Kirchengemeinde Coppengrave
Kirchengemeinde Duingen
Capellenhagen Coppengrave Duingen Fölziehausen Weenzen

Hoffnungsbrief Nr. 31

Eingang: 21.10.2020, Veröffentlicht: 21.10.2020

Hoffnungsbrief Nr. 31
Liebe Gemeinde,
der Wochenspruch für die kommende letzte Oktoberwoche passt recht gut in diese Zeit der durch Corona aufgescheuchten Seelen: Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.
In einer Zeit der Ungewissheit brauchen wir dringend eine verlässliche Leitplanke. Eine Leitplanke, die uns auf dem richtigen Weg hält, damit wir nicht davon abkommen oder gar in einen Abgrund stürzen. Wer im Urlaub schon einmal über eine Passstraße gefahren ist (z. B. in den Alpen), der weiß, wie gefährlich so ein Abgrund ist. Schwindelerregende Ausblicke in die Tiefe mahnen den Fahrer fest den richtigen Weg, Leitplanken und Mittellinie im Blick zu behalten und ja nicht zu viel auf die Landschaft zu sehen. Unsere Leitplanke ist das, was wir in den 10 Geboten gelernt haben: Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten.
Als gläubige Christen können wir uns an Gottes Wort halten. Ohne den Glauben wunderbar behütet und getröstet zu sein, ist der Absturz wahrscheinlicher. Menschen haben zu aller Zeit etwas gebraucht, woran sie sich halten, womit sie sich trösten können und was ihnen Orientierung gibt. Gefahren schwinden dadurch nicht, werden aber eher vermeidbar, wenn man gewisse Regeln einhält. Wer will schon Opfer der eigenen Haltlosigkeit und Selbstüberschätzung werden?
Ich möchte Ihnen Mut machen sich an die Leitplanken, die wir gottseidank haben, zu halten, damit Sie und lhre Mitmenschen gut durch diese Krisenzeit kommen. Man sagt so schön, Angst sei ein schlechter Ratgeber; ich ergänze: Haltlosigkeit und Selbstüberschätzung sind ein noch schlechterer. Denn wir vergessen so jede Vorsicht und Rücksichtnahme. Beides wird von uns zu Recht erwartet. Die Bundeskanzlerin hat darauf hingewiesen: Corona erfordert mehr Vorsicht, Hygiene, Rücksichtnahme und Solidarität als je zuvor. Ich hoffe, dass wir alle an Einsicht gewinnen und solidarischer werden. Zusammenhalt erwächst aus gemeinsam durchgestandenen Krisensituationen. Insofern ist die heutige Zeit nicht nur schlecht, sondern birgt eine Chance, an Reife, Einsicht und Stärke zu gewinnen.
Wer die Maske akzeptiert als einfachsten und bestmöglichsten Schutz, vor allem auch für andere, lernt mit einer unsichtbaren Gefahr umzugehen.

Ihr Pastor Cornelius Meisiek
zu den Fotos

Absage der Martinsandacht mit Laternenumzug 2020 in Coppengrave

Eingang: 20.10.2020, Veröffentlicht: 20.10.2020

Absage der Martinsandacht mit Laternenumzug 2020 in Coppengrave
Der Kirchenvorstand Coppengrave trägt auch Verantwortung für die Gesundheit der Menschen in unseren Gemeinden.
Ein umfassendes Hygienekonzept für den Laternenunmzug wurde bereits erarbeitet, viele Vorbereitungen getroffen. Aber auch bei einem guten Hygienekonzept und aktuell wenigen Fallzahlen in unserer Samtgemeinde, haben wir gesehen, dass innerhalb weniger Tage eine Ansteckung sich schnell verbreiten kann. Die Erfahrung in anderen Orten zeigen, dass auch bei aller Vorsicht jeder von uns sich anstecken kann und so ungewollt andere ansteckt.
Die Infektionen toppen aktuell die März/April-Werte und ein Rückgang ist kurzfristig eher nicht wahrscheinlich. Auch, wenn wir mit dem Hygienekonzept die Risiken minimiert haben, so bleibt ein Restrisiko, welches im Kontext der aktuellen Situation nicht zu vernachlässigen ist.
Der Kirchenvorstand Coppengrave sieht sich in der Verantwortung und traf die Entscheidung die Martinsandacht und den Laternenumzug am 7.11.20 ausfallen zu lassen. Dies bedauern wir sehr und bitten um Verständnis. Wir hoffen in einem Jahr mit einer anderen Ausgangslage die Martinsandacht und den Laternenumzug feiern zu können.

Bleiben Sie behütet.
Jürgen Woscholski
Öffentlichkeitsbeauftragter
zu den Fotos

Terminhinweis: Gottesdienst am 25.10. um 11 Uhr in der St. Franziskuskirche

Eingang: 19.10.2020, Veröffentlicht: 19.10.2020

Terminhinweis: Gottesdienst am 25.10. um 11 Uhr in der St. Franziskuskirche
Der Gottesdienst am 25.10 in der St. Franziskuskirche findet um 11 Uhr statt und nicht wie im Gemeindebrief angegeben um 10 Uhr. In der Gottesdienstplanung war eine Jubiläumskonfirmation vorgesehen, die wg. Corona nicht umgesetzt werden konnte. Dieser alte Termin hat es leider in den Terminplan geschafft.

Zeit: 25.10.20 um 11 Uhr

Ort: St. Franziskuskirche Coppengrave

zu den Fotos

25. Weihnachten im Schuhkarton

Eingang: 18.10.2020, Veröffentlicht: 18.10.2020

25. Weihnachten im Schuhkarton
Die Aktion Weihnachten im Schuhkarton des christlichen Werkes Samaritan's Purse findet zum 25. Mal statt.

Seit vielen Jahren organisiert Maria Sawatzky die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" in unseren Gemeinden.
Helfen Sie wieder mit Kindern eine Freude zu bereiten.

Bis zum 07.11.2020 können Sie die Geschenke bei:

Maria Sawatzky, Bökerstr. 14, 31089 Duingen, Tel.: 05185-1590 abgeben


Folgende Empfehlungen werden im Flyer gegeben:
Kleidung: Mütze, Schal, Handschuhe, T-Shirt, Socken, Pullover etc.
Hygieneartikel: Zahnbürste, Zahnpasta, Haarbürste, Kamm, Handcreme, Waschlappen etc.
Spielzeug: Auto, Ball, Jo-Jo, Puppe, Kuscheltier, Mundharmonika, Dynamotaschenlampe, Blockflöte, UNO etc.
Süßigkeiten: Vollmilchschokolade, Bonbons etc. (mind. haltbar bis März des Folgejahres)
Schulsachen: A5-Hefte, Bunt-/Bleistifte mit Spitzer und Radiergummi, Solartaschenrechner etc.

Diese Geschenke bitte nicht einpacken!
- Gebrauchte und kaputte Gegenstände jeder Art, insbes. Kleidung
- Zerbrechliches
- Lebensmittel
- Schokolade mit stückigen Füllungen
- Gelierstoffe wie in Gummibärchen, Weingummi, Kaubonbons etc.
- Seife, Flüssigkeiten, Seifenblasen, Medikamente und Vitaminbrausetabletten
- Literatur
- scharfe, spitze und andere gefährliche Gegenstände
- angstauslösende Dinge (wie Kriegsspielzeug)
- Hexerei- und Zaubereiartikel

Da der internationale Transport Kosten in Höhe von ca. 10 Euro pro Päckchen verursacht, wird auch um eine Spende nach ihrem Ermessen gebeten.


Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich gerne an Maria Sawatzky wenden: Tel.: 05185-1590
zu den Fotos

Hoffnungsbrief Nr. 30

Eingang: 14.10.2020, Veröffentlicht: 14.10.2020

Hoffnungsbrief Nr. 30
Liebe Gemeinde!

Ja, es stimmt: Puppu hat schon bessere Tage gesehen. Zumindest sah sie schon mal besser aus: Vor etwas mehr als zehn Jahre, als meine Nichte sie zur Geburt bekommen hat. Da war sie ganz neu, mit einem hübsch aufgemalten Gesicht und einer Hose ohne Laufmaschen und Löchlein. Seitdem musste sie schon einige Male in Tante Annes Puppu-Werkstatt und ist inzwischen mehrfach runderneuert worden. Neue Hose, neue Hände, neues Gesicht - und beim letzten Werkstattbesuch ist auch die Füllung etwas entklumpt und der Kopf wieder vernünftig am Körper befestigt worden. Wie neu ist sie dadurch nicht geworden, aber wenigstens sieht sie nun nicht mehr wie eine kleine Zombie-Puppu aus. Puppu wird halt geliebt, heiß und innig, und Liebe hinterlässt immer Spuren.

In meiner tiefenpsychologischen Langzeitfortbildung habe ich gelernt, dass Puppu ein Übergangsobjekt ist. Diese Puppu und alle anderen Puppus, Bärchen, Pferdies, Elfies und wie sie alle heißen. Puppu hilft, den Übergang zwischen Tag und Nacht, zwischen Zusammensein und Alleinsein, zwischen Wachen und Schlafen zu meistern. Immer, wenn das Leben kompliziert wird, wenn Änderungen bevorstehen oder Krisensituationen zu bewältigen sind, hilft Puppu - einfach nur, indem sie da ist. Das macht Mut, tröstet und schenkt die Zuversicht, dass am Ende alles gut ausgeht, auch wenn es für den Augenblick nicht so aussieht. Manchmal bedauere ich es, dass es keine Puppus für Erwachsene gibt. Irgendetwas, das man in die Hand nehmen oder auch einem anderen in den Arm drücken kann, wenn es Not tut. Wenn das Leben wie ein Berg erscheint, der kaum zu bewältigen ist.

Für manche Umbruchsituationen im Leben haben wir in der Kirche Rituale entwickelt. Die Taufe, die ja heute meist am Beginn eines Lebens steht, wenn zwei Menschen Eltern werden und damit eine riesen Verantwortung schultern. Oder die Konfirmation, an der Schwelle des Erwachsenwerdens, die Trauung am Beginn eines gemeinsamen Lebens. Und natürlich die Beerdigung, wenn man loslassen muss, was man eigentlich festhalten will. All die Momente, in denen die Liebe Spuren hinterlässt in unserem Leben und manches Mal auch Einschnitte so tief wie Krater. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Gott diese Rituale nicht braucht. Weder braucht er eine Taufe, damit er einen Menschen als sein Kind annimmt, noch braucht er eine Beerdigung, um einem Menschen einen Platz einzuräumen in seiner Ewigkeit. Aber wir Menschen, wir brauchen diese Rituale. Weil sie Mut machen. Weil sie trösten. Weil sie die Zuversicht schenken, dass alles gut sein wird, irgendwann.

Es ist schön, dass wir für die großen Umbruchsituationen im Leben solche Rituale haben. Auch wenn Menschen sonst kaum Kontakt zur Kirche haben, kommen sie in solchen Momenten zu uns. Dann, wenn das Leben sie vor große Herausforderungen stellt. Und es ist schön, in solchen Momenten für Menschen da sein zu können. Das habe ich von Puppu gelernt: dass es eigentlich nicht darum geht, etwas Großartiges zu machen - sondern einfach nur darum, da zu sein. Da zu sein für einen anderen Menschen, dafür braucht man kein Studium, weder ein theologisches noch ein psychologisches. Das kann jeder, der ein offenes Herz für Menschen hat. Und vielleicht ist das die beste Antwort auf die Herausforderungen dieser besonderen Zeit: Dass wir einfach nicht aufhören, füreinander da zu sein, auch wenn wir aus Sicherheitsgründen Abstand zueinander halten müssen. Sicher wird das auch Spuren hinterlassen - Spuren der Liebe, und was kann es Schöneres geben?

Herzlichst, ihre Zwischenzeitpastorin
Anne-Christin Ladwig
zu den Fotos

Erntedankfest in Weezen

Eingang: 11.10.2020, Veröffentlicht: 12.10.2020

Erntedankfest in Weezen
Der Altar der St. Maternuskapelle in Weenzen war mit Erntegaben stilvoll geschmückt. Die Erntekrone schmückte das Taufbecken. Der Gottesdienst wurde von Pastorin Ladwig gestaltet und von Claudi Köhler an der Orgel begleitet. Frau Ladwig hatte ihre Schwester Lena Ladwig zur Verstärkung mitgebracht, beide zusammen spielten auf ihren Gitarren zwei Lieder und bildeten mit Petra Woscholski einen spontanen Minichor, da in Coronazeiten in der Kirche die Gemeindemitglieder leider nicht singen durften. Der Minichor sorgte für Maxiklang.
In ihrer Predigt thematisierte Pastorin Ladwig das Danken.
Das sonst übliche gemeinsame Verweilen bei Speis und Trank konnte in der Kirche leider nicht stattfinden; aber die Gäste erhielten am Ausgang Selbstgebackenes, welches in Tüten hygienisch abgepackt war.
Trotz Corona, war dies ein besinnlicher Gottesdienst, der ohne den kreativen Ensatz aller Beteiligten nicht möglich gewesen wäre. Vielen Dank.
zu den Fotos

Hoffnungsbrief Nr. 29

Eingang: 07.10.2020, Veröffentlicht: 07.10.2020

Hoffnungsbrief Nr. 29
Liebe Gemeinde!

Ein Gottesdienst in der Tagesförderung in Betheln: Die Menschen mit Beeinträchtigung, die mit mir diesen Gottesdienst feiern, stellen Blumen in eine Vase. Jede Blume steht für etwas, worüber sie sich freuen und wofür sie Gott danke sagen wollen. Oft sind das nur Kleinigkeiten: Dass die Sonne scheint. Dass sie mit einer Betreuerin beim Schwimmen waren. Dass das Frühstück gut geschmeckt hat. Und für jedes Dankeschön singen wir gemeinsam ein Halleluja: Lobt Gott!

