Kirchengemeinde Coppengrave
Kirchengemeinde Duingen
Capellenhagen Coppengrave Duingen Fölziehausen Weenzen

Kurzmeldung: Gottesdienst am 9.5.21 findet im Freien neben der St. Franziskuskirche statt

Eingang: 09.05.2021, Veröffentlicht: 09.05.2021

Der Gottesdienst am 9.5.21 um 11:00 Uhr findet im Freien neben der St. Franziskuskirche statt.
Freuen Sie sich auf einen sonnigen Gottesdienst

Aktualisierter Terminplan

Eingang: 08.05.2021, Veröffentlicht: 08.05.2021

Aktualisierter Terminplan

Neuer Terminplan bis Ende August

Bitte beachten Sie, dass sich der Terminplan wegen der Coronaentwicklung jederzeit ändern kann.!


Wir informieren Sie auf dieser Seite über aktuelle Entwicklungen.

Der nächste Gottesdienst ist:
am 9..5.21 um 11:00 Uhr
in oder an der St. Franziskuskirche in Coppengrave

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Oase am Freitag in der St. Franziskuskirche

Eingang: 07.05.2021, Veröffentlicht: 08.05.2021

Oase am Freitag in der St. Franziskuskirche
Die Oase am Freitag ist eine ökumenische Reihe, die von der kath. Kirche Guter Hirt in 2020 initiiert wurde und in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Duingen und der Kirchengemeinde Coppengrave durchgeführt wird.
Die Oase am Freitag im Mai wurde von Lektorin Petra Woscholski in der St. Franziskuskirche in Coppengrave vorbereitet.

Zur Begrüßung erhielten die Besucher ein quadratisches Blatt mit dem Liedtext von "Wie lieblich ist der Maien". Das Blatt enthielt auch merkwürdige farbige Flächen und unzusammenhängende Wörter: "Gott, hat, blühen, dich, da, hin, sollst, wo, gesät, du" deren Bedeutung erst später klar wurde.
Das Wetter war unbeständig und kalt, sonst hätte die Oase im Freien stattgefunden.
Um 18 Uhr war es glücklicherweise trocken, so dass die Besucher draußen vorher noch das Lied vom verteilten Blatt singen konnten. Dann ging es in die St. Franziskuskirche.
Zum Mai passend stellte Lektorin Petra Woscholski die Oase unter das Thema "Wachsen und Blühen" im Blick auf Gottes wunderbare Schöpfung. Beginn allen Werdens ist der Same, den Gott ausstreut in die Natur und die Herzen der Menschen. Als Impuls las sie die Geschichte von einem Engel, der solchen Samen verkaufte. Dies war der Ausgangspunkt für ein Ratespiel:
Was aus einem unscheinbaren Samen werden konnte, war zu erraten. Es wurden über den Beamer Bilder von 12 Samen gezeigt und die Besucher hatte die Aufgabe herauszufinden, welche Pflanze/Blüte daraus wächst. Schwierig waren Rosen und der Mammutbaum zu erraten. Einfacher waren die Samen der Kokosnuss, Gurke und Sonnenblume zu erkennen.
Nach dem die Aufgabe gemeistert wurde, wurde das Thema mit Liedern, die in der Kirche nur abgespielt werden konnten, vertieft.
Dann waren wieder die Besucher gefordert. Das am Eingang verteilte quadratische Liedblatt wurde jetzt als Origamiebogen verwendet und jeder Besucher faltete eine Blüte daraus. Die ursprünglich unzusammenhängenden Wörter ergaben in der Blüte im Kreis gelesen das Afrikanische Sprichwort "Wo Gott dich hingesät hat, da sollst du blühen."
Nach dem Vaterunser wurden alle vier Strophen des Irischen Segensliedes "Möge die Straße" draußen - diesmal bei Sonnenschein - gesungen. Damit endete nach 45 Minuten eine Oase mit Aktion.
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Hoffnungsbrief Nr. 58

Eingang: 06.05.2021, Veröffentlicht: 06.05.2021

Hoffnungsbrief Nr. 58

Liebe Gemeinde,

am kommenden Sonntag feiern wir den Sonntag “Rogate”. Das heißt übersetzt “Bete”. Er erinnert uns daran, dass wir eingeladen sind, mit Gott ins Gespräch zu kommen. Ihm zu erzählen, was uns in unserem Herzen bewegt. All das was uns dankbar werden lässt, was Freude in uns weckt. Ebenso das, was uns traurig werden lässt, weil es uns belastet und beschwert. Auch mit unseren Bitten für uns und andere.

