Wunsch ein, ihn zu sehen. Aber anders als wir denken. Gott sieht unsere Sehnsucht und versteht unser Herz. Wir dürfen nach ihm fragen, Ihn rufen, Ihn bedrängen. Dann kommt er zu uns. Ganz besonders, wenn es dunkel in uns ist. Vielleicht rufen wir Ihn mit folgendem Gebet:

Gott, ich sehne mich danach dich zu sehen oder zu spüren.
Ich will spüren: Du bist bei mir. Ich bin nicht allein.
Sende mir Menschen, die liebevoll mit mir umgehen.
Gib mir jeden Tag Zeichen, dass du an meiner Seite bist.
Und lass mich selbst zu so einem Zeichen für andere werden. Amen.


Ich wünsche Ihnen, dass Sie in den kommenden Wochen viele solcher Momente spüren und erleben können.
Bleiben Sie behütet und gesund
Ihre Lektorin
Petra Woscholski
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Jahresrückblick Februar 2020

Eingang: 14.01.2021, Veröffentlicht: 14.01.2021


Der Jahresrückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2020 startete in Weenzen mit dem 1. Gottesdienst in 2021. Vor Beginn des Gottesdienstes in der Winterkirche lief eine Beamerpräsentation mit dem Rückblick 2020. In den nächsten Tagen werden wir uns die wichtigsten Ereignisse in unserer Kirchengemeinde aus 2020 auch auf dieser Homepage in Erinnerung rufen.
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Der Februar startete mit der letzten Winterkirche, die unter dem Thema "Martin Luther" stand, in der St. Franziskuskirche in Coppengrave. Der Gottesdienst war ereignisreich. Die Besucher kamen in einer mit Heliumballons geschmückten Kirche. Unsere Kirche erhielt ein Bild von Martin Luther von Ikonenmalerin Monika Glass geschenkt. Frau Glass hat auch die Bilder von Franziskus und Clara gemalt. Die Träume von Kirche konnten die Besucher auf einem Zettel schreiben und an der Ballonschnur befestigen. Alle Ballons schwebten dann zur Kirchendecke. Bei Speis und Trank blieben wir noch lange gemütlich beieinander.
Berta Mäder hat viele Jahre segensreich den Besuchdienst in unserer Kirchengemeinde ausgeübt. Wir verabschiedeten sie mit einem Segen aus Ihrerm Dienst.
Rainer Loges hat für die Friedhofskapelle in Capellenhagen ein großes Holskreuz für die Strinseite gezimmert.
Für die handschriftliche Lutherbibel haben Elke Jung und Petra Woscholski eine Glasvitrine in der St. Franziskuskirche aufgebaut.
Die Bethelsammlung brachte wieder viele Säcke Kleidung zusammen, die in der Scheune bei Frau Hansemann abgegeben werden konnten.
Im Sommer 2020 werden unsere Kirchengemeinden wieder vakant sein. Eine Ausschreibung der Pfarrstelle wurde auf den Weg gebracht, die in 2020 nicht zu einem Resultat führen sollte.

Jahresrückblick Januar 2020

Eingang: 12.01.2021, Veröffentlicht: 13.01.2021


Der Jahresrückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2020 startete in Weenzen mit dem 1. Gottesdienst in 2021. Vor Beginn des Gottesdienstes in der Winterkirche lief eine Beamerpräsentation mit dem Rückblick 2020. In den nächsten Tagen werden wir uns die wichtigsten Ereignisse in unserer Kirchengemeinde aus 2020 auch auf dieser Homepage in Erinnerung rufen.
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Das Jahr begann mit einem Feuerwerk!
Erinnern Sie sich noch an die Jahreslosung 2020?
Wir luden zum ersten Geburtstagskaffee in 2020 in die Begegnungsstätte nach Coppengrave ein. Leider war dies das einzige Geburtstagskaffee in 2020. Das Vorbereitungsteam gab ein Ständchen.
Die Winterkirche hatte das Thema "Zwerge auf den Schultern von Riesen". In Fölziehausen startete die Winterkirche. Lektorin Woscholski hatte für das Thema "Elisabeth von Sachsen" eine Überraschung mitgebracht. Sie hatte eine Aktion mit kryptographischen Rätseln vorbereitet, da Elisabeth von Sachsen Kryptographie zum Unterstützung der Reformation einsetzte. Die Besucher konnten über zehn verschiedenen Verschlüsselungen erkunden und lösen. In Capellenhagen stellte Pastor Dr. Meisiek Phillip Melanchton vor. Am Ausgang gab es in Capellenhagen als Erinnerung ein Lesezeichen mit dem Bild von Phillip Melanchton. In Duingen stellte Pastor Podszus Jacob Speener vor. In allen Winterkirchen konnte nach dem Gottesdienst noch gemütlich zusammen geblieben und gegessen werden.