Ich bin ein bisschen beschämt. Diese Dinge, die dort genannt werden - die nehme ich alle als selbstverständlich hin. Ich würde nicht auf die Idee kommen, Gott dafür so ausdrücklich zu danken. Eigentlich, überlege ich, kommt das Danken bei uns in den normalen Gottesdiensten ohnehin viel zu kurz, wenn man mal vom Erntedankfest absieht. In der Tagesförderung dagegen hat das Dankesagen in jedem Gottesdienst einen festen Platz. Es ist ein immer wiederkehrendes Ritual, und solche Rituale sind wichtig, besonders für Menschen mit Beeinträchtigung. Das Vertraute gibt ihnen Raum, sich zu beteiligen. Das macht allen Freude, auch mir-weil ich dabei so viel lerne; über diese Menschen und auch über das Leben.

Dann kommt ein Mann nach vorne. Er nimmt eine der roten Zinnien, die ich aus dem Garten mitgebracht habe, und steckt sie vorsichtig ins Wasser. Er sagt: “Ich freue mich, dass hier alle nett zu mir sind!” Es ist zu spüren, dass das nicht selbstverständlich ist für ihn. Er kennt es auch anders. Er weiß, dass Menschen nicht immer nett miteinander umgehen. Gerade Menschen, die nicht der Norm entsprechen, die uns in ihrem Aussehen oder Verhalten fremd erscheinen oder bei denen man hört, dass sie nicht von hier kommen-gerade solche Menschen werden oft unfreundlich oder herablassend behandelt.

Dass das mit dem Zwischenmenschlichen auf unserer Welt nicht immer gut läuft, davon singen auch Andreas Bourani und Sido in ihrem Lied “Astronaut”. Je weiter sich der Astronaut von der Erde entfernt, desto mehr verschwimmen dann aber die Unterschiede zwischen den Menschen. Und wenn man den ganzen Streit und das ganze Gegeneinander nicht mehr erkennen kann, erscheint die Erde doch als wunderschöner Planet: “Beim Anblick dieser Schönheit fällt mir alles wieder ein - sind wir nicht eigentlich am Leben, um zu lieben und zu sein?” - so singen sie.

Dass wir einander lieben sollen ist ein Gedanke, den wir bereits im Alten Testament finden. Wahrscheinlich war schon damals die Praxis eine andere - sonst hätte man es ja nicht extra betonen müssen. Und jetzt, in den Coronazeiten, fällt mir das besonders auf: wie Menschen manchmal angeblafft werden, weil sie vergessen haben, ihre Maske aufzusetzen. Vielleicht haben sie ja sogar auch ein Attest und sind von der Maskenpflicht befreit, das kann doch keiner wissen. Klar, ich bin auch dafür, dass wir einander schützen, indem wir Masken tragen - aber aus lauter Angst so unfreundlich zu werden, das ist gewiss keine Lösung.

Freundlich und wertschätzend miteinander umzugehen, fällt offensichtlich nicht immer leicht, gerade wenn die Nerven mal blank liegen. Trotzdem ist es für mich immer noch ein erstrebenswertes Ziel: dass wir Menschen liebevoll miteinander umgehen - oder eben nett zueinander sind, wie der Herr aus der Tagesförderung das sagen würde. Einfach nur nett zu sein kostet mich nichts - aber es kann für einen anderen Menschen sehr kostbar sein. Dem Mann aus der Tagesförderung zumindest war es eine Blume und einen Dank wert.

Herzlichst, ihre Zwischenzeitpastorin
Anne-Christin Ladwig
zu den Fotos

Ökumenisches Erntedankfest im Reitstall

Eingang: 04.10.2020, Veröffentlicht: 06.10.2020

Ökumenisches Erntedankfest im Reitstall
Wir waren dieses Jahr zu Gast beim Reit- und Fahrverein Coppengrave e.V. Blau-weißer Himmel ermöglichte es in Corona-Zeiten auf dem Hof zu feiern, zumal ein kräftiger Herbstwind für den Durchzug sorgte. Pastor Dr. Meisiek begrüßte die Gäste. Beim Erntedankfest waren immer Aktionen eingebaut. Dieses Jahr war dies durch das Abstandsgebot nicht so möglich. Das Vorbereitungsteam hatte sich zum Erntedankfest-Thema "Teilen" etwas besonderes ausgedacht. Nach der Predigt von Pastor Dr. Meisiek verteilten Günter Werner und Waltraud Basse ein Beutel mit einer kleine Flasche Traubensaft und einem kleinen "Brot", dass die Gäste später mit einem lieben Menschen teilen oder verschenken konnten.
Da der Gottesdienst draußen gefeiert werden konnte, durfte auch wieder gesungen werden, was allen sichtlich Freude bereitete. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Petr Chrastina am Keyboard begleitet.
Die Kollekte wurde zur Unterstützung eines kleinen Zirkus gesammelt, der in Förste "gestrandet" war, und dessen schon sehr alte Zugmaschine repariert werden musste. Der Kirchenvorstand Coppengrave hatte sich noch etwas besonderes ausgedacht. Jeder der etwas spendete, bekam auch etwas zurück: Ein Glas Apfelgelee, aus frischer Ernte.
Die Gäste konnten noch verweilen. Der Reitverein hatte Getränke und Hot-Dog vorbereitet, so dass die Küche zu Hause kalt bleiben konnte.

Waltraud Basse bedankte sich im Namen des Teams:
Vielen Dank an den Reitverein, dass wir zu Gast sein durften und für die Bewirtung.
Vielen Dank an das Freibad Marienhagen für die Bereitstellung der Stühle und den Bauhof für die Nutzung des Pritschenwagens.
Vielen Dank an alle Helfer, die zum Gelingen des Fest beigetragen haben.
zu den Fotos

Einladung zum Erntedankfest in Weenzen am 11.10.2020 um 11 Uhr

Eingang: 05.10.2020, Veröffentlicht: 05.10.2020

Einladung zum Erntedankfest in Weenzen am 11.10.2020 um 11 Uhr
Die Kirchengemeinde Coppengrave lädt zum traditonellen Erntedankfest in die St. Maternuskapelle nach Weenzen ein.

Ort: St. Maternuskapelle in Weenzen

Zeit: 11. Oktober 2020 um 11 Uhr

zu den Fotos

Hochzeit von Michaela und Bernhard Oppermann in der St. Franziskuskirche in Coppengrave

Eingang: 02.10.2020, Veröffentlicht: 02.10.2020

Hochzeit von Michaela und Bernhard Oppermann in der St. Franziskuskirche in Coppengrave
In der St. Franziskuskirche in Coppengrave gaben sich Machaela und Bernhard Oppermann das Ja-Wort. Pastor Dr. Meisiek traute beide und segnete das Brautpaar.
Der Trauspruch lautet: "So ist es besser Zwei als Eins. Fällt einer, so hilft ihm der andere auf." (Prediger 4, 9f)

Der Kirchenvorstand Coppengrave wünscht dem Hochzeitspaar Gottes Segen für Ihren weiteren Lebensweg.
zu den Fotos

Hoffnungsbrief Nr. 28

Eingang: 01.10.2020, Veröffentlicht: 01.10.2020

Hoffnungsbrief Nr. 28
Liebe Gemeinde,
stellen Sie sich vor, Sie wären auf dem Kirchentag, wo bis zu 100 000 Menschen zusammen kommen. Es wäre Sonntagmorgen und beim Abschlussgottesdienst würden vorne sieben Fladenbrote in die Menge gereicht. Jeder bräche sich sein Stück ab, wie das vor Corona üblich war. Meinen Sie, dass für Sie noch ein Bröckchen übriggeblieben wäre?
Wenn auch nur von 4000 Teilnehmern auszugehen wäre wie bei der Speisung der 4000 (Markus 8,9), müsste schon ein Wunder geschehen sein, wenn für Sie noch ein Krümel übriggeblieben wäre. Wenn es aber kein Abendmahl wäre, sondern jeder sich satt essen wollte, wäre das wohl ausgeschlossen, dass jeder genug bekäme. Wie sollen 7 Brote für 4000 Menschen reichen? -
An Erntedank feiern wir die Fülle der Gaben, die wir in diesem Jahr empfangen haben. Als Zeichen dafür sehen wir das, was wir selbst ernten konnten an Äpfeln und Zwetschgen, an Kartoffeln und Erdbeeren. Für manche von uns gehört das Ernten immer noch zu den schönsten Freuden des Landlebens. Aber das ist nicht alles. Hinzu kommen auch Gaben, die wir nicht verzehren, die uns aber bis heute am Leben gehalten haben.
Zu den Gaben, die mir am liebsten sind, gehören Zuneigung, Anerkennung und Aufmerksam-keit. Wer freut sich nicht, wenn ein anderer an einen denkt?
Gaben, die wir einander schenken, erhalten die Freundschaft. Sie zeigen Wertschätzung und Anerkennung. Ihre Botschaft lautet: “Du bist mir wichtig!”
Ein solches Zeichen der Sympathie und Aufmerksamkeit erhält jeder, der den diesjährigen Erntedankgottesdienst im Coppengräver Reitstall besucht. Gastfreundschaft und Gemein-schaft prägen das Dorfleben. Zusammengehörigkeit und Solidarität sind heute ja nicht mehr selbstverständlich. Es gilt das gerade an Erntedank zu feiern. Gott beschenkt uns, dass es für alle reichen kann. Manchmal müssen wir, die wir immer noch zu den reichlich Beschenkten gehören, nur ein wenig nachhelfen. Wir können etwas abgeben. Das gilt auch im übertragenen Sinn. Weil ich mich als Christin, als Christ beschenkt und von Gott gesegnet fühle, bringe ich meinen persönlichen Dank in die Gemeinschaft dieses Gottesdienstes ein. Wir wollen es so machen, dass jede und jeder in den Fürbitten Gott danken kann für seine Gaben und sie fruchtbar machen für die, die sie brauchen. Mein Dank macht mich bereit, zu teilen und abzugeben. Meine Achtung vor dem Mitmenschen macht mich kreativ zu sehen, was mein Nächster braucht. Das fängt bei den elementaren Bedürfnissen an wie dem täglichen Brot und dem frischen Wasser, dem alles Leben entspringt.
Am schönsten sind die Erfahrungen, die man sich nicht kaufen noch selber erarbeiten kann: Zuneigung und ehrliche Wertschätzung. Sie zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie sich wunderbar vermehren lassen. Nächstenliebe schließt niemanden aus, sondern alle ein. Und Zeichen der Nächstenliebe sind gerade willkommen, wenn andere Zeichen der Nähe nicht angemessen und nicht willkommen sind. Ein Gruß aus meinem Garten gehört für mich stets dazu. Ein Blumenstrauß, ein paar Äpfel oder auch nur ein paar schöne bunte Herbstblätter, die ich pressen und trocknen kann und mich noch an die Schönheit von Gottes Natur erinnern, wenn im Winter schon bald nichts mehr davon zu sehen ist...

Ihr Pastor Cornelius Meisiek
zu den Fotos

Anfahrtskizze zum ökumenischen Erntedankfest am 4. Oktober

Eingang: 29.09.2020, Veröffentlicht: 29.09.2020

Anfahrtskizze zum ökumenischen Erntedankfest am 4. Oktober

Ort: Reit- und Fahrverein Coppengrave e.V., Dorfstraße 7 in Coppengrave



Die katholische Kirchengemeinde Guter Hirt, die ev.-luth. Kirchengemeinde Duingen und die ev.-luth. Kirchengemeinde Coppengrave laden gemeinsam zum ökumenischen Erntedankfest in den Reitstall, Dorfstr. 7 nach Coppengrave ein.
Dieser gemeinsame Gottesdienst anlässlich Erntedank mit Pastor Dr. Meisiek von der evangelischen Gemeinde und Günter Werner von der katholischen Gemeinde findet am nächsten Sonntag, 4. Oktober 2020 um 11 Uhr statt. Ein Team aus allen Kirchengemeinden hat diesen besonderen Gottesdienst vorbereitet. Lassen Sie sich überraschen! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Erntegaben für den Altar können am Freitag, 2. Oktober von 15-18 Uhr in der Garage bei Frau Hennemann in der Dorfstr. 1 in Coppengrave abgegeben werden.
Auch dieser Gottesdienst wird unter Einhaltung der Hygiene-, Abstands- und Dokumentationsvorgaben durchgeführt.
zu den Fotos

Einladung zum Ökumenisches Erntedankfest im Reitstall in Coppengrave

Eingang: 25.09.2020, Veröffentlicht: 26.09.2020

Einladung zum Ökumenisches Erntedankfest im Reitstall in Coppengrave
Die katholische Kirche Guter Hirt in Duingen, die ev. Kirchengemeinde Duingen und die ev. Kirchengemeinde Coppengrave laden Jung und Alt zum ökumenischen Erntedankfest am Sonntag, 4. Oktiober um 11 Uhr ein.
Wir freuen uns, dass dies Fest auf dem Hof des Reit- und Fahrvereins Coppengrave e.V., Dorfstraße 7 in Coppengrave stattfindet.

Erntegaben können am Freitag, 2. Oktober in der Garage bei Traute Hennemann in der Dorfstrasse 1 zwischen 15 und 18 Uhr abgegeben werden. Ihre Erntegaben schmücken den Altar.

Ein Team aus allen Gemeinden hat mit Pastor Dr. Meisiek das Erntedankfest vorbereitet. Freuen Sie sich auf ein kreatives Erntedankfest.

