Kirchengemeinde Coppengrave
Kirchengemeinde Duingen
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Vorankündigung: Christmas Gospel Weihnachtsgottesdienst Live-Stream

Eingang: 23.11.2020, Veröffentlicht: 23.11.2020

Vorankündigung: Christmas Gospel Weihnachtsgottesdienst Live-Stream
Die Kirchengemeinde Coppengrave beabsichtigt am 4. Advent um 17 Uhr einen Weihnachtsgottesdienst anzubieten. Der Musikgottesdienst mit Helmut Jost & Friends wird live aus Siegen direkt in unsere Kirchen/Kapellen in Capellenhagen, Coppengrave, Fölziehausen und Weenzen übertragen. Durch die Verteilung auf unsere Kirchorte wollen wir Corona-bedingt auch die Anzahl der Personen pro Ort reduzieren.
Aktuell prüfen wir die technischen Voraussetzungen der Übertragung.

Hier der Pressetext von Compassion:
Helmut Jost gilt als einer der Wegbereiter der europäischen Gospel- und Soulmusik. Seine Gospelproduktionen setzen Maßstäbe und seine Kompositionen gehören zum Stammrepertoire vieler europäischer Gospelchöre. Auch die Stimmen von Ruthild Wilson, Frieder Jost, Leslie Jost, Eberhard Rink und Eva Schäfer kennzeichnet eine gospelige, soulige und vom Jazz angehauchte Färbung. Wenn sie am vierten Advent die schönsten Weihnachtslieder a-capella unter die Leute bringen, ist das Vokal-Musik im wahrsten Sinne: mehrstimmiger Close-Harmony-Gesang mit wenig instrumentaler Begleitung. Da wird aus "Stille Nacht" ein Soulklassiker und aus "Gloria in Excelsis Deo" ein Gospel-Highlight.
Helmut Jost hat im Laufe seiner über 40-jährigen Musikerkarriere eine unglaubliche Hochachtung vor jenen alten Weisen bekommen: ",Stille Nacht‘ und andere traditionelle Weihnachtslieder mögen einigen abgegriffen vorkommen, doch wir wollen diesen alten Melodien einen würdigen Rahmen geben und sie in einem neuen Gewand zu Gehör bringen."
Mut machende, hoffnungsvolle, aber auch nachdenkliche Zwischentexte und Lesungen machen den Gottesdienst zu einem vorweihnachtlichen Termin zum Auftanken. Medizin für Seele und Geist. Helmut Jost und seine Frau Ruthild Wilson setzen sich als Botschafter für das Kinderhilfswerk Compassion ein:"Gospelmusik war von Anfang an Trost, Ermutigung und Ausdruck der Hoffnung für die Armen, Geschundenen und Wehrlosen. Als Vertreter dieses Genres sind wir froh und dankbar, unsere Herzensmusik mit aktiver und konkreter Hilfe verbinden zu können." Die Kollekte geht daher an den Corona-Hilfsfonds von Compassion.
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Erratum Gemeindebrief Dez 2020 - Feb 2021

Eingang: 22.11.2020, Veröffentlicht: 22.11.2020

Erratum Gemeindebrief Dez 2020 - Feb 2021
Im Gemeindebrief Geisteblitz der aktuellen Ausgabe auf Seite 31 ist versehentlich eine alte Anzeige des Garten-Pflegedienstes Petra Krüger abgedruckt worden.
Die korrekte Anzeige ist oben abgebildet.
Insbesondere möchten wir darauf hinweisen, dass KEIN Weihnachtsbaumverkauf stattfindet!

Wir bitten das Versehen zu entschuldigen.

Bleiben Sie behütet
Jürgen Woscholski
Öffentlichkeitsbeauftragter
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Gottesdienst am Ewigkeitssonntag findet statt

Eingang: 21.11.2020, Veröffentlicht: 21.11.2020

Gottesdienst am Ewigkeitssonntag findet statt
Liebe Gemeindemitglieder,

dieses mal wurde statt des klassischen Hoffnungsbriefes eine Hoffnungsbriefandacht Nr. 35 verteilt. In dieser Hoffnungsbriefandacht ist der Inhalt des Hoffnungsbriefes Nr. 35 als Predigt enthalten.

Es gab aber Nachfragen, weil diese Andacht der Hinweis sein könnte, dass es keinen Gottesdienst gibt.
Der Hintergrund ist, dass ab März 2020 als Gottesdienste nicht gehalten werden konnten, unsere Lektorin Petra Woscholski eine Andacht verteilte (ähnlich dieser Hoffnungsbriefandacht) und allein sonntags um 11 Uhr in der St. Franziskuskirche die Andacht hielt. Zeitgleich konnten die Gemeindemitglieder zu Hause mitfeiern, auch die Kirchenglocke wurde beim Vaterunser geläutet.

Dadurch führte diese Hoffnungsbriefandacht zur Annahme, dass der Gottesdienst wiederum ausfällt.
Dankenswerterweise erreichten uns Anrufe dazu, so dass wir dies hier erläutern können. Danke nochmals!

Der Gottesdienst am Ewigkeitssonntag findet in Coppengrave, Duingen und Fölziehausen statt.
Die Hoffnungsbriefandacht gibt Ihnen einerseits die Gelegenheit an dem Gottesdienst aus der Ferne teilzunehmen, andererseits ist der klassische Hoffnungsbrief als Predigt in der Hoffnungsbriefandacht enthalten.
Die Hoffnungsbriefandacht ist vorerst nur für den Ewigkeitssonntag vorgesehen. Ob zukünftig der klassische Hoffnungsbrief oder ein neues Format einer Hoffnungsbriefandacht verfasst wird ist aktuell in der Diskussion.

Wie sehen Sie dies?

Bleiben Sie behütet
Jürgen Woscholski
Öffentlichkeitsbeauftragter
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Hoffnungsbrief Nr. 35

Eingang: 20.11.2020, Veröffentlicht: 20.11.2020

Hoffnungsbrief Nr. 35
Foto: Ladwig.
Die gestern erschienene Hoffnungsandacht hat Frau Ladwig als als klassischen Hoffnungsbrief layoutet. Vielen Dank dafür.