Vielen Menschen vor uns, war das Gebet eine Hilfe, mit dem sie Kraft für ihren Alltag geschöpft haben. In der Bibel finden wir viele Psalmen. Sie zeigen uns, wie solche Gebete aussehen können.
Heute haben viele das Beten eher verlernt. Das heißt nicht, dass wir es nicht wiederentdecken können.

Dazu eine kleine Geschichte von Paulo Coelho. Sie heißt:
“Das schönste Gebet meines Lebens”.
In der Geschichte beginnt ein Priester am Heilig Abend in einer gut gefüllten Kirche in einem Armenviertel in Rio de Janeiro eine Christmette zu zelebrieren. Ein Junge stört den Ablauf, indem er das Alphabet buchstabiert. Immer wieder auf und ab. Der Priester stellt ihn verärgert zur Rede. Daraufhin gesteht ihm der Junge: “ Ich habe nicht gewusst, wie man betet. Das habe ich nie gelernt. Deshalb habe ich Gott alle Buchstaben angeboten und gehofft, dass sich Gott aus diesen Buchstaben das Gebet selbst zusammensetzen wird.” Der Priester war von dem Jungen beeindruckt. Er forderte die Gemeinde nun ebenfalls auf mit den Buchstaben des Alphabetes zu beten. Jeder Buchstabe sollte einem bestimmten Augenblick des vergangenen Jahres entsprechen, in dem eine gute Tat vollbracht oder für einen Traum gekämpft wurde. Auf diese Weise sollten alle vor Gott darum bitten, dem Leben eine Ordnung zu geben.

Das Beten für sich neu entdecken. Dabei ist nicht entscheidend, ob ich laut oder leise bete oder still in Gedanken, mit vielen oder wenigen Worten. Es ist auch nicht entscheidend, ob ich allein im Kämmerlein oder in der Gemeinschaft bete. Ich kann mit Psalmworten beten, wenn die eigenen Worte fehlen und dabei vielleicht die Hoffnung in diesen Worten spüren. Im Gesangbuch finden sich viele Gebete, die beim Beten helfen können.

Auch Jesus hat immer wieder zum Beten aufgerufen. Er lehrte seine Jünger das Gebet, das alle anderen Gebete umfasst: das Vaterunser.
Er verspricht, wer in seinem Namen bittet, der stößt bei Gott nicht auf taube Ohren.
Diese Erfahrung hat auch der Psalmbeter aus Psalm 66 gemacht.
Da heißt es im Wochenspruch für die kommende Woche:
"Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet."
Dass auch Sie immer wieder neu diese Erfahrung in Ihrem Leben machen können, dass wünsche ich Ihnen von Herzen.


Bleiben Sie behütet

Ihre Lektorin
Petra Woscholski
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Einladung zum Himmelfahrtsgottesdienst am Humboldtsee

Eingang: 05.05.2021, Veröffentlicht: 06.05.2021

Einladung zum Himmelfahrtsgottesdienst am Humboldtsee
Die Kirchengemeinde Coppengrave und die Kirchengemeinde Duingen laden zum Freiluftgottesdienst zu Himmelfahrt ein. Wir sind wieder zu Gast im Campingpark am Humboldtsee. Abhängig von den Öffnungsmöglichkeiten wird der Gottesdienst vorne am See oder wie letztes Jahr hinter dem Fussballgolf auf der großen Wiese stattfinden.

Ort: Campingpark Humboldtsee
Zeit: Himmelfahrt 13. Mai 2021 um 11:00 Uhr

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Einladung zum Pfingstgottesdienst in den Kleingartenverein "Waldfrieden " e.V.

Eingang: 04.05.2021, Veröffentlicht: 05.05.2021

Einladung zum Pfingstgottesdienst in den Kleingartenverein "Waldfrieden " e.V.
Plakat: Peter Seip

Die Kirchengemeinde Duingen lädt zum Pfingstgottesdienst in den Kleingartenverein "Waldfrieden " e.V. in Duingen ein.

Ort: Kleingartenverein "Waldfrieden " e.V. in Duingen
Zeit: Pfingstsonntag 23. Mai 2021 um 11:00 Uhr

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Einladung zu Oase am Freitag in die St. Franziskuskirche

Eingang: 03.05.2021, Veröffentlicht: 03.05.2021

Einladung zu Oase am Freitag in die St. Franziskuskirche
Herzliche Einladung zur Oase am Freitag im Mai in die St. Franziskuskirche in Coppengrave.