Zeit: So 4. Oktober 2020 um 11:00 Uhr

Ort: Reit- und Fahrverein Coppengrave e.V., Dorfstraße 7 in Coppengrave

zu den Fotos

Hoffnungsbrief Nr. 27

Eingang: 23.09.2020, Veröffentlicht: 24.09.2020

Hoffnungsbrief Nr. 27
Liebe Gemeinde,
heute steht eines meiner Lieblingsworte im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Der eine oder andere von Ihnen kennt es auch und hat es vielleicht als Tauf- oder Konfirmationsspruch erhalten. Es ist ein Gotteswort, das für alle Christen gilt, aber insbesondere für die, die wie Paulus und sein Freund und Mitstreiter Timotheus in der Mission arbeiten. Missionare sind Menschen, die besonders geschickt sind, andere vom christlichen Glauben zu überzeugen. Dabei kommt es vor allem auf die Glaubwürdigkeit an. Lebt der Missionar nicht selbst nach dem Wort Gottes, kann er kaum andere dafür gewinnen, gläubig zu werden. Das Wort, das mich angesprochen hat, steht im 2. Timotheusbrief Kap. 1, Vers 7:
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Zu seiner Zeit gehörte schon Furchtlosigkeit dazu, den christlichen Glauben zu verkünden. Denn zum einen war das Reisen auf Schiffen im Mittelmeer nicht ungefährlich, z.B. durch Stürme oder Seeräuber, zum andern hatten die Leute schon eine Religion und waren nicht unbedingt auf der Suche nach einem neuen Glauben. Paulus begann seine Mission in der Synagoge, dem Versammlungsraum der jüdischen Gemeinde, die es schon in vielen römischen Städten gab. Der Brauch, dass jeder erwachsene Jude in der Synagoge einen Bibeltext vorlesen konnte, eröffnete ihm die Möglichkeit über Gottes Wort mit anderen Juden ins Gespräch zu kommen. Im jüdischen Sinn ist der eigene Glaube etwas, was zur Diskussion anregt. Eine heftige Diskussion konnte aber auch dazu führen, aus der Synagoge entfernt zu werden, was Paulus mehrfach geschah. Auch den buchstäblichen Schiffbruch auf dem Mittelmeer hat er erlebt.
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Im Glauben kann eine besondere Kraft liegen, wenn er einen Menschen trägt und sich in seinem ganzen Handeln widerspiegelt. Das galt nicht nur für Paulus, sondern auch später für die Theologen, die sich besonders mit Paulustexten befassten, wie den Kirchenvater Augustinus und den Reformator Martin Luther.
Eine Überzeugung, die andere bisherige Meinungen in Frage stellt, kann zum Stein des Anstoßes werden. Entweder findet sie Anhänger, die sie sich zu eigen machen oder sie wird abgelehnt, weil sie andere bisherige Meinungen in Frage stellt. Ein Maßstab für die Qualität einer Überzeugung ist die Liebe. Ist sie vom Geist der Nächstenliebe durchdrungen oder stellt sie eine Hassbotschaft dar, die andere Menschen demütigt und verspottet. Das dritte Merkmal einer guten Überzeugung, die es wert ist verbreitet zu werden ist die Besonnenheit. So Manches, was heute an Meinung verbreitet wird, ist bei näherer Betrachtung entweder unverschämt, hasserfüllt oder unbesonnen. Viele Kommentare, die im Internet gemacht werden, fallen unter diese Kategorie.
Wer besonnen ist, der beleuchtet Meinungen, Glaubensäußerungen und Texte überhaupt von mehreren Seiten. Sucht nach Argumenten für oder gegen diesen Text. Das Wort Gottes ist nicht autoritär, sondern fragt uns nach unserem Empfinden und will mit uns diskutieren über Gott und die Welt. Das ist unsere Glaubensüberzeugung: dass der liebe Gott seine Gläubigen nicht zu Fanatikern macht, sondern zu besonnenen, liebevollen Mitmenschen, deren Kraft nicht gewalttätig, sondern heilsam und erhellend wirkt.

Ihr Pastor Cornelius Meisiek
zu den Fotos

Orgel Plus Konzert live

Eingang: 20.09.2020, Veröffentlicht: 23.09.2020

Orgel <i>Plus</i> Konzert live
Das letzte Orgel Plus Konzert 2020 unter dem Thema "Festlich und virtuos" fand wieder live statt. Über 50 Besucher hatten sich vorher angemeldet und wurde mit Abstand platziert.
Johannes Hackel an der Orgel und Marvin Bloch an der Posaune hatten ein interessantes Repertoire für Orgel und Posaune zusammengestellt, wobei man wissen sollte, dass es nicht so viele Kompositionen für beide Instrumente gibt. Den Auftakt bildete ein Orgelstück von Johan Sebastian Bach(1685-1750) "Wer nur den lieben Gott lässt walten" (BWV 642), gefolgt von einem Posaunenstück von Giovanni Martino Cesare(1590-1667) "Canzon La Hieronyma". Es wechselten sich Posaune und Orgel ab und spielten Stücke aus 6 Jahrhunderten, deren Komponisten den meisten Besuchern bisher unbekannt waren: Martin Vogt, Camille Saint-Saens, Frigyes Hidas, Andreas Willscher, Antonio Caldera, Christian Gottlieb Müller, Theodore Dubios, Friedrich August Belecke und zum Abschluss Nicolas-Joseph Wackenthaler.
Mit kräftigem Applaus und einer Zugabe veraschieden sich beide Künstler beim Publikum.
Organisatorin Gudrun Bosman plant bereit 2021 und ab Mai 2021 können Sie sich auf weitere Orgel Plus Konzerte freuen.
zu den Fotos

Begrüßung der Vorkonfirmanden an der Köhlerhütte in Coppengrave

Eingang: 19.09.2020, Veröffentlicht: 22.09.2020

Begrüßung der Vorkonfirmanden an der Köhlerhütte in Coppengrave
Der Konfi-Tag ging in den Begrüßungsgottesdienst über, der um 17 Uhr an der Köhlerhütte in Coppengrave startete.
Über dem Altar war ein Band mit den Fotos aller Konfirmanden gespannt.
Petr Charastina begleitete den Gottesdienst auf seinem Piano und eröffnete den Gottesdienst mit der Musik zum Eingang. Pastor Röser-Israel begrüßte die Gäste und rief nacheinander die Konfirmanden, die Eltern, die Geschwister, usw. auf, aufzustehen, damit alle allen bekannt sind. Die jeweilige Gruppe wurde mit Applaus bedacht. Nach der schönen Einleitung ging es mit dem ersten Lied &lquot;Tut mir auf die schöne Pforte&rdquot; dem Gebet und der Lesung - von Petra Woscholski gelesen - weiter. Das Glaubensbekenntnis wurde gesungen.
Pastor Röser-Israel rief die Konfirmanden einzeln zum Altar, dort verteilten Teamerin Anne und Kirchenvorsteherin Jutta Hansemann blaue Taschen für die Materialien im Konfirmandenunterricht an die Konfirmanden. Alle Konfirmanden stellten sich dann mit den Taschen zum Gruppenbild vor den Altar auf. Dann wurde das Lied &ldquot;Wir wollen Aufstehen, aufeinander zugehen &rdquot; gesungen, welche die Konfirmanden vor einübten. Nach den Abkündigungen, die Waltraud Basse las, endete der Gottesdienst mit dem Segenslied &ldquot;Sei behütet auf deinen Wegen&rdquot;.


Was noch anzumerken ist:
Pastor Röser-Israel aus Brunkensen übernimmt in der Vakanzzeit den Konfirmandenunterricht
Das Wetter war diesmal hervorragend, so dass alle Besucher entsprechend des Hygieneplanes platziert werden und somit am Gottesdienst teilnehmen konnten. Ein Ausweichen in die Kirche war nicht notwendig.
Nach dem Aufbau gab es eine Kaffeepause mit Kuchen! (letztes Bild)
Vielen Dank für den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer aus Duingen und Coppengrave bei der Vorbereitung, Aufbau und Abbau.
zu den Fotos

Konfi-Tag

Eingang: 19.09.2020, Veröffentlicht: 21.09.2020

Konfi-Tag
Am Samstagnachmittag fand der erste Konfi-Tag unserer Konfirmanden aus den Kirchengemeinden Coppengrave und Duingen statt. Pastor Röser-Israel hatte mit seiner Teamerin die Konfirmanden in die Köhlerhütte nach Coppengrave eingeladen. Auf dem weitläufigen Gelände wechselten sich Bewegungsspiele, Kennenlernspiele und thematische Arbeit ab. Zum Lied &ldquot;Aufstehn, aufeinander zugehen..&rdquot; übten die Konfirmanden eine Choreografie ein. Parallel dazu fand der Aufbau zum Begrüßungsgottesdienst statt. Am Ende des Konfi-Tages weckte das Band mit den Bildern der Konfirmanden über dem Altar, die Pastor Röser-Israel die Tage vorher aufnahm, das Interesse der Konfirmanden. Der Konfitag gleitet dann in den Begrüßungsgottesdienst über.
zu den Fotos

Taufe von Mira Oppermann in der St. Franziskuskirche

Eingang: 19.09.2020, Veröffentlicht: 20.09.2020

Taufe von Mira Oppermann in der St. Franziskuskirche
Am 19.9.2020 wurde Mira Oppermann in der St. Franziskuskirche zu Coppengrave von Pastor Dr. Meisiek getauft.
Der Taufspruch lautet: “Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen tragen” (Psalm 91, 11f).
Nach der Taufe setzte Frau Oppermann den Fisch mit dem Foto von Mira und dem Taufspruch in das Fischernetz, welches die Täuflinge in der St. Franziskuskirche enthält. Kirchenvorstandsvorsitzende Petra Woscholski überreichte ein kleines Präsent zur Taufe.
zu den Fotos

Pilgertag von Hoyershausen über Dehnsen nach Limmer

Eingang: 13.09.2020, Veröffentlicht: 19.09.2020

Pilgertag von Hoyershausen über Dehnsen nach Limmer
Die Kirchengemeinden Brunkensen, Coppengrave, Dehnsen, Hoyershausen und Limmer bereiteten dieses Jahr den gemeinsamen Pilgertag vor. Um 11 Uhr trafen sich ca. 50 Personen aus allen Orten unserer Region zur Andacht in der Lamberti Kirche in Hoyershausen. Pastorin Anne-Christin Ladwig hielt die Andacht und gab den Pilgersegen. Jeder Pilger erhielt - wie in der Sommerkirche in Fölziehausen - einen Hut und in jedem Ort einen Button mit dem Motiv der Kirche, der an den Hut befestigt wurde.
Der Weg führte über den Külf auf dem Pastorenweg nach Dehnsen. Frau Kübeck erzählte, dass sie früher selbst den Weg gegangen ist und eigentlich müsste der Weg Konfirmandenweg heißen, da diesen Weg die Konfirmanden nahmen. Die Pastoren fuhren mit Kutschen oder Autos. Unterwegs wurde der Psalm 23 vorgetragen. Pastor Podszus hatte für die Konfirmandenfreizeit im Frühjahr die Texte dazu entworfen, aber diese fiel aus, so dass die Texte jetzt zum Einsatz kamen. An jeder der sechs Stationen erhielten die Pilger von Frau Woscholski eine Karte mit einem Vers aus Psalm 23 und einem Bild. Frau Bosman hatte ihre Blockföte dabei, so dass an mehreren Stationen die Lieder mit Flötenbegleitung gesungen wurden. Eine Konfirmandin erklärte sich bereit, den Text zweier Stationen zu lesen. Es war nicht nur eine sehr gute Leistung, dass sie sich dies vor vielen Menschen traute, sondern sie trug den Text gut betont vor.
In Dehnsen angekommen wurde ausgiebig gerastet. Dann ging es über die Leinewiesen nach Limmer. In Limmer angekommen, gab es Kaffee und Kuchen, die reichlich Zuspruch fanden. Die ausgiebige Pause wurde auch zu sportlichen Aktivitäten genutzt. Pastor Röser-Israel hielt die Abschlussandacht. Anschließend ging es mit dem Shuttledienst zurück nach Hoyershausen.
Ein schöne Pilgerstrecke bei schönem Wetter mit vielen guten Gesprächen werden in Erinnerung bleiben.
Der Pilgertag ist ein schönes Beispiel für eine regionale Zusammenarbeit. Auch andere Gemeinden sind eingeladen sich dem Pilgertag anzuschließen.
Besonderen Dank gilt Frau Kübeck und Frau Woscholski, die die Pilgerstrecke vorher abwanderten, und mit Frau Bosman den Pilgertag vorbereiteten.
zu den Fotos