Winterkirche in Coppengrave - der 2. Kriminalfall

Eingang: 11.01.2021, Veröffentlicht: 12.01.2021

Winterkirche in Coppengrave - der 2. Kriminalfall
Wer glaubt, dass die Menschen, von denen die Bibel berichtet, sich immer an die 10 Gebote gehalten haben, wird sich wundern in unserer Winterkirche. Ob Körperverletzung, Totschlag, Menschenhandel oder Betrug - das alles ist keine Erfindung der Neuzeit. Und manches Mal waren die Täter sogar Menschen, denen man das gar nicht zugetraut hätte.
Mit detektivischem Spürsinn geht es auf Spurensuche an den fünf Sonntagen unserer Winterkirche.

17. Januar um 11 Uhr in Coppengrave
Der Fall: Ein Verbrechen auf offener Straße


24. Januar um 11 Uhr in Duingen
Der Fall: Der erste Totschlag
31. Januar um 11 Uhr in Capellenhagen
Der Fall: Ehebruch und Auftragsmord am Königshof
7. Februar 11 Uhr in Fölziehausen
Der Fall: Vertuschte Verbrechen
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Winterkirche in Weenzen

Eingang: 10.01.2021, Veröffentlicht: 11.01.2021

Winterkirche in Weenzen
Die Winterkirche in Weenzen war auch der erste Gottesdienst in 2021.
Um die Wartezeit zu verkürzen lief ein kleiner Jahresrückblick 2020 per Beamer auf der Leinwand.
Pastorin Anne-Christin Ladwig begrüßte die Besucher. Der Ablauf wurde ebenfalls per Beamer präsentiert. Der Kriminalfall stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Ein Mann wurde von seinen Brüdern in einem Schacht festgehalten, er versuchte herauszuklettern, aber es gelang ihm nicht. Seine Brüder verkauften ihn an eine Karawane. So begann die Geschichte vom Menschenhandel. Die meisten Besucher ahnten schon, es war die Geschichte von Joseph, der nach Ägypten verkauft wurde. In der Predigt ging es um die Täter und das Opfer, um Schuld, das Bekennen von Schuld, das Bitten um Verzeihung und das Vergeben. In einem aktuellen Beispiel aus unserer Zeit gewann eine öffentliche Person Respekt, weil sie in der Lage war, Fehler öffentlich einzugestehen. In der Geschichte von Joseph wurde deutlich, dass es mit Gott auch in kriminellen Situationen eine Wendung zum Guten gibt, auch wenn es Anfangs ausweglos erscheint.

Aufgrund der Pandemielage, mussten die Besucher die Masken auch am Platz tragen. Ein Gemeindegesang war leider nicht möglich.
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Kriminalfälle in der Bibel sind Thema in der Winterkirche

Eingang: 06.01.2021, Veröffentlicht: 06.01.2021

Kriminalfälle in der Bibel sind Thema in der Winterkirche
Wer glaubt, dass die Menschen, von denen die Bibel berichtet, sich immer an die 10 Gebote gehalten haben, wird sich wundern in unserer Winterkirche. Ob Körperverletzung, Totschlag, Menschenhandel oder Betrug - das alles ist keine Erfindung der Neuzeit. Und manches Mal waren die Täter sogar Menschen, denen man das gar nicht zugetraut hätte.
Mit detektivischem Spürsinn geht es auf Spurensuche an den fünf Sonntagen unserer Winterkirche.