Gedanken zum Ewigkeitssonntag Ps 90, 10-12
Mit dem heutigen letzten Sonntag im Kirchenjahr erinnern wir uns an das, was wir verloren haben. Für viele von Ihnen ist das der Mensch, der an Ihrer Seite gewesen ist: die Mutter oder der Vater, der Ehepartner oder gar ein Kind. Ein Verlust, der unersetzlich bleibt, weil so viele Erinnerungen uns verbunden haben und noch verbinden. Ein trauriger Tag auf den ersten Blick, aber auch ein hoffnungsvoller Tag im Blick auf die Vollendung, die keiner von uns selbst schafft, sondern die uns geschenkt wird im Glauben an Jesus Christus. Unser Glaube kann uns trösten und heilen, weil wir durch ihn lernen können, nicht nur das Verlorene zu betrauern, sondern auch das genossene gemeinsame Leben dankbar zu erinnern. In diesem Sinne gilt der Grundsatz: &Das Geheimnis der Erlösung liegt in der Erinnerung”. Den Verlust zu vergessen, hilft nicht, aber zu lernen damit so umzugehen, dass wir uns wieder freuen können, darauf kommt es an.
Wer nicht weinen kann, der kann sich oft auch gar nicht richtig freuen. Gleichgültigkeit und Herzenskälte können uns ums ganze Leben bringen. Glücklich sein kann am Ende nur der, der auch das Unglück ermessen kann, weil er es selbst erlebt hat. Freude und Trauer, Höhepunkte und Tiefpunkte erleben wir auf unserem Lebensweg. Ich möchte sie nicht missen, weil sie mir so oder so den Wert des ganzen Lebens zeigen. Ps 90 benennt die Dauer unseres Lebens recht nüchtern:
Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn’s hochkommt, so sind’s achtzig Jahre, und was daran köstlich scheint, ist doch nur vergebliche Mühe.
Keiner von uns kann sein Leben völlig selbst bestimmen. Das zu erreichen wäre vergebliche Mühe. Keiner von uns hat Macht darüber, wann einem die letzte Stunde schlägt. Keiner kann sich nur das Gute aussuchen. Stets können wir nur beides annehmen und dennoch versuchen, das Beste daraus zu machen. Jeder von uns kann Gott nur bitten, dass wir hinnehmen, was wir nicht ändern können, aber an dem arbeiten, was wir in der Hand haben. Vor allem gilt es, beides voneinander zu unterscheiden: Wo ist es nötig geduldig zu bleiben und wo können wir etwas bewegen. So wenig man einen anderen Menschen ändern kann, so sehr können wir unseren Umgang mit dem Leben ändern.
Das Ziel, das ich erreichen möchte, beschreibt der Psalm 90 so: Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. Wenn ich das Leben von seinem Ende her ansehe, dann begreife ich, welche Chance ich heute noch habe: so zu leben, als sei mein letzter Tag schon nahe. Ich will das Wichtige jetzt tun und das weniger Wichtige warten lassen. Das zu unterscheiden ist die Lebenskunst.
Das Schwere an allen Abschieden ist, dass wir da nichts mehr selbst entscheiden können. Alles was getan werden konnte, muss schon getan sein. Ein Trost aber bleibt: Gott kann den Abschied, der mich schmerzt, überwinden, indem er mir die Hoffnung auf ein Wiedersehn schenkt. Wer sich von Herzen freuen kann, dass wir uns im Glauben einmal wiedersehen, dass wir bei Christus vereinigt werden für immer, der hat das Ziel des Lebens erkannt und wird es in Gott erreichen. Bis dahin gilt es eine gute und dankbare Erinnerung an gemeinsame Jahre zu pflegen. Denn wie der Dichter Jean Paul schreibt: &Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem mich keiner vertreiben kann!”

Herzliche Grüße,
Ihr Pastor Cornelius Meisiek
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Hoffnungsandacht (35) zum Ewigkeitssonntag

Eingang: 19.11.2020, Veröffentlicht: 19.11.2020

Hoffnungsandacht (35) zum Ewigkeitssonntag
Foto: Ladwig

Diese Woche ercheint der Hoffnungsbrief als Hoffnungsandacht, da wegen der Coronasituation nicht alle zum Ewigkeitssonntag in den Gottesdienst kommen können. Die Andacht hält Pastor Dr. Meisiek.


Hoffnungsandacht zum Ewigkeitssonntag

Wer mag, zünde sich eine Kerze an, als Zeichen:
Jesus Christus, das Licht der Welt, ist bei uns - auch wenn die Zeiten dunkel sind.

Wir feiern Andacht am Ewigkeitssonntag - jeder für sich, aber in Gedanken verbunden.
Unsere Kirchenglocken läuten, um uns zu erinnern: Auch wenn wir nicht zusammen kommen können, ist Christus mitten unter uns, wenn wir zu ihm beten:
Gott, gerade heute ist es wieder so schwer:
Sich den Abschied ins Gedächtnis zu rufen.
Diese ganz besondere Lebensgeschichte zu erinnern.
Aufgrund der äußeren Umstände nicht mal gemeinsam trauern zu können.
Gott, sei du da. Sei mir ganz nahe, jetzt, in diesem Moment.
Gib meiner Trauer Raum - und gib ihr Grenzen.
Berühre mein Herz und meine Seele,
damit ich weiter gehen kann auf dem Weg, den du für mich erdacht hast. Amen



Lied (im Herzen zu singen): Morgenglanz der Ewigkeit

1. Morgenglanz der Ewigkeit, Licht vom unerschaffnen Lichte,
schick uns diese Morgenzeit deine Strahlen zu Gesichte
und vertreib durch deine Macht unsre Nacht.

2. Deiner Güte Morgentau fall auf unser matt Gewissen;
lass die dürre Lebens-Au lauter süßen Trost genießen
und erquick uns, deine Schar, immerdar.