Hoffnungsbrief Nr. 26

Eingang: 18.09.2020, Veröffentlicht: 18.09.2020

Hoffnungsbrief Nr. 26
Liebe Gemeinde,
am vergangenen Sonntag war ich unterwegs. Pilgertag, so nennen wir die Aktion, die wir einmal im Jahr mit Kirchengemeinden aus unserer Region durchführen. Bei strahlendem Sonnenschein ging es in diesem Jahr von Hoyershausen über den Külf nach Dehnsen und anschließend weiter nach Limmer. Ein Teil der Strecke führte uns auf verschlungenen, sich immer wieder verzweigenden Wegen durch ein Waldstück. Sicher wir hatten alles gut vorbereitet und wussten ganz genau, an welcher Stelle wir nach rechts oder links abbiegen wollten. Dafür hatten wir sogar einen Plan. Trotzdem wollte ich an einer Stelle in die falsche Richtung abbiegen. Wie gut, dass wir jemanden dabei hatten, der den Weg ganz genau kannte. Beim Weitergehen kam mir der Gedanke: Was wäre gewesen, wenn wir ohne Führung, ohne Plan oder Smartphone-App in die andere Richtung abgebogen wären? Wenn wir plötzlich den Weg erst hätten suchen müssen? Wären wir uns dann nicht ein wenig vorgekommen, wie in einem Labyrinth.
Ein Labyrinth ist, wie ich finde, ein schönes Sinnbild für unseren Lebensweg. Auch unser Leben hat manchmal verschlungene Pfade und so manche Sackgasse.
Schon in der Antike sprach man vom sogenannten Lebenslabyrinth. Eine bekannte Labyrinth-Überlieferung stammt aus Griechenland: Ein stierköpfiges, gefräßiges Ungeheuer, der Minotaurus wurde in der Mitte eines Labyrinthes angekettet, um die Welt vor ihm zu beschützen. Jedes Jahr wurden sieben Menschen als Opfer für den Minotaurus ausgewählt. Sie wussten ganz genau: In der Mitte des Labyrinthes lauert der Tod. Erst als der Held Theseus ausgeliefert werden sollte, wendete sich das Blatt. Eigentlich war es der Verdienst seiner Braut Ariadne. Sie überreichte ihm ein Knäuel rote Wolle mit den Worten: “Gib dieses Knäuel nicht aus deiner Hand. Sein Faden wird dir auf dem langen beschwerlichen Weg im Labyrinth ein Zeichen meiner Liebe sein. Halte dich daran fest. Und wenn du den Minotaurus überwunden hast, dann nutze es klug, um zurück ans Licht zu gelangen. Zurück zu mir, zu deiner Liebe und zum Leben.”
Thesus tat genau das, was sie ihm riet. Und was kaum zu hoffen war, geschah. Das Ungeheuer wurde niedergestreckt und alle folgten Theseus, der sich am roten Faden seiner Liebe orientierte. Sie gelangten zurück in die Freiheit, die ihnen wie ein zweites Leben vorkam.
Viele Menschen begriffen diese Geschichte damals als Ermutigung für ihren persönlichen Weg im Lebenslabyrinth. Sie verließen sich auf die Kraft und Macht der Liebe und setzten darauf, dass es auch in Krisenzeiten so etwas wie einen “Ariadne-Faden” geben würde, ein “Band der Liebe”, das Halt und Orientierung vermitteln kann.
Auch die ersten Christen und Christinnen kannten das Sinnbild des Labyrinthes und beschrieben damit ihren Glauben. Für sie war die Hauptfigur Jesus, der Christus und die alles übersteigende Liebe Gottes, die in Jesus Gestalt gewonnen hatte. In der Mitte des Labyrinthes haust nicht mehr der Tod. Es gibt einen Hausherrn, der Gnade vor Recht ergehen lässt, der aus Angst und Schrecken herausführt. Sein Name ist Jesus, der Christus, Sohn Gottes, Bruder und Freund aller Menschen. Er begleitet auf allen Lebenswegen, immer wieder. Seine Nähe vermittelt Kraft und Zuversicht, macht in Zeiten der Schwäche stark und ermutigt dazu, tapfer weiterzugehen, wenn Gratwanderungen erforderlich sind. Und das gilt auch für uns heute. So wie es in der Bibel im Matthäusevangelium heißt: ”Ich bin bei euch, alle Tage, bis an der Welt Ende.” Nicht so, als wäre alles halb so schlimm, nicht so als gäbe es keine Schrecken und kein Leid mehr, aber so, dass immer deutlich wird: “Gottes Liebe hört niemals auf”.
Wir dürfen immer wieder um Begleitung in unserem Leben bitten. Vielleicht mit den Worten aus einem Liedtext, der von Eugen Eckert stammt: Weise uns den Weg, Gott, geh mit! Begleite du uns, Gott, Schritt für Schritt. Wo wir stolpern, straucheln, zagen, wo uns Angst lähmt zu versagen. Weise uns den Weg, Gott, geh mit, Gott, geh mit. Weise uns den Weg, Gott, geh mit.

Bleiben sie behütet.
Ihre Lektorin
Petra Woscholski
zu den Fotos

Konfirmation in der St. Maternuskapelle

Eingang: 06.09.2020, Veröffentlicht: 16.09.2020

Konfirmation in der St. Maternuskapelle
Am 6. Sep. 2020 wurden
Marcel Chors
John Ryan Michael
Jonas Theuring
Till Albrecht
Tim Peter Sürig

in der St. Maternuskapelle zu Weenzen konfirmiert.

Am 6. September fand nach der Konfirmation in Coppengrave die zweite Konfirmation in unserer Kirchengemeinde statt.
Um 14 Uhr zogen Kirchenvorstand, Pastor Podszus und die Konfirmanden in die feierlich geschmückte St. Maternuskapelle ein. Pastor Podszus hatte sich dankenswerterweise bereit erklärt seinen Konfirmandenjahrgang auch in seinem Ruhestand zu konfirmieren. Da Coronabedingt die Gemeinde nicht singen durfte, sangen Pastor Podszus mit der Gitarre, Petr Chrastina an der Orgel, Frau Basse und Frau Woscholski die Lieder. Ihre kräftigen Stimmen sorgten für einen raumfüllenden Klang.
Nach der Einsegnung der Konfirmanden spielte Pastor Podszus auf der Gitarre das Lied "Der Herr segne dich" für die Konfirmanden.
Das Abendmahl nahmen am Altar nur Pastor Podszus und die Konfirmanden ein. Einzelkelche und Brot in Einzelschalen waren vorbereitet. Da die Gäste am Abendmahl vor dem Altar nicht teilnehmen konnten, hatte der Kirchenvorstand sich etwas besonderes ausgedacht. Mit den Liedzetteln lag auf jedem Platz ein "Abendmahl to go", so dass alle Gäste nach den Konfirmanden das Abendmahl auf ihren Plätzen einnehmen konnten.
Kirchenvorstandsvorsitzende Petra Woscholski gratulierte im Namen des Kirchenvorstandes und ging auf das Wort von Franz von Assisi ein: "Mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens". Jeder Konfirmand erhielt ein kleines Werkzeugset in einem kleinen Werkzeugkoffer.
Da das Thema der Konfirmation Psalm 23 war erhielt Hirte Pastor Podszus ein 2. Schaf geschenkt.
Mit dem Segen und dem Auszug endet der Festgottesdienst.

Was noch anzumerken ist:
- Das Brot für das Abendmahl wurde vom Kirchenvorstand in der Bäckerei gebacken. Das Abendmahl der Konfirmanden und das Abendmahl to go bestanden aus den gleichen Broten und dem gleichen Traubensaft.
zu den Fotos

Konfirmation in der St. Franziskuskirche

Eingang: 05.09.2020, Veröffentlicht: 14.09.2020

Konfirmation in der St. Franziskuskirche
Am 5. Sep. 2020 wurden
Thore Kleemann
Sofie Schild
Kevin Schimmeyer
Chistopher Seidel
Ian Luc Seiffert
Zoé Zimmermann

in der St. Franziskuskirche zu Coppengrave konfirmiert.

Ursprünglich sollte die Konfirmation im Wald an der Köhlerhütte stattfinden. Doch der angekündigte Regen veranlasste den Kirchenvorstand und Eltern den vorbereiteten Plan B zu aktivieren und die Konfirmation in der St. Franziskuskirche zu feiern.
Um 14 Uhr zogen Kirchenvorstand, Pastor Podszus und die Konfirmanden in die feierlich geschmückte Kirche ein. Pastor Podszus hatte sich dankenswerterweise bereit erklärt seinen Konfirmandenjahrgang auch in seinem Ruhestand zu konfirmieren. Da Coronabedingt die Gemeinde nicht singen durfte, sangen Pastor Podszus mit der Gitarre, Petr Chrastina an der Orgel, Frau Basse und Frau Woscholski die Lieder. Aufgrund der guten Akkustik der St. Franziskuskirche war der Gesang raumfüllend.
Nach der Einsegnung der Konfirmanden spielte Pastor Podszus auf der Gitarre das Lied "Der Herr segne dich" für die Konfirmanden.
Das Abendmahl nahmen am Altar nur Pastor Podszus und die Konfirmanden ein. Einzelkelche und Brot in Einzelschalen waren vorbereitet. Da die Gäste am Abendmahl vor dem Altar nicht teilnehmen konnten, hatte der Kirchenvorstand sich etwas besonderes ausgedacht. Mit den Liedzetteln lag auf jedem Platz ein "Abendmahl to go", so dass alle Gäste nach den Konfirmanden das Abendmahl auf ihren Plätzen einnehmen konnten.
Kirchenvorstandsvorsitzende Petra Woscholski gratulierte im Namen des Kirchenvorstandes und ging auf das Wort von Franz von Assisi ein: "Mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens". Jeder Konfirmand erhielt ein kleines Werkzeugset in einem kleinen Werkzeugkoffer.
Die Konfirmanden hatten sich etwas Besonderes ausgedacht: Sie sagten ihren Paten Merci mit einer Tafel Schokolade, als Dank für die Begleitung in den Jahren und Pastor Podszus für die Begleitung in der Konfirmandenzeit.
Da das Thema der Konfirmation Psalm 23 war erhielt Hirte Pastor Podszus ein 1. Schaf geschenkt.

Mit dem Segen und dem Auszug endet der Festgottesdienst.

Was noch anzumerken ist:
- Das Brot für das Abendmahl wurde vom Kirchenvorstand in der Bäckerei gebacken. Das Abendmahl der Konfirmanden und das Abendmahl to go bestanden aus den gleichen Broten und dem gleichen Traubensaft.
- Wie immer, hatte der Kirchevorstand schon Wochen vorher einen Plan B vorbereitet, der diesmal aktiviert werden musste. Die Konfirmanden und Gäste wurden nicht von einem Regenschauer überrascht, wie vieleicht manche Zeitgenossen annahmen.
zu den Fotos

Hoffnungsbrief Nr. 25

Eingang: 09.09.2020, Veröffentlicht: 10.09.2020

Hoffnungsbrief Nr. 25
Foto: Johanna Ladwig


Liebe Gemeinde,

eine meiner Lieblingsszenen in dem wunderbaren Film “Mit Herz und Hand” ist der Moment, in dem sich die Hauptperson, Burt Monroe, passionierter Motorradfahrer und –schrauber, von den Nachbarn ein scharfes Bratenmesser ausleiht, um das Profil seiner Mopedreifen abzuschneiden. Man kann sich ungefähr denken, warum er das tut. Er will mit seiner 46 Jahre alten Indian einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufstellen – und auf trockenen Rennstrecken kann man seine Rundenzeiten durch Slicks (also Reifen ohne Profil) stark verbessern.

Anhand des Profils der Motorradreifen kann man einige Rückschlüsse über den Fahrer ziehen. Bei Leuten, die viele Kurven fahren, ist das Profil gleichmäßig abgefahren. Wenn es immer geradeaus ging, wird in der Mitte weniger Profil sein als an den Rändern. Manches Gummi ist schon leicht porös, weil der Fahrer wenig Zeit hat und die Reifen eher durch Altersschwäche unbrauchbar werden als durch Abnutzung. Und mancher Reifen hat vielleicht gerade überproportional viel Abrieb gehabt – da wurde scharf gebremst, weil man selbst – oder ein anderer Verkehrsteilnehmer- unaufmerksam war. Aber wie auch immer – mit der Zeit verlieren die Reifen an Profil, und wenn ein normaler Reifen aussieht wie ein Slick, dann ist es höchste Zeit, zum Reifenhändler zu gehen – denn im normalen Straßenverkehr verliert man sonst leicht die Haftung.

Einen Unterschied zwischen profillos und profiliert gibt es aber nicht nur bei Mopedreifen, sondern auch bei Menschen – und auch an unserem Profil gibt es auf dem Weg unseres Lebens manchen Abrieb, werden wir abgeschliffen durch Erwartungen und Vorstellungen davon, wie das Leben zu sein hat. Und manche haben ihr Profil so gut versteckt im Gerümpelkeller des Lebens, dass es rissig geworden ist und unbrauchbar. Dabei hat doch jeder Mensch ein ganz besonderes Profil – ist jeder Mensch als absolutes Einzelstück von Gott erdacht. Wir feiern das in jeder Taufe, sprechen es jedem Kind zu: du bist etwas Besonderes! DU – genauso wie du bist – bist von Gott so gewollt, bist von Gott geliebt. Ein Vers aus dem Jesajabuch bringt das schön zum Ausdruck. Da heißt es: “So spricht der Herr, der dich geschaffen hat: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.” Gott kennt jeden Menschen beim Namen; er nimmt jeden Menschen wahr in seiner Individualität, in dem, was ihn oder sie ausmacht—eben mit seinem/ihrem besonderen Profil.

Unsere Individualität wird am deutlichsten im Fingerabdruck, der ja bei jedem Menschen anders ist. Genauso unterscheiden wir uns im Aussehen, im Denken und Fühlen, in den Vorstellungen, Gedanken und Meinungen. Niemanden von uns gibt es zweimal, jede und jeder von uns ist einmalig. Das ist wunderbar – zugleich aber auch schwer: diese Einmaligkeit zu entdecken und sie auch auszuhalten; das eigene Profil wertzuschätzen und nicht so sein zu wollen wie jemand anderes oder wie die breite Masse.

Für uns Christen ist auch der Glaube so ein Stück des eigenen Profils. Ich denke, wenn wir mit unserem Glauben Spuren auf den Straßen des Lebens hinterlassen, dann ist das eine gute Sache – und anders als ein Motorradreifen können wir ja auch immer wieder Profil gewinnen im Laufe unseres Lebens, können immer wieder neu beginnen, nach Gott und nach uns selbst zu suchen und das zu verwirklichen, was uns am Herzen liegt. Das ist auch eine Lebensweisheit Burt Monroes: “Wenn wir unsere Träume nicht leben, dann könnten wir genauso gut ein Gemüse sein – ein Kohlkopf zum Beispiel.”

Herzlichst, ihre Zwischenzeitpastorin
Anne-Christin Ladwig
zu den Fotos

Pilgertag am 13. September

Eingang: 03.09.2020, Veröffentlicht: 03.09.2020

Pilgertag am 13. September

“Er führet mich auf rechter Straße”
Pilgertag am 13. September zu Psalm 23


Die ev. Kirchengemeinden Brunkensen, Coppengrave, Dehnsen, Hoyershausen und Limmer laden herzlich zum gemeinsamen Pilgertag am Sonntag, den 13. September ein. Gestartet wird um 11 Uhr mit einer Andacht in der St. Marien- und Lambertikirche zu Hoyershausen; die Andacht mit Pilgersegen hält Pastorin Anne-Christin Ladwig. Anschließend führt der 7.5 km lange Weg von Hoyershausen über den Külf nach Dehnsen und dann an den Leinewiesen weiter nach Limmer, wo der Pilgertag um 17 Uhr mit einer Schlussandacht endet; die Schlussandacht hält Pastor Lars Röser–Israel. Unterwegs werden uns an verschiedenen Stationen Erzählungen, Lieder und Impulse zum 23. Psalm begleiten. Auf die Hygiene– und Abstandsregeln wird selbstverständlich geachtet. Darum bitten die Veranstalter*innen, dass sich alle Teilnehmer*innen eigene Rucksackverpflegung mitnehmen. An den Kirchen werden zusätzlich kleine Mineralwasserflaschen angeboten. Für einen Shuttledienst von Limmer zurück nach Hoyershausen wird gesorgt. Wer eine Teilstrecke laufen möchte, kann sich gerne per Anruf informieren lassen, wann die Gruppe in Dehnsen eintrifft.