10. Januar um 11 Uhr in Weenzen
Der Fall: Kaltblütiger Menschenhandel


17. Januar um 11 Uhr in Coppengrave
Der Fall: Ein Verbrechen auf offener Straße
24. Januar um 11 Uhr in Duingen
Der Fall: Der erste Totschlag
31. Januar um 11 Uhr in Capellenhagen
Der Fall: Ehebruch und Auftragsmord am Königshof
7. Februar 11 Uhr in Fölziehausen
Der Fall: Vertuschte Verbrechen
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Hoffnungsbriefe im Schnellzugriff

Eingang: 05.01.2021, Veröffentlicht: 05.01.2021


Mit dem heutigen 41. Hoffnungsbrief sind schon viele Hoffnungsbriefe von unseren Liturgen erstellt worden. In der Rubrik Hoffnungsbriefe kann auf alle Hoffnungsbriefe zugegriffen werden. Diese sind als Liste zusammengestellt.
Mit diesem 41. Hoffnungsbrief wurde die Programmierung zum Jahreswechsel erweitert.
In der Rubrik Hoffnungsbriefe werden alle Titelbilder vor der Liste dargestellt. Über die Titelbilder können dann alle Hoffnungsbriefe schneller ausgewählt werden, da viele Titelbilder gleichzeitig auf einer Bildschirmseite schtbar sind. Die Anzahl der gleichzeitig sichtbaren Titelbilder richtet sich nach der Bildschirmgröße und Auflösung. Auf einem PC mit großem Monitor können ohne weiteres zehn Titelbilder in einer Reihe dargestellt werden. Der neueste Titel steht immer an erster Stelle, alle weiteren Titelbilder folgen in chronologisch absteigender Folge.

Hoffnungsbrief Nr. 41

Eingang: 05.01.2021, Veröffentlicht: 05.01.2021

Hoffnungsbrief Nr. 41
Foto: Lena-Margret Ladwig


Liebe Gemeinde!

“Ich glaube, hilf meinem Unglauben” - das war die Jahreslosung für das Jahr 2020. Und irgendwie passt das, wenn auch nicht ganz so, wie es in der Bibel gemeint ist. An Sylvester 2019 - 2020 hat noch keiner vorausahnen können, wie sich das Jahr entwickeln würde - und das, was dann kam, konnte man nur ungläubig verfolgen. Lockdown und Lockerungen; Alltagsmasken und “Querdenken”, 7-Tage-Inzidenz und Triage. Alles Wörter, die bislang noch nie eine Rolle gespielt haben in unserem Leben
und die nun unseren Alltag bestimmen.

Hinter und neben diesen Schlagwörtern, die das Jahr geprägt haben, verbergen sich viele Einzelschicksale. Da ist die Familie, die zum Jahresbeginn fröhlich ihre Urlaube geplant hatte - und sich statt dessen wiederfand zwischen Homeoffice und Homeschooling, und das auch noch ohne Toilettenpapier. Da ist die Witwe, die ihren Mann nicht mal im Sterben begleiten durfte, weil Besuche im Krankenhaus nicht erlaubt waren. Und auch der letzte Abschied konnte nicht so begangen werden wie er vielleicht gut getan hätte. Fünf Leute nur am Grab, mehr gaben die Coronavorschriften nicht her. Und da ist der Kurzarbeiter, der seiner Familie dieses Mal keine Weihnachtsgeschenke machen konnte, und die Intensivschwester, die ihre eigene Gesundheit riskierte und dafür nicht mal vernünftig bezahlt wird. Da sind die vielen alten Menschen, die sich isolieren haben, weil die Angst vor Ansteckung groß ist, und die jungen Menschen, die auch nicht gefeit sind vor Einsamkeit und Depressionen, wo die vertrauten Ablenkungsmethoden und Kontaktflächen fehlen. So viele Menschen geistern mir durch den Kopf, für die das Jahr 2020 kein gutes Jahr war.