Ort: St. Franziskuskirche in Coppengrave
Zeit: Fr 7. Mai um 18:00 Uhr

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Lesegottesdienst am 2. Mai

Eingang: 02.05.2021, Veröffentlicht: 02.05.2021

Lesegottesdienst am 2. Mai
Der Gottesdienst am Sonntag dem 2. Mai etwas besonderes. Es war ein Gottesdienst ohne Liturg.
Am Freitag erreichte den Kirchenvorstand die Nachricht, dass Pastorin Ladwig erkrankt ist. Der Gottesdienst war in der Zeitung am Freitag unter kirchliche Nachrichten aufgelistet und am Samstag war der 1. Mai ein Feiertag, an dem keine Zeitung erschien und somit keine Absage erfolgen konnte.
Vorletzten Sonntag konnte Lektorin Petra Woscholski noch in Duingen und Coppengrave einspringen, doch Sie hatte für den 2.5.21 in Gronau bereits zugesagt im Gottedienst mitzuwirken.
Die Herausforderung löste Lektorin Woscholski, indem Sie einen Lesegottesdienst für beide Gemeinden vorbereitete, der durch die anwesenden Kirchenvorstände gehalten werden konnte.
In Capellenhagen übernahmen die Kirchenvorsteher Maja Loges und Waltraud Basse die Aufgabe den Lesegottesdienst zu halten. Die Lieder wurden von Waltraud Basse, begleitet von Herrn Westphal an der Orgel, vorgetragen, da Gemeindegesang verboten war. Der Hoffnungsbrief von Pastorin Ladwig bildete die Ansprache.
Vielen Dank an alle Beteiligte, die zum Gelingen beigetragen haben.
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Hoffnungsbrief Nr. 57

Eingang: 28.04.2021, Veröffentlicht: 29.04.2021

Hoffnungsbrief Nr. 57
Liebe Gemeinde!

Mein Großvater war bei uns im Dorf im Männergesangverein aktiv. Ich denke mal, mehr als am Singen lag ihm daran, dass das so schön gesellig war und es auch lustige gemeinsame Fahrten gab. Die Übungsabende fanden in einer der örtlichen Kneipen statt, die es damals noch gab, und wenn der Chor sich aufstellte, um ein Lied anzustimmen, dann konnte man im Hintergrund, an die Wand gemalt, ein ländliches Idyll sehen und einen Schriftzug: “Wo man singt, da lass
dich ruhig nieder; böse Menschen haben keine Lieder.”

Heute weiß ich, dass das eine Zeile aus einem Volkslied von Johann Gottfried Seume ist. Ob das inhaltlich auch stimmt - da bin ich mir nicht sicher. Es gibt auch Lieder, die ziemlich haarsträubende Botschaften transportieren und sogar zu Hass und Gewalt aufrufen. Aber zumindest für das gemeinsam Singen gilt: Ohne ein Mindestmaß an Gemeinsinn geht es nicht. Wenn man zusammen singen will, muss man aufeinander hören. Nicht um die einzelne Stimme geht es, sondern um den Einklang. Im Singen, gerade auch im gemeinsamen Singen im Chor, fühlen sich viele Menschen als Teil einer Gemeinschaft. Fühlen sich getragen und getröstet und gut aufgehoben, wenn die einzelnen Stimmen sich zu einem gemeinsamen Gesang verbinden. Und außerdem macht es einfach Spaß, zusammen zu singen!

Es ist schade, dass wir das im Gottesdienst im Moment nicht dürfen. Ich sehne die warmen Tage herbei, an denen wir wieder draußen Gottesdienst feiern und dann eben auch wieder gemeinsam Lieder anstimmen dürfen. Lieder sind eine der ältesten Ausdrucksformen unseres Glaubens. Die Psalmen in der Bibel sind Lieder, die die Menschen von ein paar tausend Jahren gesungen haben. Mirjam singt, nachdem das Volk Israel erfolgreich das Schilfmeer durchquert hat und Maria, als sie mit Jesus schwanger ist. Wie in unserem Leben drücken die Lieder der Bibel Trauer aus und Freude, Klage und Lob, Verzweiflung und Hoffnung. Auch das, was Martin Luther den Menschen in der Reformation nahe bringen wollte, ist vor Allem in Liedern unters Volk getragen worden. Die komplizierten theologischen Fragen, über die sich die Gelehrten gestritten haben, haben die einfachen Menschen nicht so sehr interessiert. Aber die Lieder - die haben die Herzen und auch die Seelen erreicht. So ein Lied zum Beispiel wie Luthers “Vom Himmel hoch da komm ich her”. Das ist für mich noch immer eines der Lieder, ohne die es Weihnachten einfach nicht geht - obwohl es schon um die 490 Jahre alt ist.

Aber ich mag auch die neuen Kirchenlieder. “Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder” so sagt es der 98. Psalm. Singt! Kantate! So heißt das auf lateinisch, und so heißt auch der vierte Sonntag nach Ostern. Das, was wir glauben, findet sich wieder in immer neuen Melodien und Texten. Damit Menschen berührt werden, auch heute.