3. Gib, dass deiner Liebe Glut unsre kalten Werke töte,
und erweck uns Herz und Mut bei entstandner Morgenröte,
dass wir, eh wir gar vergehn, recht aufstehn.

4. Ach du Aufgang aus der Höh, gib, dass auch am
Jüngsten Tage unser Leib verklärt ersteh und, entfernt von
aller Plage, sich auf jener Freudenbahn freuen kann.

Gedanken zum Ewigkeitssonntag Ps 90, 10-12
Mit dem heutigen letzten Sonntag im Kirchenjahr erinnern wir uns an das, was wir verloren haben. Für viele von Ihnen ist das der Mensch, der an Ihrer Seite gewesen ist: die Mutter oder der Vater, der Ehepartner oder gar ein Kind. Ein Verlust, der unersetzlich bleibt, weil so viele Erinnerungen uns verbunden haben und noch verbinden. Ein trauriger Tag auf den ersten Blick, aber auch ein hoffnungsvoller Tag im Blick auf die Vollendung, die keiner von uns selbst schafft, sondern die uns geschenkt wird im Glauben an Jesus Christus. Unser Glaube kann uns trösten und heilen, weil wir durch ihn lernen können, nicht nur das Verlorene zu betrauern, sondern auch das genossene gemeinsame Leben dankbar zu erinnern. In diesem Sinne gilt der Grundsatz: &Das Geheimnis der Erlösung liegt in der Erinnerung”. Den Verlust zu vergessen, hilft nicht, aber zu lernen damit so umzugehen, dass wir uns wieder freuen können, darauf kommt es an.
Wer nicht weinen kann, der kann sich oft auch gar nicht richtig freuen. Gleichgültigkeit und Herzenskälte können uns ums ganze Leben bringen. Glücklich sein kann am Ende nur der, der auch das Unglück ermessen kann, weil er es selbst erlebt hat. Freude und Trauer, Höhepunkte und Tiefpunkte erleben wir auf unserem Lebensweg. Ich möchte sie nicht missen, weil sie mir so oder so den Wert des ganzen Lebens zeigen. Ps 90 benennt die Dauer unseres Lebens recht nüchtern:
Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn’s hochkommt, so sind’s achtzig Jahre, und was daran köstlich scheint, ist doch nur vergebliche Mühe.
Keiner von uns kann sein Leben völlig selbst bestimmen. Das zu erreichen wäre vergebliche Mühe. Keiner von uns hat Macht darüber, wann einem die letzte Stunde schlägt. Keiner kann sich nur das Gute aussuchen. Stets können wir nur beides annehmen und dennoch versuchen, das Beste daraus zu machen. Jeder von uns kann Gott nur bitten, dass wir hinnehmen, was wir nicht ändern können, aber an dem arbeiten, was wir in der Hand haben. Vor allem gilt es, beides voneinander zu unterscheiden: Wo ist es nötig geduldig zu bleiben und wo können wir etwas bewegen. So wenig man einen anderen Menschen ändern kann, so sehr können wir unseren Umgang mit dem Leben ändern.
Das Ziel, das ich erreichen möchte, beschreibt der Psalm 90 so: Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. Wenn ich das Leben von seinem Ende her ansehe, dann begreife ich, welche Chance ich heute noch habe: so zu leben, als sei mein letzter Tag schon nahe. Ich will das Wichtige jetzt tun und das weniger Wichtige warten lassen. Das zu unterscheiden ist die Lebenskunst.
Das Schwere an allen Abschieden ist, dass wir da nichts mehr selbst entscheiden können. Alles was getan werden konnte, muss schon getan sein. Ein Trost aber bleibt: Gott kann den Abschied, der mich schmerzt, überwinden, indem er mir die Hoffnung auf ein Wiedersehn schenkt. Wer sich von Herzen freuen kann, dass wir uns im Glauben einmal wiedersehen, dass wir bei Christus vereinigt werden für immer, der hat das Ziel des Lebens erkannt und wird es in Gott erreichen. Bis dahin gilt es eine gute und dankbare Erinnerung an gemeinsame Jahre zu pflegen. Denn wie der Dichter Jean Paul schreibt: &Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem mich keiner vertreiben kann!”

Fürbitte - Vater Unser - Segen
Gott, du Freund an meiner Seite -
du bist es, der noch Hoffnung geben kann, wenn ein Leben erlischt.
In deine Hand geben wir die, die wir loslassen müssen hier auf der Erde.
Halte sie sanft - so wie eine Mutter ihr Baby hält, voller Liebe.

Gott, du Weggefährtin in der Nacht -
du hältst eine Zukunft für uns bereit. Nimm die Angst aus unseren Herzen.
Schütze die, die deine Liebe und deinen Frieden zu den Menschen tragen wollen -
und wehre denen, die Hass und Gewalt säen.

Gott, der du Umkehr möglich machst -
nimm uns an mit unseren Fragen und Zweifeln, mit unserer Trauer und Sehnsucht.
Trockne unsere Tränen. Tröste und heile, was in uns zerbrochen ist.
Segne die Erinnerungen und schenke uns eine Ahnung von deiner neuen Welt.
Gott, sei mit deinem Segen bei den Menschen, an die wir heute besonders denken:
(hier können Namen genannt werden von den Menschen, an Ihnen am Herzen liegen)

Gott, zu dir beten wir mit den Worten, die dein Sohn uns gelehrt hat:
Vater unser im Himmel. Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen


Gott segne dich und behüte dich. Gott lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Gott erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir - und mit dir seiner ganzen Welt Frieden. Amen
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Besucherregelung im Pfarrbüro in Coronazeiten

Eingang: 17.11.2020, Veröffentlicht: 17.11.2020

Besucherregelung im Pfarrbüro in Coronazeiten

Auch in Duingen gibt es jetzt erste Coronafälle. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes wird die Anzahl der Personen, die sich im Pfarrbüro gleichzeitig aufhalten, begrenzt.