Weitere Informationen erhalten sie bei: Gudrun Bosman (05181-81186), Cornelia Kübeck (05181-24761) und Petra Woscholski (0176-32642033).


Zeitplanung
11:00 Andacht in der St. Marien- und Lambertikirche zu Hoyershausen
11:30 Wanderung über den Külf nach Dehnsen
ca. 13:00-14:00 Ankunft in Dehnsen. Aufgrund der Aktivitäten unterwegs lässt sich die Ankunftszeit nicht genau abschätzen. Wenn Sie in Dehnsen danzukommen möchten und wissen möchten, wann die Gruppe ankommt, können Sie Petra Woscholski über das Handy 0176-32642033 während der Wanderung erreichen -soweit es kein Funkloch gibt.
ca 15:00 wird nach Limmer aufgebrochen.
17:00 Andacht in derSegenskirche in Limmer
Shuttle zurück nach Hoyershausen. Typischerweise werden die Fahrer nach Hoyershausen gefahren, die dann ihre Fahrzeuge in Hoyershausen abolen und nach Limmer fahren.
zu den Fotos

Hoffnungsbrief Nr. 24

Eingang: 02.09.2020, Veröffentlicht: 02.09.2020

Hoffnungsbrief Nr. 24
Endstation: Deutschland

Glitzer, Chrom und Lichterglanz, Rolltreppen bis in den Himmel.
Exklusive Herrenunterwäsche und Ballkleider für die Kleinsten.
Du sitzt da in deinem weißen Kittel, Frau von wer weiß woher, und die Augen fallen dir zu.
Träumst du von zu Hause?
Münzen klimpern auf den Teller vor dir.
Du lächelst.
Augen und Zähne blitzen in deinem dunklen Gesicht.“Thank you.”

Kurze Schritte vor einer roten Ampel.
Die Zunge leckt am Eis, Rinnsale tropfen auf den Boden.
“Mama, meine Zunge - ganz blau.”
Du stehst da, eine Armeemütze auf deinem Kopf, Mann von wer weiß woher, und guckst auf Mutter und Kind.
Kennen die Kinder in deinem Land einen “Blauen Engel”?
Die Straßenbahn kommt – Linie 2 – und du springst rein.
“Türen schließen selbsttätig.”

Stimmengewirr und laute Musik, Zigarettenqualm und Tigerspice.
Du sitzt an der Theke, Mensch von wer weiß wo her.
Für einen Moment treffen sich unsere Blicke.
Was denkst du über mich, die ich hier geboren bin, wo Gottes segentriefende Fußstapfen durchs ganze Land ziehen?
Muss mein Herz nicht mit Jubel gefüllt sein – hier leben zu dürfen!
Muss mein Mund nicht überfließen, mit immer neuen Worten dafür danken?


Liebe Gemeinde,

am 6.September beginnt die jährliche “Woche der Diakonie”.Sie soll erinnern an die wichtigen Aufgaben, die diakonische Einrichtungen in unserer Kirche erfüllen.

In einer dieser Einrichtungen habe ich selbst einige Jahre gearbeitet, in der Bahnhofsmission in Elze.Eine spannende Aufgabe: viele ganz unterschiedliche Menschen nahmen den Dienst in Anspruch. Die alte Dame, die ihren Koffer nicht alleine von einem Bahnsteig zum nächsten tragen konnte.Die junge Mutter mit ihrem Kinderwagen.Der altersverwirrte Mann, der nicht genau wusste, wo er eigentlich hin will.Die ausländische Familie, vom Kleinkind bis zur Urgroßmutter, die, ihre Habseligkeiten in Plastiktüten verpackt, auf dem Weg in ein Auffanglager waren.Der Berber, der um eine Suppe und ein paar Scheiben Brot bat.Da wurde nicht viel gefragt, sondern es wurde angepackt.Es war egal, ob jemand evangelisch ist oder katholisch, einer anderen Religion angehört oder gar keiner.Dort, wo Hilfe möglich war, da wurde geholfen – schnell und unbürokratisch.Dort, wo jemand einen Menschen brauchte, der zuhört, da war Zeit da und ein offenes Ohr.

Das ist Diakonie: da wird nicht gewartet, dass die Menschen zu einem kommen, sondern da geht Kirche dahin, wo die Menschen Unterstützung brauchen: auf Bahnhöfe, in Krankenhäuser und zu den Obdachlosen auf die Straße.Sie schenkt Hoffnung und neue Perspektiven.Und da, wo keiner mehr helfen kann, gibt sie Trost und Begleitung.

Die Diakonie ist das, wofür mein Herz am meisten schlägt in unserer Kirche.Ich möchte etwas weitergeben von dem, was ich in meinem Leben an Liebe und Zuwendung erfahren haben; von meiner Erfahrung, getragen zu sein in schwierigen Zeiten.Und auch von dem, was mir materielle Sicherheit gibt.Jeder Blick in die Zeitung, jede Tagesschau macht es mir deutlich, was für ein Geschenk es ist, ein Dach über dem Kopf zu haben, einen Beruf, etwas zu essen.

In jedem Gottesdienst sammeln wir für diakonische Aufgaben in unserer Gemeinde.Mit diesem Geld werden regionale diakonische Einrichtungen unterstützt, oder Obdachlose, die am Pfarrhaus klingeln.Menschen, die in einer Notsituation sind und kein Geld mehr für Lebensmittel haben oder Familien, die die Konfirmandenfreizeit nicht bezahlen können.

Wichtig ist mir bei der ganzen Sache aber auch, dass wir durch diese regelmäßige Kollekte für diakonische Aufgaben immer wieder daran erinnert werden, dass Diakonie nichts ist, was nur von Institutionen geleistet wird.Diakonisches Handeln gehört zum Christ – Sein dazu.“Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.” , so sagt Jesus im Matthäusevangelium (28,40b).

Herzlichst, ihre Zwischenzeitpastorin
Anne-Christin Ladwig
zu den Fotos

Live - Orgel Plus Konzert

Eingang: 01.09.2020, Veröffentlicht: 01.09.2020

Live - Orgel <i>Plus</i> Konzert
Das nächste Orgel Plus Konzert findet am 29. Sep. um 17 Uhr in der St. Marien- und Lamberti-Kirche in Hoyershausen statt.

Es wird Festlich und virtuos mit Marvin Bloch aus Leipzig (Posaune) und Johannes Hackel aus Alfeld (Orgel)
Der Eintritt ist wie immer frei ­ Spenden werden erbeten

Bitte die Hygiene- und Abstandsregeln beachten.
zu den Fotos

Einschulungsgottesdienst einmal doppelt und anders.

Eingang: 29.08.2020, Veröffentlicht: 29.08.2020

Einschulungsgottesdienst einmal doppelt und anders.
Der Einschulungsgottesdienst wurde dieses Jahr wegen der Coronapandemie für jede der beiden Klassen einzeln um 9 Uhr und um 11 Uhr durchgeführt. Da der Wetterbericht nicht zuverlässig regenfrei signalisierte, wurde der Gottesdienst in der Turnhalle gefeiert. Zum Einschulungsgottesdienst hatten -wie jedes Jahr- die katholische Kirchengemeinde Guter Hirt, die Kirchengemeinde Coppengrave und die Kirchengemeinde Duingen eingeladen. Der Gottesdienst wurde von Pastorin Ladwig, Günter Werner und der Grundschule vorbereitet.
Im Vorfeld hatten sich die Eltern mit ihren Gästen angemeldet und jede Familie bekam ein Platzkontingent zugewiesen. Da in der Halle nicht gesungen werden konnte übernahm Die Klassenlehrerin der 1a den Gesang. Sie wurde am Keyboard begleitet. Die Lieder wurden nicht nur vorgetragen, sondern waren allesamt zum Mitmachen.
Frau Ladwig zeigte die verschiedenen Kopfbedeckungen: Fahrradhelm, Motorradhelm, Hut der Aktion "Behütet" der Sommerkiche, Feuerwehrhelm und eine blaue Mütze, die den Aufdruck "Beschützt" trägt. Diese Mütze erhielt jedes Kind.
Fünf Schüler der Grundschule hatten mit der Schulleiterin Frau Andreas ein Anspiel eingeübt und vorgetragen. Dafür erhielten Sie einen kräftigen Applaus.
Am Ende des Gottesdinstes bildeten die Erstklässler einen Kreis und erhielten von Pastorin Ladwig, Frau Andreas, der Klassenlehrerin und Günter Werner den Segen zugesprochen.
In der Pause zwischen den Gottesdiensten hatte der Elternbeirat einen Kaffeetisch aufgebaut, der reichlich Anklang fand.
Vielen Dank an alle Mitwirkende, die insbesondere im Hintergrund am Erfolg mitgewirkt haben.
zu den Fotos

Hoffnungsbrief Nr. 23

Eingang: 26.08.2020, Veröffentlicht: 26.08.2020

Hoffnungsbrief Nr. 23
Liebe Gemeinde,

vor ein paar Tagen wurde tatsächlich im Radio erwähnt, dass es nur noch 120 Tage sind bis Weihnachten. Schön. Dann können wir uns also jetzt schon seelisch drauf einstellen, dass wir uns in den nächsten Wochen erstmal durch Lebkuchen und Marzipankartoffeln kämpfen müssen, bevor wir im Supermarkt die Kasse erreichen. Irgendwie erwischt
mich das jedes Jahr auf dem falschen Fuß. Wenn die Felder gerade mal abgeerntet sind und der Winterweizen gedrillt wird, die Apfelbäume sich unter ihrer Last biegen und der Zwetschgenkuchen Einzug hält in den Bäckereien, dann bin ich innerlich noch gar nicht so weit als dass ich an Weihnachten überhaupt denken mag. Nur komme ich da gar nicht drum herum, das machen mir die Werbestrategen unserer Konsumwelt fast unmöglich. Allein schon aus Trotz ignoriere ich deshalb Weihnachten regelmäßig bis zur letzten Minute - und gerate dann genauso regelmäßig in Hektik, weil ich am Heilig Abend feststelle, dass der Tannenbaumständer verschwunden ist oder die Fondantsterne, die unverzichtbar sind auf dem Süßen Teller, bereits ausverkauft. Und alle Jahre wieder, wenn der Heilige Abend da ist, obwohl doch gestern noch gefühlt Sommer war, stelle ich fest: Die Zeit rennt.

&lquo;Die Zeit rennt.&rquo; - das denke ich auch jedes Mal, wenn ich meine Nichte Johanna sehe. Als Kind fand ich es immer schrecklich, wenn Erwachsene mich mit den Worten begrüßt haben: &lquo;Was bist du groß geworden&rquo; – aber heute empfinde ich genau das, wenn ich Johanna sehe. Ich weiß noch, wie sie als Baby auf meinem Bett gespielt hat – und jetzt habe ich ihr gerade mit einer Spedition mein Motorrad nach München geschickt, wo sie an ihrer Bachelor-Arbeit schreibt. Oft bedauere ich es, dass ich so wenig davon miterleben konnte, wie sie sich durch ihr Leben und Erleben zu der Frau entwickelt hat, die sie heute ist. Aber die Entfernung und mein begrenztes Zeitbudget haben das unmöglich gemacht. Zeit-das ist eine Größe, die im Alltag durch meinen Terminkalender verwaltet wird. Was ist zu tun, wie lange braucht`s, was schaffe ich sonst noch an diesem Tag? Auf wie viele Anfragen, privat oder beruflich, antworte ich mit: &lquo;Würd’ ich gerne - habe aber leider keine Zeit&rquo;? Nur selten mache ich mir bewusst, wie kostbar Zeit ist: ein Geschenk, verliehen eben auf Zeit und nicht auf Ewigkeit.

Aber manchmal bekomme ich eine Ahnung davon, wie wertvoll Zeit ist – wenn mir jemand erzählt von einem Menschen, den er lieb hatte und von dem er hat Abschied nehmen müssen. Dankbar für die Zeit, die sie gemeinsam hatten – oft aber auch traurig über Zeit, die vergeudet worden ist – durch Streit, durch die viele Arbeit, durch den Fluss des Lebens, in dem man sich treiben lässt von einem &lquo;Das muss jetzt sein&rquo; zum nächsten. Wie wertvoll Zeit ist, das wird mir in solchen Gesprächen schmerzlich bewusst. Wir sind oft so gefangen von unserer Vergangenheit und von den Gedanken, die wir uns über unsere Zukunft machen, dass wir den Augenblick gar nicht wirklich leben. Deshalb wünsche ich mir mehr Vertrauen ins Leben, damit mein Kopf nicht immerzu ganz woanders ist als mein Körper; damit ich bewusst da sein kann- ganz im Hier und Jetzt.

&lquo;Meine Zeit steht in deinen Händen&rquo;, so sagt es der Mensch, der den 31. Psalm geschrieben hat und Peter Strauch dichtet dazu: Meine Zeit steht in deinen Händen. Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir. Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.

Ja, ein festes Herz wünsche ich mir-damit ich bewusst lebe und jeden Moment auskosten kann von der Zeit, die Gott mir schenkt. Und ganz ehrlich: Es ist total egal, wie viele Tage es noch sind bis Weihnachten-denn Weihnachten kommt, auch wenn ich nicht perfekt drauf vorbereitet bin-Gott sei dank.