Den Männergesangverein, in dem mein Großvater gesungen hat, den gibt es schon lange nicht mehr. Und ich merke es auch in der Konfirmandenarbeit: Es wird nicht mehr so viel gesungen, auch in den Familien nicht. Deshalb hoffe ich, dass wenigstens das Singen in den Gottesdiensten bald wieder erlaubt ist - denn ohne Singen, ohne Musik, fehlt was, im Leben wie im Glauben. Bei uns daheim singen wir in dieser verrückten Zeit übrigens immer mal wieder Karaoke. Weil Singen gut für die Seele ist. Und alles, was gut für die Seele ist, macht stark fürs Leben.

Also sing mal wieder - für dich allein, für den lieben Gott, unter der Dusche oder am Küchentisch.

Herzlichst, Ihre Zwischenzeitpastorin
Anne-Christin Ladwig
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Gottesdienst für Konfirmanden in der St. Maternuskapelle

Eingang: 25.04.2021, Veröffentlicht: 28.04.2021

Gottesdienst für Konfirmanden in der St. Maternuskapelle
Am 25.4. sollte ursprünglich die Konfirmation in der St. Maternuskapelle in Weenzen stattfinden. Wegen der Corona-Pandemie ist der Termin in den September verschoben worden. Für dieser ursprüngliche Termin wurden wurde ein Gottesdienst speziell für unsere Konfirmanden vorbereitet.
Pastorin Anne-Christin Ladwig und Pastor Röser-Israel haben den Schwerpunkt des Gottesdienstes auf die Vermittlung des Gottesdienstablaufes mit der vollständigen Agenda gelegt. Corona-bedingt konnt die Gemeinde nicht singen. Beide Pastoren teiten sich den Part des Liturgen und der Gemeinde wechselseitig.

Der Ablauf war inklusiv der Texte auf dem Liedzettel zum nachverfolgen abgedruckt.

Ablauf

Organist: Musik zum Eingang
Liturg: Begrüßung
Gemeinde: Lied
Liturg: Eingangsliturgie
Gemeinde: EG 177.1 Ehr sei dem Vater und dem Sohn
Gemeinde/Liturg im Wechsel: EG 178.2 Kyrie eleison
Liturgin: Ehre sei Gott in der Höhe!
Gemeinde: 179 Allein Gott in der Höh sei Ehr
Liturgin: Der Herr sei mit euch!
Gemeinde: Und mit deinem Geist!
Liturg: Gebet
Liturgin: Ankündigung: Evangeliumslesung
Gemeinde: Ehre sei dir Herre!
Liturg: Lesung
Gemeinde: Lob sei dir oh Christe!
Gemeinde: Apostolisches Glaubensbekenntnis
Gemeinde: Lied
Liturg: Ansprache/Predigt
Gemeinde:Lied
Liturg: Fürbitten
Gemeinde:Vaterunser
Liturg: Segen
Organist: Musik zum Ausgang
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Hoffnungsbrief Nr. 56

Eingang: 21.04.2021, Veröffentlicht: 22.04.2021

Hoffnungsbrief Nr. 56
Liebe Gemeinde!

Aus rätselhaften Gründen liebe ich ungewöhnliche Wörter. Wörter, die heute kein Mensch mehr versteht, geschweige denn verwendet. Hanebüchen zum Beispiel. Oder blümerant. Wenn ich nach einem Stück Torte sagen würde: “Mir ist so blümerant.”, würden mich meine Neffen und Nichten wahrscheinlich nur verständnislos angucken. Aber mir zergeht dieses Wort auf der Zunge - und im Gegensatz zur Torte liegt es auch nicht schwer im Magen. Blümerant - das ist wie Blumenwiese nach Achterbahnfahrt oder ein Hauch Parfüm im vollbesetzten Zugabteil. Schade, dass solche Wörter vom Aussterben bedroht sind!

Auch das Wort “jubilieren” findet nur noch selten Verwendung. Die Jugendlichen von heute würden statt dessen wahrscheinlich “abfeiern” sagen, oder irgendein Wort, das ich noch gar nicht kenne. Aber irgendwie ist einem ja auch nicht nach jubilieren zumute in diesen Tagen. Das Auf und Ab mit dem Inzidenzwert hat auch etwas von Achterbahnfahrt, allerdings ohne Blumenwiese; und den sich ständig ändernden Coronaregeln kann kaum noch jemand folgen.