Folgende Regeln gelten ab sofort:
- Das Pfarrbüro ist wie bisher am Montag und Freitag jeweils von 16-18 Uhr besetzt.
- Die Türen zum Pfarrbüro sind verschlossen.
- Bitte adressieren Sie Ihr Anliegen telefonisch unter der Tel.Nr: 05185-271 oder per Mail an: kg.duingen@evlka.de.
- Wenn es unumgänglich ist, dass Sie persönlich das Pfarrbüro aufsuchen müssen, vereinbaren Sie bitte telefonisch einen Termin mit dem Pfarrsekretär Peter Seip unter der Tel.Nr 05185-271.
- Herr Seip wird Sie dann zum vereinbarten Zeitpunkt in das Pfarrbüro bitten.
- Im Pfarrbüro muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden!
- Bitte die Abstandsregeln beachten.
- Diese Massnahme gilt bis auf weiteres.



Wir bitten um Verständnis
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Digitaler Lebendiger Adventskalender 2020

Eingang: 16.11.2020, Veröffentlicht: 16.11.2020

Digitaler Lebendiger Adventskalender 2020

Vor ein paar Tagen kündigten wir Renny an. Ein Informationsblatt als PDF für die Gastgeber des Türchens ist erstellt. Alle Informationen zum Digitalen Lebendigen Adventskalender der nächsten Wochen sind zusammengestellt über den Aktions-Button (oben) und den Button Leb. AdvKal 2020 (Links) abrufbar.

Idee:
Beim lebendigen Adventskalender in den letzten beiden Jahren öffneten die Gast-geber ihre Tür und haben mit viel Kreativität das "Türchen" gestaltet. Da wegen der Coronapandemie kein lebendiger Adventskalender veranstaltet werden kann, ist im Kirchenvorstand Coppengrave die Idee entstanden, dass 24 Gastgeber aus unseren Kirchengemeinden ihre Adventstür digital öffnen und auch diese wieder kreativ gestalten. Die Kirchenvorstände Duingen und Coppengrave suchen jeweils für 12 Türchen Gastgeber.

Inhalte:
Möglich sind alle selbsterstellten Inhalte, die digital darstellbar sind: Texte, Bilder, Sprache, Musik, Videos, Animationen.
Beispiele: Musizieren, Malen Sie ein Bild, Schreiben Sie ein Gedicht oder eine Geschichte, ein einfaches Weihnachtsrezept, drehen Sie ein Video, bauen Sie etwas,.., Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Die Inhalte sollen einen Bezug zum Advent haben und die Wartezeit bis Weihnachten verkürzen helfen. Sie können jeden Tag unter www.kirche-coppengrave.de und kirche-duingen.wir-e.de angesehen werden.

Copyright:
Es dürfen KEINE Inhalte aus dem Internet, sowie Kopien oder Inhalte, die einem Copyright oder Warenzeichenschutz unterliegen, genutzt werden, d.h. Fotos, Videos, Musik, Liedtexte, etc. aus dem Internet dürfen NICHT kopiert/verwendet werden.
Inhalte, die einem Copyright unterliegen, dürfen wir nicht veröffentlichen!!!


Ergebnis bereitstellen:
Die technische Umsetzung übernimmt Jürgen Woscholski.
Schicken Sie ihren Beitrag bitte direkt an:

E-Mail: juergen@woscholski.de
oder über WhatsApp oder Signal: Petra Woscholski, Mobile: 017632642033

Für den Betrachter Ihres Beitrages ist es immer interessant zu wissen, was der Hintergrund Ihres Werkes ist. Wenn möglich, schreiben Sie uns, wie Sie auf die Idee gekommen sind.
Bitte geben Sie Ihre Kontaktdaten an, damit wir Sie für Rückfragen erreichen können.

Zeitplanung:
Schicken Sie uns Ihre Inhalte bitte eine Woche VOR dem Erscheinungsdatum des Türchens, da es je nach Inhalt einige Tage Vorlauf erfordern kann die Inhalte für den Kalender aufzubereiten. Unser Team sichtet die Inhalte und ordnet diese den Türchen zu.

Für Ihre Rückfragen stehen zur Verfügung:
Petra Woscholski Tel: 05185-957078
Friedhelm Hermes Tel: 05185-8736
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Neuer Terminplan

Eingang: 15.11.2020, Veröffentlicht: 15.11.2020

Neuer Terminplan
Neuer Terminplan der Adventszeit, Weihnachten bis Ende Februar.

Bitte beachten Sie, dass sich der Terminplan wegen der Coronaentwicklung jederzeit ändern kann.!


Wir informieren Sie auf dieser Seite über aktuelle Entwicklungen.
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Gemeindebrief Dezember 2020 - Februar 2021

Eingang: 14.11.2020, Veröffentlicht: 14.11.2020

Gemeindebrief Dezember 2020 - Februar 2021
Der Gemeindebrief für die Monate Dezember 2020 - Februar 2021 ist im Druck und wird in den nächsten Tagen geliefert und dann verteilt.
1. Fotodarstellung der Doppelseiten: Fotodarstellung
2. Buchdarstellung mit Umblättern: Buchdarstellung
3. Einzelseiten der Buchdarstellung: Einzelseiten
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Volkstrauertag - Absage Gottesdienste

Eingang: 13.11.2020, Veröffentlicht: 13.11.2020

Volkstrauertag - Absage Gottesdienste
Die Kranzniederlegung mit den Vertretern der Vereine am Volkstrauertag (15.11.20) ist in der Samtgemeinde Leinebergland wegen der Coronapandemie abgesagt. Die Kränze werden vom Bürgermeister mit einem Vertreter des Ortes niedergelegt.

Folgende Gottesdienste oder Andachten sind abgesagt:
09:30 Duingen - abgesagt
11:30 Fölziehausen - abgesagt
12:30 Capellenhagen - abgesagt


Der Gottesdienst um

11:00 in Weenzen findet statt!