Herzlichst, ihre Zwischenzeitpastorin
Anne-Christin Ladwig
zu den Fotos

Freiluftgottesdienst an der St. Franziskuskirche

Eingang: 23.08.2020, Veröffentlicht: 24.08.2020

Freiluftgottesdienst an der St. Franziskuskirche
In Coronazeiten ist der Wetterbericht zu einem wichtigen Instrument geworden. So oft wie möglich will die Kirchengemeinde Coppengrave den Gottesdienst im Freien feiern.
Unter der großen Kircheneiche konnte der Gottesdienst bei angenehmen Temperaturen gefeiert werden.
Pastor Dr. Meisiek leitete den Gottesdienst. Der Predigttext war das Thema Pharisäer und Zöllner, welches auch in seinem Hoffnungsbrief thematisiert wurde.
Claudia Köhler begleitete den Gottesdienst musikalisch und erhielt einen Applaus für ihr Orgelnachspiel. Ein frischer Wind erforderte den Einsatz von Frau Woscholski und Pastor Dr. Meisiek, die die Notenblätter am Keyboard sicherten.
zu den Fotos

Hoffnungsbrief Nr. 22

Eingang: 21.08.2020, Veröffentlicht: 21.08.2020

Hoffnungsbrief Nr. 22
Liebe Gemeinde,

an diesem Sonntag ist das Gleichnis Jesu vom Pharisäer & Zöllner Grundlage der Predigt. Anders als vermutet, sind Pharisäer nicht die Hauptgegner Jesu, sondern die Frommen, mit denen er oft im Gespräch ist. Die Zöllner dagegen sind im ganzen Volk verhasst, weil sie Zölle für die römische Besatzungsmacht erheben und daraus noch Profit schlagen, indem sie stets einen Anteil für sich selbst draufschlagen. Dennoch geht das Gleichnis unerwartet aus: nicht der Zöllner erscheint als Obersünder, sondern der fromm Erscheinende.

Der Pharisäer ist dem kirchennahen Menschen durchaus verwandt, weil er gewohnt ist Gutes zu tun, aber sich dessen auch noch rühmt. Das sollen wir um Gottes willen nicht tun, sondern die rechte Hand nicht wissen lassen, was die linke Hand tut.

Wer sich für fromm hält und die weniger Frommen verachtet, missachtet das Gebot Jesu von der Bruderliebe. Jesus erzählt von zwei typischen Menschen, wie sie täglich zum Gebet ins Gotteshaus kommen: einer ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst: “Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme.”

Auch im Islam gehören beten, Almosen geben und fasten zu den grundlegenden Eigenschaften des Glaubens. Unser Glaube hält sich nicht bei formalen Dingen auf, die selbstverständlich sind, sondern nimmt am Evangelium Maßstab. Diesen Maßstab setzt Jesus hier deutlich mit dem angemessenen Auftritt des Zöllners: Er tritt nicht selbstgerecht und hochmütig, sondern vielmehr demütig auf, weil er seine Sünden bereut: Und der Zöllner stand von ferne, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: “Gott sei mir Sünder gnädig!” Jesus fasst zusammen: Dieser ging hinab gerechtfertigt in sein Haus, nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.

Kennen wir das nicht von uns selbst, wie wir aus Geltungsdrang und falschem Eifer uns selbst in Szene setzen auf Kosten anderer, über die wir lachen und spotten? Das Gleichnis erinnert uns an ein anderes Gleichnis, in dem Balken und Splitter im Auge verglichen werden. Im Grunde geht es immer um das Thema mangelndes Erbarmen und Lieblosigkeit im Umgang mit fehlbaren Mitmenschen. Wer sich selbst für unfehlbar hält und genau weiß, dass er selbst auf die Seite der Guten gehört, der bereitet anderen die Hölle und am Ende auch sich selbst. “Gott sei mir Sünder gnädig!” - das ist die Haltung, die Gott von uns fordert. Niemand darf vergessen, dass jeder von uns auf Gottes Gnade und Vergebung angewiesen ist. Der Fromme und der Sünder, denn alle sündigen vor Gottes Augen. Nicht umsonst steht dieser Satz “Gott sei mir Sünder gnädig!” in manchem Beichtgebet. Ohne ihn gehen wir nicht gerechtfertigt nach Hause, denn wir alle leben von der Vergebung Gottes. Also sollen auch wir vergeben, d.h. Erbarmen haben. Erbarmen zeigen mit allen Kreaturen, Pflanzen, Tieren und Menschen, vor allem mit allen, die schwächer sind als wir.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Sonntag.
Ihr Pastor Cornelius Meisiek
zu den Fotos

Sommerkirche in Duingen

Eingang: 16.08.2020, Veröffentlicht: 17.08.2020

Sommerkirche in Duingen
Die Sommerkirchenreihe endete dieses Jahr in Duingen. In Coronazeiten läuft ein Gottesdienst etwas anders als gewohnt.Coronabedingt musste alles der Situation untergeordnet werden. Aufgrund des guten Wetters konnte der Gottesdienst vor der Katharinenkirche stattfinden. Der Altar war neben dem Eingang mit Abstand zu den ersten Stuhlreihen aufgebaut. An den beiden Zugängen waren Listen ausgelegt, in die sich die Gäste eintrugen. Desinfektionsmittel stand bereit. Die Kirchenvorstandsvorsitzende wachte darüber, dass die Coronaregeln eingehalten wurden und dass sich niemand ohne Maske auf dem Gelände bewegte. Auch wurden die Gäste von ihr informiert, wenn Sie vergassen die Maske aufzusetzen. Statt des E-Pianos, welches oft draußen zum Einsatz kam, erklang diesmal die Orgel. Die Türen und Fenster der Katharinenkirche wurden geöffnet, damit der Orgelklang nicht nur nahe dem Gebäude gehört werden konnte. Auch konnte man sich am Zugang schon einen Button mit der Katharinenkirche der Aktion "Behütet" nehmen und an den Hut heften.

Der Psalm 91 mit dem beliebten Taufspruch "Gott hat seinen Engeln befohlen.." war auch Predigtgrundlage.
Frau Ladwig erzählte, dass Sie gefragt wurde, ob Sie an Engel glaube? Sie zeigte auf, wo überall der Begriff Engel auch in Farben, gelb, blau, etc. verwendet wird. Sie stellte die Frage: "Warum ist es für Menschen einfacher an Engel als an Gott zu gauben?" Luther waren Engel selbstverständlich, aber nur im Kontext von Gott, dessen Willen Sie ausführen. Damit wurde auch die Eingangsfrage beantwortet: Ich glaube an Gott. Gott kann Engel schicken.

Vor dem Altar war eine Taufschale aufgestellt. Das Taufwasser wurde von den Kindern eingefüllt. Die Taufen von Greta und Johanna Luise liefen etwas anders ab. Pastorin Ladwig sprach die Taufformel und der Vater taufte mit Wasser den Täufling und zeichnet das Kreuz. Die Eltern und Paten legten ihre Hände auf den Kopf des Täuflings und Pastorin Ladwig sprach den Segen.

Mitglieder des Hauskreises hatten ein neus Lied entdeckt "Mein Vater im HimmeL". Die erste Strophe des Liedes wurde von gesangsstarken Mitgliedern des Hauskreises vorgesungen, wobei Frau Sawatzky auf der Mundharmonika das Lied begleitete. Die Strophen waren abgedruckt, so dass die weiteren Strophen von der Gemeinde mitgesungen werden konnten.

Peter Seip wurde von Pastorin Ladwig in das Amt des Küsters eingesegnet. Er wurde gefragt, ob er das Amt übernimmt und die Gemeinde wurde gefragt, ob sie einverstanden ist.

Nach dem Gottesdienst wurden die Sonnenblumen aus den Vasen an die Gäste verteilt.

Die Aktion "Behütete" der Sommerkirche wurde vom Kirchenvorstand Coppengrave initiiert. Alle Sommerkichen machten mit, so dass in jeder Sommerkiche jeder Besucher, der noch keinen Hut hatte, einen Hut erhalten konnte und in jeder Sommerkiche einen Button befestigen konnte. Inge Hermes und Traute Hennemann nahmen an allen Sommerkichen teil und hatte ihren Hut mit allen 5 Button mit allen Kirchen geschmückt.
zu den Fotos

Hoffnungsbrief Nr. 21

Eingang: 12.08.2020, Veröffentlicht: 12.08.2020

Hoffnungsbrief Nr. 21
Liebe Gemeinde,

Platz da! Kennen Sie Elliot das Schmunzelmonster? Diese Geschichte über den kleinen Pete, der als Pflegekind von der schrecklichen Familie Gogan ausgebeutet wird und der als einzigen Freund einen Drachen hat? Für die meisten Menschen unsichtbar, ist der Drache Elliot immer bei Pete und beschützt ihn. Als aber eines Tages doch jemand den Drachen sieht, soll er aus dem Dorf gejagt werden, denn: ein Drache im Dorf – das geht gar nicht! Aber Pete und seine neue Freundin Nora verteidigen Elliot und singen das wunderbare Lied: “In dieser Welt ist für jeden Platz, wenn jeder sich Mühe gibt...”

In dieser Welt ist für jeden Platz – schön wär’s. Die Ansage lautet heute wohl eher: “Platz da, hier komme ich!”. In unserer Gesellschaft ist offensichtlich nicht genug Platz da für alle. Die Angst, dass jemand anderes etwas bekommt, was ihm “nicht zusteht”, und es dann am Ende für einen selbst nicht mehr reicht, ist groß. Auch wenn die meisten Menschen hier genug haben – Luft nach oben ist immer, und dann wird den Flüchtlingen das Handy geneidet und den Eltern behinderter Kinder der Therapiestuhl für den Kindergarten.

Räumlich gesehen ist jetzt, in Corona-Zeiten, manchmal wirklich nicht genug Platz da für alle. Nicht genug Platz für alle, die man bei einer Familienfeier gerne dabei hätte. Nicht genug Platz für alle Taufgäste oder all die, die gerne Abschied nehmen würden von einem lieben Menschen. Das stellt uns tatsächlich noch einmal vor ganz neue Herausforderungen. Wir müssen uns darin üben, Rücksicht zu nehmen , vor Allem auf die sogenannten Risikogruppen, die ja nicht nur aus älteren Menschen bestehen, sondern auch aus denen, die eine Vorerkrankung haben oder auch aus Menschen mit Behinderung. Familien mit schwerstkranken Kindern mussten sich total zurückziehen aus dem öffentlichen Leben in den vergangenen Monaten, und eine Normalisierung ist noch lange nicht in Sicht. Das ist so traurig, besonders, weil es noch längst nicht selbstverständlich ist, dass diesen Kindern überhaupt ein Platz in unserer Gesellschaft eingeräumt wird. Und nun werden sie wieder an den Rand gedrängt - übrigens auch durch solche Menschen, die es als eine Zumutung empfinden, sich selbst einzuschränken, um besonders gefährdete Menschen zu schützen.

“Platz da!” Ich wünsche mir eine Welt, in der jemand ganz laut ruft: Es ist Platz da! Platz für alle Menschen, die kleinen und großen, die lauten und leisen, die angepassten und die schräg-bunten, die “normalen” (was auch immer normal ist) und die mit besonderen Bedürfnissen. Ich wünsche mir Menschen, die Platz machen, wenn ihnen jemand entgegenkommt, statt den eigenen Platz verbissen zu behaupten – auch wenn man ihn eigentlich gar nicht braucht, nur so aus Prinzip.

Menschen, die genau hinschauen, die sich auf Begegnungen einlassen und sich durch diese Begegnungen verändern lassen.
Ja, Dinge ändern sich – auf der Welt, in unserer Gemeinde und in mir selbst, wenn ich Platz mache für die, die manche gerne an den Rand schieben würden. Aber Veränderung ist nicht schlimm – sie macht das Leben erst lebendig!

Herzlichst, Ihre Zwischenzeit – Pastorin
Anne-Christin Ladwig
zu den Fotos

Einladung zum Freiluftgottesdienst vor der Katharinenkirche in Duingen am 16.8.20

Eingang: 12.08.2020, Veröffentlicht: 12.08.2020

Einladung zum Freiluftgottesdienst vor der Katharinenkirche in Duingen am 16.8.20
Der Freilluftgottesdienst der Sommerkirche in Duingen findet an der Kirche statt. Bei Regen findet der Gottesdienst in der Katharinenkirche statt.
Die Aktion geht weiter - Bringen Sie bitte ihren Hut mit, den Sie im Freiluftgottesdienst in Fölziehausen, Capellenhagen, Weenzen oder Coppengrave erhalten haben.

Ort: An der Katharinenkirche in Duingen

Zeit: 16. August um 11 Uhr

zu den Fotos

Gemeindebrief September 2020 - November 2020

Eingang: 11.08.2020, Veröffentlicht: 11.08.2020

Gemeindebrief September 2020 - November 2020
Der Gemeindebrief für die Monate September 2020 - November 2020 ist im Druck und wird in den nächsten Tagen geliefert und dann verteilt.
1. Fotodarstellung der Doppelseiten: Fotodarstellung
2. Buchdarstellung mit Umblättern: Buchdarstellung
3. Einzelseiten der Buchdarstellung: Einzelseiten
zu den Fotos

Sommerkirche in Coppengrave

Eingang: 09.08.2020, Veröffentlicht: 10.08.2020

Sommerkirche in Coppengrave
Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde die Sommerkirche in Coppengrave neben der St. Franziskuskirche unter der großen Eiche mit ihrem schattenspendenden Krone gefeiert. Der Kirchenvorstand hatte auch einen Sonnenschutz für die Organistin Frau Wehling aufgestellt. Das Maß aller Dinge war in Coppengrave 1,52m, so lang war der Maßstab mit dem die Stühle aufgestellt wurden. Der Altar wurde an der südlichen Kirchenmauer von Traute Hennemann mit dem wunderschönen Blumenschmuck hergerichtet. Vor dem Gottesdienst wurden Getränke verteilt.
Pastorin Anne-Christin Ladwig leitete den Gottesdienst. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Frau Wehling begleitet. Frau Basse, Frau Hansemann und Frau Loges lasen Sorgen- und Dankgebete. Bei den Sorgen wurde ein Stein auf den Altar gelegt, beim Dank wurde eine Blume in die Vase gesteckt.