Wenn es an diesem Sonntag wie an jedem dritten Sonntag nach Ostern bei uns in der Kirche heißt: Jubilate! Also: Jubiliert, frohlocket! - dann kann ich es keinem übel nehmen, der sich über diese Aufforderung ärgert. Worüber soll man denn frohlocken in dieser Zeit? Wäre alles nach Plan gelaufen, dann wäre die Konfirmation in Weenzen dran gewesen am Sonntag Jubilate - und dass die verschoben werden musste, ist wahrlich kein Grund zum Frohlocken, so wie vieles andere auch.

Das, was Menschen heute bewegt, findet eher in dem neu erfundenen Wort “mütend” Ausdruck. Es beschreibt die Gefühlslage der Menschen nach über einem Jahr Pandemie, die nach unzähligen Schritten vorwärts und noch mehr Schritten rückwärts irgendwo zwischen müde und wütend liegt. Wenn einem die Worte fehlen, dann bleibt manchmal eben nur noch das: ein neues Wort zu erfinden. Mütend. Trotzdem halten wir in der Kirche an unseren alten Worten fest, und auch an der Reihenfolge der Sonntage. Wir verschieben den Sonntag Jubilate nicht auf das Ende der Pandemie, sondern wir feiern ihn auch jetzt; so, wie wir ihn zum Beispiel auch im 2. Weltkrieg gefeiert haben - und da gab es noch weniger Grund zum Jubeln als heute.

Mich hat, als ich jünger war, dieses unbedingte Festhalten an Traditionen und Abfolgen irritiert und manchmal auch geärgert. Ich erinnere mich noch gut an eine Situation während meiner praktischen Ausbildung im Predigerseminar, als wir als Kurs eine Woche im Kloster verbracht haben. An einem der Tage bekamen wir eine bestürzende Nachricht, die viele von uns sehr mitgenommen hat. Dennoch lief der Tag ab wie geplant, und auch die Gebetszeiten verliefen nach genau dem gleichen Muster wie an den Tagen zuvor. Ich hätte am Liebsten etwas gegen die Wand geworfen, so wütend hat mich das gemacht. Heute empfinde ich die Beständigkeit unserer kirchlichen Abläufe eher wie ein Anker in unruhigen Zeiten. Der Gedanke daran, wie viele Menschen sich in allem Auf und Ab ihres Lebens von diesem vertrauten Rhythmus haben tragen lassen, macht mich demütig und lehrt mich, mich selbst und meine momentan möglicherweise nicht ganz so komfortable Situation nicht so wichtig zu nehmen.

Und auch scheinbar Unpassendes und Überholtes kann neu in den Augenblick hinein sprechen. An Jubilate feiern wir die Schöpfung und die Neuschöpfung in der Auferstehung. Wir erinnern uns daran, dass uns ein neuer Himmel und eine neue Erde verheißen ist. Gott stellt seiner mütenden Menschheit die Hoffnung vor Augen. Neues kann wachsen, in Christus. Deshalb: Jubilate! Oder von mir aus: Feiert ab! Denn alles ist besser als zu resignieren.

Herzlichst, Ihre Zwischenzeitpastorin
Anne-Christin Ladwig
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Wahl der Kirchenvorstandsvorsitzenden der Kirchengemeinde Coppengrave

Eingang: 16.04.2021, Veröffentlicht: 20.04.2021

Wahl der Kirchenvorstandsvorsitzenden der Kirchengemeinde Coppengrave
Das Foto wurde Coronabedingt aufbereitet


Nach § 40 der Kirchengemeindeordnung(KGO) der Ev.-Luth. Landeskirche Hannover werden die Vorsitzenden des Kirchenvorstandes in geheimer Wahl vom Kirchenvorstand für jeweils die Hälfte der Amtszeit(drei Jahre) gewählt. Diese Wahl stand wieder an.
Die Aufgaben des Vorsitzenden sind in der KGO § 41 aufgeführt: Der Vorsitzende des Kirchenvorstandes ist nur Erster unter Gleichen, d.h. der Vorsitzende hat nicht mehr Rechte, aber mehr Pflichten. Insbesondere ist er verantwortlich für die Ausführung aller Beschlüsse des Kirchenvorstandes. Dies ist oft arbeitsintensiv, da dies von die Kooperationsbereitschaft der Partner abhängig ist. Nach Weisung des Kirchenvorstandes führt er die täglichen Geschäfte und vermittelt den Schriftverkehr.
In der Kirchengemeinde Coppengrave ist es gute Tradition, dass die Vorsitzenden schon immer Ehrenamtliche mit langer Amtszeit sind, die Kontinuität - auch über Vakanzen hinweg - sicherstellen können.