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Hoffnungsbrief Nr. 34

Eingang: 12.11.2020, Veröffentlicht: 12.11.2020

Hoffnungsbrief Nr. 34
Liebe Gemeinde,

am heutigen Volkstrauertag wird wie in jedem Jahr ein Kranz am örtlichen Ehrenmal niedergelegt. Diesmal ganz ohne öffentliche Beteiligung. Nicht weil wir seit 1945 in Deutschland keinen Krieg mehr erlebt haben und das keine Bedeutung mehr für uns hätte, sondern wegen Corona. Nur in wenigen Kirchen findet noch eine kleine Andacht statt. Die Teilnehmerzahl wie schon seit Jahren: sinkend. Man könnte meinen, der Sinn des Volkstrauertages hat sich nun so erledigt, dass er sozusagen an Corona stirbt, im Alter von 70 Jahren. So lange gibt es diesen Tag, der vor 1945 Heldengedenktag hieß und einen anderen Termin und einen ganz anderen Charakter hatte.

Erledigt? Nein, nicht erledigt, denn etwas wollen wir auch in Zukunft nicht entbehren: Frieden für alle, wenigstens in unseren Grenzen, in den Grenzen des vereinten Europas. Ohne die bittere Erfahrung zweier Weltkriege in nur einem halben Jahrhundert, ohne 50 Millionen Kriegstote, nicht nur Soldaten, sondern auch Zivilisten, auch Frauen und Kinder wäre Europa wohl nicht friedlich vereint. Wir haben in diesem Jahr einen Vorgeschmack darauf bekommen, wie es wäre, wenn das vereinte Europa wieder auseinanderfiele: Ungelöste Konflikte und Kriege kommen uns immer näher und die Flüchtlinge werden immer mehr. Ukraine, Armenien oder Syrien liegen nicht so fern wie mancher meint.

Worauf können wir hoffen, was können wir tun, um den Frieden auch in Zukunft zu gewährleisten? Einmal das ganz Grundsätzliche: Frieden fängt im Kleinen an, in der Familie, in der Nachbarschaft, in unserem Dorf und zwischen den Dörfern. Bei ehrlichem Hinsehen wird klar, auch da ist nicht alles in Ordnung. Eins ist dabei unverzichtbar: der Wille zum Kompromiss, die Fähigkeit zum ersten Schritt auf den anderen zu. Wo das fehlt, schwelen Konflikte weiter, vergiften Beziehungen, machen ein fröhliches, friedliches Alltagsleben unmöglich.

Im Großen gilt das erst recht. Flüchtlinge von heute wie von damals können erzählen, welch schreckliche Folgen das für viele Menschen hatte und hat. Ein wichtiger Baustein für den Frieden ist die Erinnerung an jene Zeit, in der deutsche und europäische Städte in Trüm-mern lagen und Hunger herrschte. Die Straßen quollen über von Flüchtlingen, die nicht wussten, wo sie bleiben sollten. Wenn wir wollen, dass so etwas nicht wieder geschieht, gilt es nicht zu vergessen, aber den früheren Feinden zu vergeben. Wie schwer das ist, zeigen die kleineren und größeren Konflikte, die man auch heute noch erleben kann. Wer weiterhasst, wird niemals frei von diesen Schrecken. Dazu gibt es ein Jesuswort aus Joh 8,32: Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch freimachen. Nur eine Vergangenheit, die in ihrer ganzen Tragik nicht nur aus der Sicht des eigenen Landes, sondern auch mit den Augen des jeweils anderen angesehen wird, kann dazu beitragen, dass sie sich nicht wiederholt. Lange hat es gebraucht, dass am Volkstrauertag nicht nur der eigenen Toten, sondern auch der fremden Toten gedacht wurde. Erst die allmähliche Erkenntnis, dass Deutschland viel Elend unter den Juden Europas und der meisten unserer Nachbarländer angerichtet hatte, führte zu einer Umkehr. Unsere Kirche ist schon 1945 mit dem Stuttgarter Schuldbekenntnis vorangegangen.

Viel später konnten wir erleben wie auch andere Völker anerkannten, dass sie im Krieg auch Unrecht getan hatten, z. B. mit den Luftangriffen auf deutsche Städte mit Tausenden von Toten. Noch später, nämlich jetzt, können wir erleben, dass junge Juden gerne in Berlin leben. Deutschland nach 1945 bei vielen unserer Nachbarn durch schlechte Erfahrung verhasst und gefürchtet, inzwischen respektiert, ja geachtet wie noch nie in unserer Geschichte. Wovon hat uns also die Erkenntnis der Wahrheit freigemacht? Von dem Kreislauf der ständigen Vergeltung, der Rache ... Auch in kleinen Konflikten ist dieser Teufelskreis schrecklich, weil er kein Entkommen, keinen Frieden, keine Ruhe lässt.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen gute Gedanken, wo wir in unserer Familie, Nachbarschaft und Zuhause dazu beitragen können, dass Neues entstehen und wachsen kann, was jeder doch aus tiefstem Herzen für sich möchte: Frieden. Man kann ihn aber nicht alleine haben, man muss ihn auch dem “bösen Nachbarn” gönnen, sonst wird nichts Gutes draus....