Der Psalm 63 war Grundlage der Predigt und wurde sowohl im Wechsel gesprochen, als auch in neuer Form von Frau Woscholski vorgetragen. Pastorin Ladwig hatte als Bild für das Liedblatt eine Wüste mit Kamelen ausgesucht. Der Psalm 63 stammt von Hagar, die in die Wüste geflohen ist und dort eine Gotteserfahrung machte.
Nach dem Gottesdienst wurde die Hut-Aktion fortgeführt. Der Kirchenvorstand Coppengrave hatte die Idee mit einem Hut als Symbol für Behütet durch die Sommerkirche zu geleiten. Dazu gab es in jedem Ort einen Button mit dem Bild der Kirche des Ortes. Jeder Besucher erhielt einen Button mit der St. Franziskuskirche und wer noch keinen Hut hatte, konnte sich einen Hut mitnehmen.
Wer einen Gottesdienst in einem der Orte nicht besuchen konnte, hat die Gelegenheit beim nächsten Gottesdienst in diesem Ort einen Button mitzunehmen, solange der Vorrat reicht.
zu den Fotos

Virtueller Rundgang - Entdeckungen

Eingang: 08.08.2020, Veröffentlicht: 08.08.2020

Virtueller Rundgang - Entdeckungen
Seit dem 1. Mai können unsere Kirchen und Kapellen der Kirchengemeinde Coppengrave rund um die Uhr -virtuell- besuchen und sich umgeschauen. Standen Sie schon einmal auf der Kanzel und haben die Sicht von dieser Position aus erlebt? Hier können Sie es.
Folgende Rundgänge der Kirchengemeinde Coppengrave bestehen bereits:

Allerheiligenkapelle in Capellenhagen

St. Franziskuskirche in Coppengrave

St. Johanniskapelle in Fölziehausen

St. Maternuskapelle in Weenzen

Nach dem Aufbau der Rundgänge, die später auch noch erweitert werden, startet jetzt die 2. Phase, beginnend in der St. Franziskuskirche.
Auf dem Rundgang in der Kirche gibt es viele Objekte zu sehen, die eine Geschichte haben. Diese Objekte sind mit einem Rahmen und einem blinkenden Stern hervorgehoben. Wenn Sie auf die Objekte klicken/tippen, dann gelangen Sie zu der Geschichte. Haben Sie schon einmal die Glocken geläutet? Lassen Sie sich überraschen.
Ab heute sind die ersten fünf Objekte (vier in der Kirche und eines draußen an der Kirche) verfügbar.

Es ist wie bei einer Schnitzeljagd, man muss manchmal genau hinschauen!
Viel Spass.
zu den Fotos

Neuer Terminplan

Eingang: 06.08.2020, Veröffentlicht: 06.08.2020

Neuer Terminplan
Neuer Terminplan bis zur Adventszeit.

Bitte beachten Sie, dass der Terminplan wegen der Coronaentwicklung sich jederzeit ändern kann.!


Wir informieren Sie auf dieser Seite über aktuelle Entwicklungen.
zu den Fotos

Hoffnungsbrief Nr. 20

Eingang: 05.08.2020, Veröffentlicht: 05.08.2020

Hoffnungsbrief Nr. 20
Liebe Gemeinde,

bei einer meiner abendlichen Joggingrunden bin ich fast über eine Erdbeere gestolpert, die auf dem Radweg lag: rund, prall und leuchtend in rot und grün – einfach perfekt. Offensichtlich hatte jemand ein Körbchen Früchte vom nahegelegenen Feld auf dem Rad transportiert und diese eine vorwitzige Frucht ist herausgekugelt und auf dem Weg liegen geblieben.

Nun ist so eine Erdbeere auf einem Radweg nicht unbedingt bemerkenswert – aber trotzdem habe ich mich irgendwie darüber gefreut, wie sie so da lag, ganz unversehrt. Dieser überraschende Anblick hat mich dazu gebracht, einen Moment lang inne zu halten, den Fluss der Bewegungen zu unterbrechen, die Blickrichtung zu ändern und einfach zu staunen über dieses Wunderwerk der Schöpfung.

Sich über so kleine Dinge zu freuen und sie als bemerkenswert anzusehen, das ist etwas, was Kinder viel besser können als Erwachsene. Ich weiß noch wie das war, als meine älteste Nichte in dem Alter war, in dem man anfängt auf Spielplätze zu gehen. Ich hatte mit Johanna an der Hand einen extra schönen Spielplatz angesteuert und dachte, dass wir schaukeln werden, oder wippen, oder im Sandkasten spielen – aber Johanna entdeckte auf einem Holzbalken eine kleine Gruppe Ameisen, die emsig hin und her lief. Wir hockten bestimmt eine Stunde neben dem Balken und Johanna schaute und schaute. Mir war ehrlich gesagt schon nach den ersten paar Minuten langweilig, aber Johanna ließ sich einfach nicht überreden, mal die Schaukel oder die Rutsche zu testen – sie wollte Ameisen beobachten.

Irgendwie ist das schade, dass wir Erwachsenen es verlernt haben, uns an solchen scheinbar alltäglichen Dingen zu freuen. Wir verpassen die ganzen kleinen Wunder, während wir auf das eine große Wunder warten – und verlieren den Blick für die schönen Seiten im Leben, weil wir uns so sehr auf das konzentrieren, was nicht schön ist. Ich erlebe immer wieder, dass es den meisten Menschen leichter fällt zu sagen, worüber sie sich ärgern und was alles schief läuft auf der Welt, als das zu benennen, was ihnen an Schönem begegnet. Aber Worte schaffen Wirklichkeit. Mit allen negativen Wörtern, die ich sage und denke im Laufe eines Tages, füttere ich die Unzufriedenheit in mir, mit allen positiven Wörtern füttere ich die Zuversicht.

Deshalb ist es gut, ab und zu mal die Perspektive zu wechseln – und sei es, weil eine Erdbeere auf dem Radweg den Alltagstrott unterbricht. Ich möchte nicht nur auf die Gräber schauen, in denen meine Träume begraben sind, sondern auch hinauf in den Himmel. Ich möchte nicht nur auf die Menschen schauen, die anderen Böses angetan haben, sondern auch auf die, die jeden Tag ihr Bestes geben, damit es anderen gut geht. Ich möchte keine Angst davor haben, dass Dinge sich verändern, sondern ich möchte die Chancen sehen, das Entwicklungspotential, die Kraft, die durch jede Veränderung freigesetzt wird. Ich möchte meine Zuversicht füttern.

Der 46. Psalm sagt: Gott ist unsere Zuversicht und Stärke.
Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Kraft in mir spüren kann und dass sie immer wieder Futter bekommt, oft auch ohne mein Zutun. Denn Gott schickt mir Menschen, die mir den Rücken stärken. Er lässt mich magische Momente erleben, die mir zeigen, wie wunderbar das Leben ist. Ich muss nur hinschauen. Loslassen, was mich in trüben Gedanken festhält. Mein Herz öffnen für die Schönheit und die Wunder des Lebens.

Herzlichst, Ihre Zwischenzeit – Pastorin
Anne-Christin Ladwig
zu den Fotos

Landfrauen besuchen die St. Franziskuskirche

Eingang: 03.08.2020, Veröffentlicht: 04.08.2020

Landfrauen besuchen die St. Franziskuskirche
Die Landfrauen haben die St. Franziskuskirche als Ausgangspunkt für ihre Wanderung in der Umgebung genutzt. Am Ende der Wanderung gab es eine Besichtigung der Kirche und einen Lichtbildvortrag über die Renovierung der St. Franziskuskirche. Besonders hervorzuheben ist, dass die Renovierung durch die Gemeindemitglieder in Eigenleistung mit über 1000 ehrenamtlichen Stunden erfolgte!

Einladung zur Sommerkirche in Coppengrave an der Kirche am 9. August um 11 Uhr

Eingang: 03.08.2020, Veröffentlicht: 03.08.2020

Einladung zur Sommerkirche in Coppengrave an der Kirche am 9. August um 11 Uhr
Der Freilluftgottesdienst der Sommerkirche in Coppengrave findet an der Kirche statt. Bei Regen findet der Gottesdienst in der St. Franziskuskirche statt.
Die Aktion geht weiter - Bringen Sie bitte ihren Hut mit, den Sie im Freiluftgottesdienst in Fölziehausen, Capellenhagen oder Weenzen erhalten haben.

Ort: An der St. Franziskuskirche in Coppengrave

Zeit: 9. August um 11 Uhr

zu den Fotos

Sommerkirche in Weenzen - es kam anders

Eingang: 02.08.2020, Veröffentlicht: 02.08.2020

Sommerkirche in Weenzen - es kam anders
Es kam anderes als es geplant war!

Die Sommerkirche war als Freiluftgottesdienst hinter der Mehrzweckhalle in Weenzen geplant und vorbereitet. Die Wettervorhersage sah zwei Tage vorher noch gut aus. Im Lauf des Samstags verschob sich der Regen immer mehr in den Sonntag hinein, so dass die Blitze erst am Sonntagmorgen niedergingen. Da blieb keine Wahl, Plan B wurde aktiviert. Der Gottesdienst fand in der St. Maternuskapelle statt.

Am Eingang war wie in Coronazeiten üblich die Registrierung der Besucher aufgebaut. Diese Listen werden nach 4 Wochen durch den Reißwolf geschickt. Letzten Sonntag wurde die Liste vom 28. Juni vernichtet.

Die Besucher erhielten ein Liedblatt und eine Muschel. Der Gottesdienst wurde von Lektorin Petra Woscholski gestaltet und von Herrn Westphal an der Orgel begleitet. Viele bekannte Lieder waren zum Mitsingen im Freien ausgesucht worden. Doch in Coronazeiten konnte in der Kapelle nicht gesungen werden. Lektorin Woscholski hätte in einem solchen Fall die Strophen alleine singen müssen.
Doch es kam anders: Frau Ladwig besuchte an ihrem freien Tag den Gottesdienst in Weenzen und erklärte sich spontan bereit mit Lektorin Woscholski einen "Chor" aus zwei Personen zu bilden, der die Lieder vortrug.

Einige Besucher vermuteten, dass die Predigt sich auf den Psalm 91 im Hoffnungsbrief Nr. 19 beziehen wird. Doch es kam anders: Lektorin Woscholski hatte den Psalm 104 zur Grundlage ihrer Predigt genommen. Der Psalm preist die Schöpfung Gottes. Lektorin Woscholski ging von einem Spruch aus, den Sie vor vielen Jahren auf einer Tafel gelesen hat: "Der Wald, die Natur ist meine Kirche". Anhand der Muschel und dem Bild des Strandes auf dem Liedzettel zeigte sie auf, wie wunderbar die Schöpfung Gottes ist. Aber letztlich braucht der Glaube auch Gemeinschaft, die in unseren gemeinsamen Gottesdiensten zum Ausdruck kommt.

Kapellenvorsteherin Kirstin Türk bedankte Sie sich beim Chor, der auch einen kräftigen Applaus erhielt. Es ist schon erstaunlich, wie gut die beiden Stimmen auch in der letzten Bankreihe zu hören waren. Ein tolle Leistung!

Die Sommeraktion "Behütet" ging weiter. Jeder Besucher erhält einen Sommerhut und in jeder Sommerkirche einen Button mit dem Bild unserer Kirchen und Kapellen, die an dem Sommerhut befestigt werden. Diesmal war es das Bild der St. Maternuskapelle.

Falls Sie an einer Sommerkirche nicht teilnehmen konnten, können Sie, wenn Sie das nächste Mal einen Gottesdienst in diesem Ort besuchen, den fehlenden Button mit dem Bild der Kapelle erhalten. Informieren Sie sich einfach in unseren Gottesdienstplan.

zu den Fotos

Vollständige Handschriftliche Lutherbibel mit dem Buch der Offenbarung jetzt online.

Eingang: 01.08.2020, Veröffentlicht: 01.08.2020

Vollständige Handschriftliche Lutherbibel mit dem Buch der Offenbarung jetzt online.
Am 10. Februar 2019 wurde in einem Festgottesdienst die Handschriftliche Lutherbibel in zwei Bänden mit den Autoren präsentiert. Dort wurde auch angekündigt, die Bibel online zu stellen.

Jetzt mit dem letzten Buch der Offenbarung ist die Handschriftliche Bibel vollständig gescannt und online.

Wenn Sie auf den Buchumschlag des 2. Bandes oder den Button unter dem Buchumschlag klicken gelangen Sie zum 2. Band.

Bedienungshinweise:


Die Seiten werden wie beim Gemeindebrief umgeblättert. Zwei Navigationsleisten ermöglichen eine schnellen Zugriff auf die Kapitel jedes Buches.

Die 1. Navigationsleiste ermöglicht den Zugriff auf die Bücher. In Band1 sind dies die Evangelien:

UmV Umschlag Vorderseite

  Mt   Evangelium nach Matthäus

  Mk   Evangelium nach Markus

  Lk   Evangelium nach Lukas

 Joh  Evangelium nach Johannes

UmR Umschlagbereich Rückseite. Hier wird auf die 1. Seite nach dem letzten Buch gesprungen. Die Umschlagrückseite selbst ist einige Seiten weiter mit  →  erreichbar.

Band2 Aufruf des 2. Bandes mit den Briefen

Start Zurück zur Startseite von kirche-coppengrave.de

Über die 2. Navigationszeile gelangen Sie direkt zu den jeweiligen Kapiteln des Buches. Falls ein Buch mehr als 13 Kapitel hat, werden die Nummern der mittleren 11 Kapitel dynamisch angezeigt. Das erste und letzte Kapitel wird links und rechts im Button immer angezeigt. Falls ein Buch weniger als 13 Kapitel hat, werden alle Kaiptelnummern angezeigt.
Mit den beiden Pfeilbutton blättern Sie auf die nächste/vorherige Seite um. Dies erfolgt auch über die Kapitelgrenzen hinweg.