In geheimer Wahl wurden einstimmig (keine Enthaltungen, keine Gegenstimmen) gewählt:
Vorsitzende: Petra Woscholski
Stv. Vorsitzende: Waltraud Basse

Mit der Wiederwahl führen zwei Vorsitzenden mit über 15 Jahren Erfahrung professionell die Geschäfte als Teil eines engagierten und kreativen Kirchenvorstandes zum Segen unserer Gemeinde weiter.
Wir gratulieren zur Wiederwahl.
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Hoffnungsbrief Nr. 55

Eingang: 15.04.2021, Veröffentlicht: 16.04.2021

Hoffnungsbrief Nr. 55

Liebe Gemeinde,

das Leitbild des heutigen 2. Sonntags nach Ostern ist “Der gute Hirte” aus dem Johannes-Evangelium mit dem dazu passenden Psalm 23. In vielen Gemeinden wurde bis 2019 an diesem Sonntag die Konfirmation gefeiert. Die Kirchen waren bis auf den letzten Platz besetzt. Die Familien haben stets ein oder zwei Kirchenbänke für sich reserviert bekommen. In den Gängen und vor dem Altar wurden zahlreiche Extraplätze mit Stühlen ergänzt. Und heute? Da findet keine Konfirmation statt. Schon zum zweiten Mal muss sie verschoben werden. Ich möchte das zum Anlass nehmen, über nicht gefeierte Geburtstage, Familienfeiern oder eben die Konfirmation nachzudenken. Was fehlt mir, wenn ich weder Weihnachten noch Ostern, weder Hochzeit noch Konfirmation im gewohnten größeren Rahmen begehen kann?
Mir fehlen besonders die Menschen, mit denen ich feiern, singen und beten möchte. Mir fehlt, dass meine Gäste, Verwandten und Freunde teilnehmen und sich mit mir freuen können. Selbst in Kriegszeiten sind Weihnachten und Ostern nie ausgefallen, jetzt schon.
Nur die frohe Botschaft bleibt: Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.
Das klingt wie eine Stimme aus einer anderen Welt. Mir fällt ein Kinderlied ein, das leider 1995 aus dem neuen Ev. Gesangbuch verschwunden ist: Weil ich Jesu Schäflein bin, freue ich mich immerhin über meinen guten Hirten, der mich wohl weiß zu bewirten, der mich liebet, der mich kennt und bei meinem Namen nennt. (EKG 479)
Der kindliche, naive Glauben befremdet heute eher, als dass er eine Brücke von dieser Welt in jene schlagen könnte. Wer will schon als Teil einer Schafherde angesprochen werden? Mancher wird die Stimme Jesu dennoch vermissen: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.
Wer will heute noch darauf hören? Wer folgt willig wie ein Schaf der herrlichen Stimme Gottes? Selbst wenn am Schluss der Himmel und das ewige Leben winken. Ich kann mir gut vorstellen, wie viele abwinken und über die Kirche lachen. Allzu sehr ist die Konfirmation als eine Emanzipation, eine völlige Abnabelung vom christlichen Glauben verstanden worden. Mündiges Christsein, dazu sagen wir alle “Ja‘‘, wenn wir aber damit jedes Gottvertrauen und alle Gewissheit verlieren? Im Grunde erleben wir immer öfter den Widerspruch zwischen dem, was wir sein wollen und dem, was die alten Bilder uns vor Augen gemalt haben. Das Bild vom guten Hirten und seiner Herde muss auf seinen Kern bezogen werden, d.h. auf Christus, nicht auf uns. Natürlich sind wir keine Herde von blökenden Schafen, die an der Kirchentür ihren eigenen Willen ebenso wie das selbstständige Denken ablegen. Es kommt darauf an, wie die klugen Tiere die Stimme des guten Hirten von anderen, irreführenden Stimmen zu unterscheiden. Die verführen oft zur Selbstüberschätzung. Das wahre Leben ist nicht unbedingt das, was ich mir vorstelle, sondern was Gott für mich haben will. Das zu entdecken, kann mich hoffen lassen. Schritt für Schritt kann ich vertrauen lernen, dass der Herr wirklich mein Hirte ist. Er wird mich auf den rechten Weg führen, wenn ich mich nur führen lasse.
Zusammenfassen lässt sich diese Hoffnung so: “Lieber Christ, du sollst kein Schaf sein, nur die Stimme deines guten Hirten erkennen.”

Ihr

Ihr Pastor Cornelius Meisiek
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Oase am Freitag in Guter Hirt

Eingang: 09.04.2021, Veröffentlicht: 13.04.2021

Oase am Freitag in Guter Hirt
Die Oase am Freitag fand wegen Karfreitag eine Woche später in der kath. Kirche Guter Hirt statt.
Frau Werner und Herr Werner hatten als Thema Jona gewählt und mit einem Lichtbildvortrag vorbereitet. Dabei wurde deutlich, dass der Jona in jedem von uns steckt. Die Besucher beteiligten sich rege und erzählten aus ihre Erfahrungen und Erlebnissen, vom Weglaufen, falschem Handeln, in einer Blase leben und Umkehr.