Herzliche Grüße

Ihr Pastor Cornelius Meisiek
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"Matten Matten Herrn" in Coppengrave

Eingang: 10.11.2020, Veröffentlicht: 11.11.2020

"Matten Matten Herrn" in Coppengrave
Foto: Engelmann

Da der Laternenumzug für die Kinder ausfallen musste, sowie das Martinssingen "Matten Matten Herrn", und größere Gruppen aktuell nicht möglich sind, hatte die Dorfgemeinschaft in Coppengrave folgende Idee:
An Zäune, Einfahrten, Türen werden Beutel mit Süßigkeiten, etc. gehängt und die Kinder können sich diese daraus nehmen. Ein Luftballon kennzeichnet im Dorf die Stellen.
Auch die Kirchengemeinde Coppengrave hat bei der Dorfaktion mitgemacht.
Vor der Kirchentür wurde eine Schatzkiste mit Päckchen aufgestellt und mit einem leuchtenden Stern und Luftballons markiert. Nach dem Öffnen der Schatzkiste erleuchtete ein Lichterband den Inhalt.
Viele Kinder kamen und einmal wurde die Schatzkiste nachgefüllt.
Den Kindern hatte die schöne Aktion der Dorfgemeinschaft viel Freude bereitet.
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Renny - der digitale Adventskalender

Eingang: 10.11.2020, Veröffentlicht: 10.11.2020

Renny - der digitale Adventskalender
Ach wie schön war doch der lebendige Adventskalender in den letzten beiden Jahren. Wir denken gern daran zurück. Alle Gastgeber hatten ihre Türchen mit viel Kreativität gestaltet.
Wir haben im Kirchenvorstand Coppengrave überlegt, welche Alternativen es in Coronazeiten zum "lebendigen Adventskalender" gibt. Es reifte die Idee, dass in diesem Jahr 24 Gastgeber ihre Adventstüren digital öffnen könnten.
Friedhelm Hermes wurde gebeten zu recherchieren, wie wir dieses Projekt umsetzen können und entdeckte "Renny". "Renny" ist für diesen Adventskalender das Maskottchen.
Gemeinsam mit dem Kirchenvorstand Duingen suchen wir nun Gastgeber, die Freude daran haben, etwas für den digitalen Adventskalender unserer Kirchen- und Kapellengemeinden zu gestalten.
Die Türchen können sie dann über die Internetauftritte öffnen.
Ich wünsche allen viel Freude dabei.

Bleiben Sie behütet.
Petra Woscholski
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Planungen zu Advent und Weihnachten in Zeiten von Corona

Eingang: 09.11.2020, Veröffentlicht: 09.11.2020

Planungen zu Advent und Weihnachten in Zeiten von Corona
Wie geht es jetzt mit dem Lockdown weiter?
Wir wollen möglichst vielen Menschen den Besuch am Heiligabend ermöglichen.
Folgende Optionen sind im Fokus:
Wenn das Wetter es zulässt, werden wir in Coppengrave den Gottesdienst neben der Kirche veranstalten.
In Weenzen wird der Heiligabend vermutlich in der Mehrzweckhalle stattfinden.
In Capellenhagen und Fölziehausen wird der Gottesdienst tendenziell in den Kapellen stattfinden.

Wir prüfen und planen am 4. Advent um 17 Uhr ein Livestream Gospelkonzert in unseren Kirchorten zu übertragen, damit möglichst viele Besucher teilnehmen können.
Der Scheunengottesdienst fällt aus, da er mit normalerweise über 100 Besuchern nicht umsetzbar ist. Wir planen einen Ersatz.

Wir werden im Schaukasten und unserem Internetauftritt regelmäßig darüber informieren.
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Weihnachten im Schuhkarton

Eingang: 07.11.2020, Veröffentlicht: 07.11.2020

Weihnachten im Schuhkarton
Vor drei Wochen ist die 25. Weihnachten im Schuhkarton Aktion gestartet. Heute war der letzte Tag für die Abgabe der Schuhkartons. Über 30 Päckchen wurde liebevoll verpackt. Maria Sawatzky wird diese am Montag zur Sammelstelle bringen.
Vielen Dank an Maria Sawatzsky, die diese Aktion über viele Jahre mir viel Engagement betreute.

Maria Sawatzky wird die Aktion nicht mehr fortführen und sucht für 2021 einen Nachfolger, der diese Aufgabe übernimmt.
Wenn Sie die Aktion fortführen mögen, melden Sie sich bitte bei Maria Sawatzky (Bökerstr. 14, 31089 Duingen, Tel.: 05185-1590).
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Kirchweihgottesdienst zu Allerheiligen in Capellenhagen

Eingang: 01.11.2020, Veröffentlicht: 06.11.2020

Kirchweihgottesdienst zu Allerheiligen in Capellenhagen
Jedes Jahr feiert Capellenhagen sein Kirchweihfest an Allerheiligen. Die Allerheiligen-Kapelle wurde am 1.11.1709 eingeweiht. Pastor Dr. Meisiek führte in seiner Predigt aus, dass Allerheiligen auch ein evangelischer Feiertag ist. Vor und nach dem Gottesdienst versammelten sich die Besucher vor der Kapelle um mit Mundschutz ein Lied zu singen, da dies wegen der Pandemie in der Kapelle nicht möglich ist. Organist Petr Chrastina begleitete das Lied auf der Orgel, deren Klang nach draußen schallte.
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Hoffnungsbrief Nr. 33

Eingang: 03.11.2020, Veröffentlicht: 05.11.2020

Hoffnungsbrief Nr. 33
Liebe Gemeinde!

“Selig sind die Friedfertigen...” diese Worte wehen in mein Leben, aus weiter Ferne. Ich sehe ihn vor mir, den Rabbi. Jesus. Menschenfreund und Gottessohn. Am Fuß des Berges sitzend. Um ihn seine Freunde. Und vielleicht auch manche, die ihm nicht so wohlgesonnen waren. Deren Gedanken alles andere als “friedfertig” sind. Eher kriegsbereit. Oder was auch immer der Gegensatz von “friedfertig” ist. Friedfertig - dieses Wort ist so groß - zu groß für mich. Fried - fertig. Fertig für den Frieden. Innerlich bereit dazu. Ich weiß nicht, wie ich das sein kann, in dieser Welt, in der die Kriegsbereiten immer lauter werden.

“Selig sind die Friedfertigen...” vielleicht haben auch diese Worte dazu beigetragen, aus Martin von Tours, Soldatensohn und Soldat, einen neuen Menschen zu machen. Haben sein Herz, das abgestumpft war vom Kämpfen und Töten, wieder weich gemacht. Berührbar. In der “Vita Sancti Martini”, seiner Lebensgeschichte, sind seine Worte an den Kaiser überliefert, mit denen er seinen Dienst als Soldat quittierte: “Bis heute habe ich dir gedient, Herr, jetzt will ich meinem Gott dienen und den Schwachen. Ich will nicht mehr länger kämpfen und töten. Hiermit gebe ich dir mein Schwert zurück. Wenn du meinst, ich sei ein Feigling, so will ich morgen ohne Waffen auf den Feind zugehen.