Aber bei genauem Hinsehen gab es doch auch viele schöne Momente: Paare haben geheiratet und ihre Kinder taufen lassen, auch wenn es keine großen Feierlichkeiten geben konnte. Menschen haben ihren Nachbarn Hilfe angeboten beim Einkaufen. Musiker und Musikerinnen haben von ihren Balkonen und vor Seniorenwohnheimen musiziert. Und auch wenn man sich körperlich nicht nahe sein konnte, sind sich viele Menschen doch auf eine andere Art näher gerückt, haben miteinander telefoniert, sich Briefe geschrieben oder sind zusammen spazieren gegangen.

Schweres und Schönes - beides hatte einen Platz in diesem vergangenen Jahr, sicher auch bei jedem einzelnen von uns. Wenn SIE zurück blicken auf die Tage und Wochen, die hinter uns liegen, dann fällt auch Ihnen sicher manche Last ein, die Ihr Leben beschwert hat, und mancher schöne Moment, auf den Sie dankbar zurück blicken. Beides hat seinen Platz vor Gott, beides kann ich ihm anvertrauen, und auch die Momente, in denen der Zweifel über den Glauben gesiegt hat. Manchmal ist es gut, sich das alles ins Bewusstsein zu rufen und die Gedanken und Gefühle fließen zu lassen - um sie dann loszulassen und frei zu werden für das, was die Zukunft bringt.

Ein neues Jahr liegt vor uns. Die Seiten im Kalender sind noch leer, und sicher ist es dieses mal nicht so leicht, Pläne zu machen und sich schon mal vorzufreuen auf das ein oder andere Highlight, das eigentlich anstehen würde in 2021. Das vergangene Jahr hat uns gezeigt, dass das mit unserem Planen eine unsichere Sache ist. “Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm deine Pläne”, sagt manchmal einer, um darauf hinzuweisen, dass das Leben, das Schicksal oder eben Gott einem auch bei dem schönsten Plan einen Strich durch die Rechnung machen kann.

Warum Dinge manchmal nicht so laufen wie wir uns das erträumen, das weiß ich nicht. Aber ich bin mir sicher, dass Gott es nicht lustig findet, wenn unsere Träume zerplatzen. Im Gegenteil: Mitfühlend ist er. Und das wünscht er sich auch von uns. Sicher wird auch 2021 kein einfaches Jahr - aber wenn wir in allem Auf und Ab auf Gottes Barmherzigkeit vertrauen und auch schauen, wie wir einander durch diese Zeit helfen können, ist schon viel gewonnen. So sagt es die Losung für 2021: “Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist”.

Herzlichst, ihre Zwischenzeitpastorin
Anne-Christin Ladwig
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Jahreslosung 2021: "Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! Lukas 6,36"

Eingang: 04.01.2021, Veröffentlicht: 04.01.2021

Jahreslosung 2021: "Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! Lukas 6,36"
Die Jahreslosung 2021, die uns dieses Jahr begleitet, lautet: "Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!" Lukas 6,36.

Zur Erinnerung:
Die Jahreslosung 2020 "Ich glaube; hilf meinem Unglauben!" Markus 9, 24. hat uns das letzte Jahr über begleitet.
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Eingang: 03.01.2021, Veröffentlicht: 03.01.2021


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Eingang: 02.01.2021, Veröffentlicht: 02.01.2021


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Hoffnungsbrief Nr. 41 erscheint in der nächsten Woche

Eingang: 01.01.2021, Veröffentlicht: 01.01.2021

Hoffnungsbrief Nr. 41 erscheint in der nächsten Woche
Bisher sind in 2020 insgesamt 40 Hoffnungsbriefe erschienen, die jede Woche von unseren Liturgen erstellt und durch die Ehrenamtlichen verteilt wurden.
Der nächste 41. Hoffnungsbrief wird nächste Woche verteilt. Diese Woche witrd kein Hoffnungsbrief verteilt.
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