Die nächste Oase am Freitag findet in der St. Franziskuskirche in Coppengrave am 7. Mai um 18 Uhr statt.
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Ostermontagsgottesdienst in der St. Franziskuskirche

Eingang: 05.04.2021, Veröffentlicht: 11.04.2021

Ostermontagsgottesdienst in der St. Franziskuskirche
Ostermontag um 11 Uhr feiert die Kirchengemeinde Coppengrave ihren traditionellen Ostergottesdienst. Ostern 2020 konnten keine Präsenzgottesdienste gefeiert werden, dies war dieses Jahr wieder eingeschränkt möglich. Der Gottesdienst wurde von Pastor Dr. Meisiek gehalten. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Petr Chrastina an der Orgel und drei Solisten begleitet. Gemeindegesang und der Auftritt des Duinger Kirchenchores waren leider nicht möglich. Am Ausgang gab es ein leines Give-Away, welches der Kirchenvorstand Coppengrave anfertigte.
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Osternestaktion in der Kirchengemeinde Coppengrave

Eingang: 04.04.2021, Veröffentlicht: 10.04.2021

Osternestaktion in der Kirchengemeinde Coppengrave
Vor Ostern wurden 600 Osterbriefe in Capellenhagen, Fölziehausen, Coppengrave und Weenzen verteilt. Diese enthielten die Andacht zum Karfreitag und die Andacht zum Ostersonntag. Für die Kinder war ein Brief für die Osteraktionen am Sonntag beigelegt. Auch ein Puzzleteil war enthalten.
Da in Coronazeiten die Kinder am meisten Leiden, hatte sich die Kirchengemeinde Coppengrave Ostern für die Kinder Aktionen überlegt, bei denen die Abstandsregeln und Ansammlungsverbote eingehalten werden.

Osternester wurden vorbereitet und in Capellenhagen, Fölziehausen und Weenzen an der Kapelle aufgestellt. In Coppengrave stellten viele Helfer 18 Osternester im Dorf auf.
Beim Osterspaziergang mit der Familie besuchten die Kinder die Osternester. Jedes Kind durfte sich ein Teil aus dem Nest nehmen. Auch wurden Ostereierbilder ausgemalt und vor der Kirche/Kapelle aufgehängt.
An der St. Franziskuskirche mussten die Ostereier in einem großen Nest im Heu gesucht werden.
An einigen Nestern waren Rätselfragen angebracht. Die Lösung war am späten Nachmittag im Schaukasten nachzulesen. Im Schaufenster der Bäckerei Hermes war ein Glas mit Ostereiern gefüllt. Hier galt es zu raten, wieviele Eier im Glas waren. Die richtige Lösung war 232.
In Coppengrave war auf dem Weg und an der Köhlerhütte auch eine Kreativaktion: Aus Zweigen, Blättern und anderen Naturmaterialien sollten die Kinder Ostereier legen und uns ein Foto zusenden. Fotos der Ostereier von Familie Dehmel und Familie Grande sind in der Fotogalerie zu sehen.
Auch waren Osterhasen in Coppengrave unterwegs.
Bei der Puzzleaktion konnten nur zu 20% der Puzzleteile zusammengebracht werden.
In der St. Franziskuskirche wurden die Osterimpulse für Gründonnerstag, Karfreitag und Ostersonntag gezeigt.
Wir freuen uns, dass wir weit über hundert Kindern und Erwachsenen eine Freude mit der Aktion bereiten konnten.

Vielen Dank an alle Helfer für die gelungene Aktion.
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Osternacht in Duingen mit Gemeindegesang

Eingang: 04.04.2021, Veröffentlicht: 10.04.2021

Osternacht in Duingen mit Gemeindegesang
Um 6 Uhr früh war es noch dunkel. Kerzen erleuchteten den Weg zum Friedhof hinter der Katharinenkirche. Dort erleuchtete das Licht der Feuerschale den Platz.
Küster Peter Seip hatte einen Altar, Keyboard und Pult schon deutlich früher aufgestellt.
Frau Ladwig führte durch den Gottesdienst. In der Ansprache zeichnete Sie den Weg von von der Genesis bis zur Auferstehung. Als Tauferinnerung goß Sie Waser aus der Taufkanne in die Schale und verteilte das Wasser mit schnellen Handbewegungen. Küster Peter Seip zündete die Osterkerze an.
Erfreulich war, dass die Gemeinde die Lieder auf den Liedzetteln unter der Maske mitsingen konnte. Da das Morgenlicht zunehmend heller wurde, fiel das mitsingen auch ohne Orgelbegleitung leichter.
Nach dem Gottesdienst trug Pastorin Ladwig die Osterkerze in die Kirche und entzündete die Altarkerzen. Die Besucher folgten in die Kirche.
Corona-bedingt gab es kein gemeinsames Frühstück, aber jeder Besucher erhielt eine Osterkerze und einen abgepackten Osterhasen, den der Duinger Kirchenvorstand gemeinsam gebacken hatte.
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Hoffnungsbrief Nr. 54