“Selig sind die Friedfertigen...” Martin ist bereit, seinem Feind ohne Waffen entgegenzutreten. Er legt sein Schwert nieder. Entwaffnet ist er durch die Begegnung mit Christus, der ihm erst im Bettler und dann im Traum erscheint. Nachfolge ist eben nichts für Feiglinge. Aber bevor Martin sein Schwert niederlegt, bürstet er es noch gegen den Strich, und die Waffe, die zum Töten geschaffen wurde, teilt den Mantel und rettet Leben.

Selig sind die Friedfertigen - die, die für Gottes Schalom bereit sind, für seinen umfassenden Frieden, der die Welt umspannen soll und für den ich viel mehr Waffen ablegen muss als nur die offensichtliche: das Schwert in der Hand. Schalom-das meint, dass jeder das hat, was er zum Leben braucht: Nahrung. Kleidung. Ein Zuhause. Liebevolle Beziehungen. Aber ich fürchte, dass wir Menschen noch nicht für Gottes Schalom bereit sind. Denn das würde bedeuten, den anderen das zu gönnen, was ich selbst habe. Wir glauben immer noch, dass wir uns das, was wir haben, verdient haben. Erarbeitet, aus eigener Kraft. Und natürlich arbeiten viele Menschen sehr hart, und manche werden gut dafür bezahlt und manche viel zu schlecht - aber global gesehen muss man sagen: wir alle leben im Überfluss - und sind uns dessen oft nicht bewusst. Wenn jedem Menschen auf der reichen Welthalbkugel ein Mensch auf der armen Welthalbkugel zugeteilt würde und dann wird geteilt, was da ist, so das am Ende beide gleich viel haben - das wäre doch gerecht, oder nicht? Der Glaube an die Gnade der geographisch günstigen Geburt kann doch nicht Maßstab meines Denkens sein. Und vielleicht hätte dann auch der Frieden eine Chance. Aber bin ich dazu bereit? Bin ich bereit für Gottes Schalom?

Ich sehe ihn wieder vor mir, Martin auf dem Pferd, der sich herunterbeugt zu dem Bettler, und mit einem Schwertstreich seinen einzigen Mantel in zwei Teile teilt und dem Bettler einen Teil davon gibt. Und ich denke an die Kinder, die bei den Martinsumzügen dem Soldaten auf dem Pferd hinterher laufen und dabei ihre Lichter tragen und ihre Lieder singen: Ein bisschen so wie Martin möchte ich gerne sein... Ja, das will ich auch: so friedfertig sein wie er. Und dann steigt der Reiter herab vom hohen Ross, holt sein Schwert und teilt seinen Mantel. Gibt einen Teil des Mantels dem Armen. Und die Kinder lassen sich beeindrucken davon und nehmen ihn sich vielleicht als Vorbild. Und dann streitet er in ihren Köpfen; streitet gegen die anderen Bilder, die anderen Eindrücke, die Verführung und Verblendung, die ihnen auch begegnen wird auf dieser Welt. Und ich wünsche mir, dass Martin doch noch einmal nach seinem Schwert greift in diesen Kinderköpfen und das Schwert gegen den Strich bürstet und dazu beiträgt, dass die Gedanken siegen, die Gottes Frieden dienen.

Herzlichst, ihre Zwischenzeitpastorin
Anne-Christin Ladwig
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Die KV-Sitzung in Duingen wird wegen des Lockdowns nicht öffentlich sein

Eingang: 02.11.2020, Veröffentlicht: 03.11.2020

Die KV-Sitzung in Duingen wird wegen des Lockdowns nicht öffentlich sein
Die im Gemeindebrief angekündigte Sitzung des Kirchenvorstandes Duingen am 4.11.2020 wird wegen des angeordneten Corona-Lockdowns nicht öffentlich sein.
Der Kirchenvorstand Duingen bittet um Verständnis.
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Neue Mitarbeiterin beim Diakonischen Werk in Alfeld

Eingang: 31.10.2020, Veröffentlicht: 01.11.2020

Neue Mitarbeiterin beim Diakonischen Werk in Alfeld
Guten Tag,

mein Name ist Vivian Gumnior.
Seit dem 01. September 2020 bin ich im Diakonischen Werk Alfeld Ihre Ansprechpartnerin für die allgemeine Sozial- und Beratung Schwangerenberatung.

Ich bin 27 Jahre alt, verheiratet und lebe mit meinem Mann in Hannover, wo ich 2017 mein Studium zur Sozialarbeiterin und Religionspädagogin abgeschlossen habe. Nach meinem Anerkennungsjahr im Diakonischen Werk Hildesheim habe ich für ein dreiviertel Jahr die Arbeit in der Kinder-und Jugendarbeit in einem Gemeindeverbund in Hannover übernommen. 2019 kehrte ich dann als Kirchenkreissozialarbeiterin und Migrationsberaterin ins Diakonische Werk zurück. Nun freue ich mich als Nachfolgerin von Susanne Gottschalk die Dienststelle in Alfeld übernehmen zu dürfen.

Ich unterstütze Sie, unabhängig von Religion oder Herkunft bei Problemen in persönlichen Lebenssituationen, berate bei Fragen im sozialen Bereich, bin Ihre Gesprächspartnerin, die Ihnen bei der Suche nach Lösungen hilft.

Ganz gleich, ob es Fragen zum ALG II Bescheid gibt,
Sie alleinerziehend sind und sich kraftlos fühlen, Sie ein Baby erwarten und Unterstützung brauchen, einen Elterngeldantrag stellen möchten, ein Angehöriger pflegebedürftig ist, ob Sie nicht wissen wie sie die Schulkosten oder Mitgliedsbeiträge ihrer Kinder finanzieren sollen,
nicht wissen wo es Zuschüsse gibt, wo man Anträge auf finanzielle Hilfen stellen kann,
für all diese Fragen bin ich für Sie da.

In der Verwaltung hat sich nichts verändert, Frau Jasper ist nach wie vor für die Beratung und Beantragung von Mütter-, Mutter-/Vater-Kind-Kuren und Kuren für pflegende Angehörige sowie für Familienerholungen zuständig.

Wenn der Alltag gefühlt nur noch schwer zu bewältigen ist,
Sie sich kraftlos fühlen,
Erkrankung droht, Sie ihr Leben neu regeln müssen, vielleicht neue Anregungen brauchen,
wenn Sie die Pflege Angehöriger erschöpft, oder Ihr Arzt rät eine Kur zu machen, dann bekommen Sie hier Beratung und Hilfe.

Sie möchten mit Ihrer Familie in den Urlaub fahren, es fehlen aber die finanziellen Mittel?
Dann kann auch hier nach einer möglichen Lösung geschaut werden.

Diese Sachlagen stellen nur einen Bruchteil der Probleme und Schwierigkeiten dar, mit denen sich die unterschiedlichsten Menschen an uns wenden. Die Beratung orientiert sich immer an den persönlichen Bedürfnissen, sie ist vertraulich und kostenlos.

Mittlerweile gibt es weitere spezialisierte Beratungsangebote in unseren Räumen:
jeden Freitag Sprechstunde der Schuldnerberatung,
zweimal monatlich Sprechstunde der Beratungsstelle Wildrose bei sexualisierter und häuslicher Gewalt

Auch wenn derzeit keine offene Sprechstunde möglich ist, sind wir gern für Sie da!

Für Terminvereinbarung erreichen Sie uns unter:

Diakonisches Werk Alfeld
Am Mönchehof 2
31061 Alfeld 

Telefon: 05181 932-12
Fax: 05181 932-95
E-Mail: DW.Alfeld@evlka.de
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Hoffnungsbrief Nr. 32

Eingang: 29.10.2020, Veröffentlicht: 30.10.2020

Hoffnungsbrief Nr. 32
Liebe Gemeinde,

wer wünscht sich das nicht, der einmal fremd hierhergekommen ist, sich integriert hat und bleiben will, dass er einmal anerkannt wird und allen anderen gleichgestellt?
Was im deutschen Staatsbürgerrecht noch gar nicht so lange möglich ist, ist im Christentum, sofern es sich an der Bibel orientiert, selbstverständlich. Die frühen Christengemeinden entstanden aus der jüdischen Gemeinde, bis sich das Judentum von den Christen trennte. Die Heidenchristen hatten in den ersten Gemeinden nur so etwas wie einen Gaststatus, denn sie waren ja keine geborenen Juden, sondern eben aus dem Heidentum zum Glauben an den einen Gott gekommen. Der Epheserbrief stammt aus dem Schülerkreis des Apostels Paulus, steht also in paulinischer Tradition und stellt fest: Judenchristen sind bei Gott genauso geliebt wie die Heidenchristen. Nicht die Herkunft entscheidet, sondern der Glaube und das Leben gemäß dem Glauben. Das ist Gleichberechtigung, die sich nicht an der Herkunft, an der Vergangenheit orientiert, sondern die gemeinsame Zukunft im Blick hat. Jede Gemeinschaft ist gut beraten, solche Gleichberechtigung nicht nur anzuerkennen, sondern tatsächlich zu verwirklichen . Das gilt auch für die Ökumene. Kirche sind wir alle und nicht bloß eine.
Die beiden großen Kirchen haben zwei sehr wichtige Feiertage nacheinander, erst das ev. Reformationsfest, danach den Allerheiligentag, an dem die kath. Mitchristen Lichter auf den Gräbern ihrer Verstorbenen aufstellen. Wenig bekannt ist, dass Allerheiligen auch im ev. Festkalender existiert. In Capellenhagen ist das sogar ein sehr wichtiger Feiertag, weil das erste Gotteshaus im Mittelalter an einem Allerheiligentag eingeweiht worden ist.
Wie ist das evangelisch zu verstehen: Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen zu sein? Die Heiligen sind in der Bibel und in unserer Kirche keine besonderen Leute, sondern wir alle, die an Christus glauben. Gottes Haus, unsere Kirche oder Kapelle, ist für die Gemeinschaft Gottes und seiner Gläubigen da. Darum steht sie für jeden offen, darum gilt auch das Wort Gottes ebenso wie das Abendmahl allen, denn wir alle waren ursprünglich dem Glauben fremd und sind durch die Taufe aufgenommen. Keiner hat also ältere Rechte, sondern jeder Christ ist in einem Gotteshaus willkommen.
Keiner bleibt ausgeschlossen, keiner soll sich immer fremd fühlen. Das ist in einer Gesellschaft, in der verschiedene Kirchen, verschiedene Religionen und verschiedene Ansichten existieren, immer noch etwas Besonderes. Das gilt auch in dieser besonderen Corona-Zeit. Auch wenn dann Türen und Fenster geöffnet werden, damit viele hereinkommen können und die Luft gut genug ist. Notfalls werden wir auch draußen Andachten feiern, wenn die Kirche nicht reicht oder zu eng wird. Alles dem Nächsten zuliebe. Dann gibt es auch keine Stammplätze mehr, sondern alle sind wirklich gleichberechtigt.
Ihr seid nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Dies überall zu verwirklichen und aus diesem Geist zu leben, kann in der Ökumene und auch über die Christenheit hinaus ein notwendiges Zeichen setzen. Wir können einander gerade in diesen Zeiten so näherkommen, dass wir nicht einander fremd bleiben, sondern trotz aller Unterschiede besser akzeptieren können.
Das wünscht Ihnen von Herzen

Ihr Pastor Cornelius Meisiek

PS. Bis bald im Gottesdienst, z. B. Sonntag um 18 Uhr in Capellenhagen
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