Eingang: 09.04.2021, Veröffentlicht: 09.04.2021

Hoffnungsbrief Nr. 54

Liebe Gemeinde,

nach Ostern geht es weiter. Es geht weiter mit der Osterbotschaft. Mit der Hoffnung auf neues Leben nach Sterben und Tod. Wie es im Wochenspruch für die kommende Woche heißt:
“Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn, Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.”

Ja, das Leben auf dieser Welt geht weiter. Es geht weiter mit dem Frühlingserwachen. Und es geht weiter mit den Einschränkungen durch die Coronapandemie, mit der Unsicherheit über die Wirkungsdauer und die Nebenwirkungen der Impfstoffe, mit erschöpften Menschen in Pflege und Medizin. Und es geht weiter mit schweren Krankheiten, Leid, Tod und Traurigkeit. Alles liegt so eng beieinander. Freude und Leid, Glaube und Zweifel, Frohe Botschaft und Schreckensnachricht, österlicher Friede und häusliche Gewalt. Diese Spannungen nehme ich wahr. Das macht mich manchmal müde und kraftlos.

Da finde ich mich wieder bei den Jüngern Jesu, die nach seiner Auferstehung an den See Tiberias zurückkehrten. Sie waren hin und her gerissen zwischen der frohen Botschaft und der Perspektivlosigkeit ihres Alltages. Jesus sieht ihre Not und zeigt sich den verzagten Jüngern. Er hilft ihnen. Spricht und isst mit ihnen, ist ihnen Nahe. Er hat sie ermutigt und gestärkt, ihnen neue Hoffnung geschenkt. Sie wissen nun Jesus ist auferstanden. Er ist an ihrer Seite. Nun können sie glauben. Die Jünger haben ihr erstes Ostern erlebt, haben Mut und Kraft für einen Neuanfang gefunden und die Frohe Botschaft in die Welt getragen.

Jesus möchte auch an unsere Seite kommen.
Lassen auch wir uns von der österlichen Botschaft ansprechen, die uns eine lebendige Hoffnung schenkt, sodass wir leben können wie neugeboren und gehalten in der Barmherzigkeit Gottes.
Eine Hoffnung, die stärker ist als die finsteren Mächte, stärker als der Tod.
Eine Hoffnung, die uns Kraft verleiht auch in schweren Zeiten nicht aufzugeben.
Eine Hoffnung, die uns einstimmen lässt in Lob und Dank für alles Gute in unserem Leben.
Vielleicht mit den Worten aus einem Lied von Diethelm Strauch:
“Seid fröhlich in der Hoffnung, beharrlich im Gebet, standhaft in aller Bedrängnis.
Macht einander Mut, ladet gerne Gäste ein, sagt es allen, dass Jesus sie liebt.
Euer Leben soll ein Zeichen der Hoffnung sein, der Hoffnung für diese Welt,
weil Jesus vom Tod auferstanden ist und sie in den Händen hält."


Bleiben Sie behütet

Ihre Lektorin
Petra Woscholski
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Karsamstagabend: Vorbereitung für Ostersonntag

Eingang: 03.04.2021, Veröffentlicht: 09.04.2021

Karsamstagabend: Vorbereitung für Ostersonntag
Vor Einbruch der Nacht hat der Kirchenvorstand das Kreuz, welches am Karfreitag aufgestellt wurde, mit Osterglocken aufblühen lassen, als Zeichen der Auferstehung von Christus.
Auf der Mauer wurden Osterglocken aufgestellt und Befestigungsmöglichkeiten für die Aktion Ostereier anmahlen am Ostersonntag geschaffen.
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Karfreitag an der St. Franziskuskirche

Eingang: 02.04.2021, Veröffentlicht: 09.04.2021

Karfreitag an der St. Franziskuskirche
Karfreitag hatte die Kirchengemeinde Coppengrave zum Gottesdienst in die Katharinenkirche eingeladen.
Auch war der Kirchenvorstand vor der St. Franziskuskriche aktiv:
Das große Birkenkreuz wurde aufgestellt. Eine Schale mit Sorgensteine war bereitgestellt, damit die Besucher einen Stein an das Kreuz legen konnten und ihre Sorgen vor Gott bringen konnten.
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