 ← Aufruf der vorherigen Seite innerhalb eines Kapitels

 → Aufruf der nächsten Seite innerhalb eines Kapitels

  1   Kapitelnummer, die direkt angesprungen werden kann. (Hier das erste Kapitel)
zu den Fotos

Hoffnungsbrief Nr. 19

Eingang: 30.07.2020, Veröffentlicht: 30.07.2020

Hoffnungsbrief Nr. 19
Liebe Gemeinde,

vergangenen Sonntag, da wollten wir unseren traditionellen Freiluftgottesdienst "Am Milchbrink" in Capellenhagen feiern. Doch das Wetter machte uns einen Strich durch unsere Planung. Denn morgens als ich aus dem Fenster schaute, war Regenschirmwetter. Es regnete in Strömen. Deshalb entschieden wir uns den Gottesdienst in der Kapelle zu feiern. Und das war auch gut so. Während des Gottesdienstes schien dann wieder die Sonne. Kurz nach dem Gottesdienst regnete es plötzlich wieder. Auf dem Weg zurück kam mir einer meiner Lieblingsverse aus dem 91. Psalm in den Sinn: “Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott auf den ich traue.”

Wer unter einem Schirm geht, der hat gut Lachen — Und das nicht nur bei Regen, sondern auch, wenn die Sonne heiß brennt. Ich denke da an die Verabschiedung von Pastor Podszus und den Schulabschlussgottesdienst der 4. Klassen am Humboldtsee. Die Sonne brannte heiß vom Himmel herab. Wie sehr hat man sich an diesen Tagen nach einem schattenspendenden Sonnenschirm gesehnt.

Wer unter einem Schirm geht, ist geschützt und geborgen. Das können wir auch auf unser Leben und unseren Alltag übertragen. Sicher kennen wir alle Situationen und Erfahrungen, die unser Leben belasten und beschweren. Wie gut ist es dann sich zu erinnern, dass es Menschen gibt, die in schweren Zeiten helfen und uns zur Seite stehen und dass Gott versprochen hat, gerade in solchen Momenten an unserer Seite zu sein. Damit wird, das wissen wir, längst nicht alles plötzlich gut. Doch mit Beistand, sozusagen beschirmt und beschützt, lässt sich manches besser ertragen. Neuer Mut und Kräfte können wachsen. Niederschläge und Hitze im Alltag belasten etwas weniger. Wir alle brauchen das Gefühl beschirmt, geschützt und getragen zu sein. Und es ist uns zugesagt. Von Menschen, die sich um uns kümmern und von Gott, der versprochen hat bei uns zu sein. Jede Nacht und jeden Tag, was auch geschieht. Wenn wir darauf vertrauen können, dann können wir einstimmen in die Worte des Psalm-beters: “Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue."
Bleiben sie behütet.

Ihre Lektorin
Petra Woscholski
zu den Fotos

Einladung zur Sommerkirche an der Mehrzweckhalle in Weenzen am 2. August um 11 Uhr

Eingang: 29.07.2020, Veröffentlicht: 29.07.2020

Einladung zur Sommerkirche an der Mehrzweckhalle in Weenzen am 2. August um 11 Uhr
Der Freilluftgottesdienst der Sommerkirche in Weenzen findet an der Mehrzweckhalle statt.
Die Aktion geht weiter - Bringen Sie bitte ihren Hut mit, den Sie im Freiluftgottesdienst in Fölziehausen oder Capellenhagen erhalten haben.

Ort: An der Mehrzweckhalle in Weenzen

Zeit: 2. August um 11 Uhr

zu den Fotos

Predigt von Pastor Dr. C. Meisiek im Gottesdienst in Capellenhagen am 26.07.20

Eingang: 28.07.2020, Veröffentlicht: 28.07.2020

Predigt von Pastor Dr. C. Meisiek im Gottesdienst in Capellenhagen am 26.07.20
Predigt von Pastor Dr. C. Meisiek zum Gottesdienst in Capellenhagen am 26.07.20

Liebe Gemeinde,

dem heutigen 7. Sonntag nach Trinitatis ist der 107. Psalm zugeordnet. Er beginnt mit einem Hauptthema des Psalters, dem Dank: Danket dem HERRN, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. Viele von Ihnen kennen diesen Psalm auch als Kanon, den wir als Tischgebet am Mittagstisch verwenden können. Das Danken ist in den Psalmen die wichtigste Haltung, die der Beter Gott gegenüber erweisen kann. Bevor ich um etwas bitte, gilt es zu danken für vieles was uns der HERR schon gegeben hat.
Das Lob des Schöpfers ist stets zu singen, denn die Schöpfung und alle Geschöpfe preisen ihn beständig mit ihrem Leben. Die Welt in ihrem Schöpfungsstadium lebte in Eintracht mit dem Schöpfer und den Mitgeschöpfen. Vor dem Sündenfall wurde kein Tier getötet. Die Menschen ernährten sich von dem, was die Natur ihnen anbot. Alles war ihnen erlaubt, nur nicht die Früchte vom Baum der Erkenntnis und des ewigen Lebens.
In heutigen Zeiten sehnen sich viele nach diesem Stadium menschlicher Unschuld zurück. Seitdem ist viel geschehen. Ganze Völker und Naturräume wurden ausgerottet und verwüstet. Bis heute wird die Erde rücksichtslos ausgebeutet, bis nur eine Wüstenei zurückbleibt. Nur wenige Jahre kann das Gelände eines gerodeten Urwaldes als Ackerland dienen, danach bleibt ein unfruchtbarer Landstrich zurück. Der Regenwald im Amazonasbecken, die Lunge der Welt, wird immer kleiner. Satellitenaufnahmen zeigen das, dazu die Brandrodung, die viel CO2 in die Atmosphäre entlässt und zur Aufheizung des Klimas beiträgt.
Hinzu kommen die rücksichtslose Ausbeutung der Bodenschätze: Öl ist wichtiger als Natur. Wenn die Welt nach Energie verlangt, wird wenig Rücksicht auf die genommen, die mit den Folgen der Ausbeutung der letzten Energiereserven überleben müssen. Brandrodung im Urwald, tier- und menschenfeindliche Schlachthöfe, Äcker ohne Bienen, das erschüttert heute das Vertrauen in die Zukunft der Menschheit.
Als Christen leben wir vom Gottvertrauen und nicht vom vergeblichen Hoffen auf den Menschen. Ob wir dazulernen können? Möglich ist es, aber nicht garantiert.
Der Psalmbeter hofft nicht auf die Fähigkeit der Menschen dazuzulernen. Er hofft allein auf den Herrn. Der HERR kann den Menschen erlösen von der Gier, mit der er sich und seine Umwelt zerstört. Ja er kann sie sogar aus ihren Ängsten erretten. Diesen Hinweis gibt uns der Psalmbeter, damit wir nicht alle Hoffnung fahren lassen, sondern mit Gottes Hilfe umkehren.
Unsere größte Angst heute ist, dass wir zwar bis heute an Gottes Werke nicht heranreichen, aber in der Lage sind alle und alles zu zerstören. Bald wird es zu spät sein, umzukehren weil der Klimawandel unumkehrbar sein wird. Die Heimat der Küstenbewohner wird überschwemmt. Südliche Länder werden vertrocknen, andere versinken in immer verheerenderen Sturmfluten und Überschwemmungen.
Es gibt Leute, die begonnen haben, Konsequenzen zu ziehen. Manche hören auf Fleisch zu essen, weil mit dem Soja, das auf ehemaligen Urwaldflächen wächst, unser Vieh gemästet wird. Manche verzichten auf umweltschädigende Autofahrten und das Flugzeug, weil deren CO2 –Ausstoß immer stärker wächst. Wer ist früher geflogen und wie viele fliegen heute – nicht nur Geschäftsreisende....
Die gegenwärtige Weltlage hat das Reisen in viele Länder unterbunden. Wer sonst in den Süden gefahren wäre, der bevölkert jetzt die Strände der einheimischen Badeseen und die Nord – und Ostseeküste. Viele, so auch wir, sind einfach zu Hause geblieben. Es gibt so viel zu tun im Garten: zu ernten, zu hacken und zu pflegen. Der Psalm 107 erinnert uns daran, wie hungrig und durstig unsereins sein kann. Die Zahl der Hungernden steigt wieder nach Jahren der besser gewordenen Ernährungslage.
Was hat das mit unserem Glauben zu tun? Der Psalm 107 gibt uns eine angemessene Antwort: Wir brauchen keine Futtermittelimporte, weil wir wie unser Vieh hier unser Auskommen finden. Weiden und Rübenanbau bekommen Schweine und Rinder satt. Auch wir können uns weitgehend aus der eigenen Region ernähren. D a r u m sollen wir dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut, dass er sättigt die durstige Seele und füllt die hungrige Seele mit Gutem.
Das Gute liegt nahe, im Garten, in Wiesen, Feldern und Wäldern. Es will wieder entdeckt werden, auf dass wir wieder danken und zufrieden sein können. Es gibt einen Trend zurück zum eigenen Garten, Corona sei Dank, hoffentlich hält dieser Trend an, auch wenn die Pandemie vorüber ist. Amen.
zu den Fotos

Handschriftliche Lutherbibel - 2. Band mit dem Brief des Judas (vorletzte Buch)

Eingang: 27.07.2020, Veröffentlicht: 27.07.2020

Handschriftliche Lutherbibel - 2. Band mit dem Brief des Judas (vorletzte Buch)
Am 10. Februar 2019 wurde in einem Festgottesdienst die Handschriftliche Lutherbibel in zwei Bänden mit den Autoren präsentiert. Dort wurde auch angekündigt, die Bibel online zu stellen. Die Kapitel bis Philemon wurden bis Dezember 2019 online gestellt. Technische und zeitliche Probleme verhinderten eine weitere Veröffentlichung.

Jetzt wird der vorletzte Buch in der Bibel online gestellt:
Der Brief des Judas ist jetzt online.

Wenn Sie auf den Buchumschlag des 2. Bandes oder den Button unter dem Buchumschlag klicken gelangen Sie zum 2. Band.

Bedienungshinweise:


Die Seiten werden wie beim Gemeindebrief umgeblättert. Zwei Navigationsleisten ermöglichen eine schnellen Zugriff auf die Kapitel jedes Buches.

Die 1. Navigationsleiste ermöglicht den Zugriff auf die Bücher. In Band1 sind dies die Evangelien:

UmV Umschlag Vorderseite

  Mt   Evangelium nach Matthäus

  Mk   Evangelium nach Markus

  Lk   Evangelium nach Lukas

 Joh  Evangelium nach Johannes

UmR Umschlagbereich Rückseite. Hier wird auf die 1. Seite nach dem letzten Buch gesprungen. Die Umschlagrückseite selbst ist einige Seiten weiter mit  →  erreichbar.

Band2 Aufruf des 2. Bandes mit den Briefen

Start Zurück zur Startseite von kirche-coppengrave.de

Über die 2. Navigationszeile gelangen Sie direkt zu den jeweiligen Kapiteln des Buches. Falls ein Buch mehr als 13 Kapitel hat, werden die Nummern der mittleren 11 Kapitel dynamisch angezeigt. Das erste und letzte Kapitel wird links und rechts im Button immer angezeigt. Falls ein Buch weniger als 13 Kapitel hat, werden alle Kaiptelnummern angezeigt.
Mit den beiden Pfeilbutton blättern Sie auf die nächste/vorherige Seite um. Dies erfolgt auch über die Kapitelgrenzen hinweg.

 ← Aufruf der vorherigen Seite innerhalb eines Kapitels

 → Aufruf der nächsten Seite innerhalb eines Kapitels

  1   Kapitelnummer, die direkt angesprungen werden kann. (Hier das erste Kapitel)
zu den Fotos

Sommerkirche in der Allerheiligenkapelle

Eingang: 26.07.2020, Veröffentlicht: 26.07.2020

Sommerkirche in der Allerheiligenkapelle
Eigentlich sollte der Gottesdienst am Milchbrink unter freiem Himmel gefeiert werden, doch der Himmel war bewölkt und es hatte die Nacht über bis in den Vormittag und darüber hinaus geregnet. Die Wiese war nass und rutschig. Der Kirchenvorstand aktivierte den vorbereiteten Plan B: Gottesdienst in der Allerheiligenkapelle.

Im Trockenen wurde so der Gottesdienst von Pastor Dr. Meisiek mit der musikalischen Begleitung von Herrn Westphal gehalten. Das Thema seiner Predigt war der Psalm 107. Er ging fundiert auf die Situation auf unserem Planeten ein, wie auch unser Verhalten in Europa die Nachfrage nach z.B. Soja und damit die Rodung des Amazonas befördert. Er plädierte für ein Umdenken mit lokale Versorgung mit kurzen Wegen.
Die Predigt erinnerte, dass die Klimaprobleme weiter bestehen, zwar durch Corona teilweise in den Hintergrund getreten sind, aber uns stärker den je im Griff haben.
Die Fürbitten wurden von Frau Basse, Frau Loges und Frau Woscholski formuliert und gelesen.
Am Ausgang erhielt jeder Besucher den nächsten Button mit der Allerheiligenkapelle für den Sonnenhut. Wer das letzte Mal nicht in der Sommerkirche in Fölziehausen war, konnte sich einen Sonnenhut nehmen und den Button dort befestigen.

Die nächste Sommerkirche ist am 2. August um 11Uhr in Weenzen hinter der Mehrzweckhalle.
zu den Fotos

EILMELDUNG: Ortsverschiebung Gottesdienst am Milchbrink

Eingang: 26.07.2020, Veröffentlicht: 26.07.2020

EILMELDUNG: Ortsverschiebung Gottesdienst am Milchbrink

Der Gottesdienst am Milchbrink wird wetterbedingt nicht am Milchbrink, sondern in der Allerheiligenkapelle in Capellenhagen um 11:00 Uhr stattfinden.

zu den Fotos

Morgenandacht von Superintendentin Katharina Henking im Radio ab 27.7.20

Eingang: 25.07.2020, Veröffentlicht: 25.07.2020

Morgenandacht von Superintendentin Katharina Henking im Radio ab 27.7.20
Foto: Superintendentin Katharina Henking bei der Weihe der St. Franziskuskirche


Superintendentin Katharina Henking hält von Montag 27. Juli bis Samstag 1. August die Morgenandacht im Radio auf NDR.

NDR Info um 5:55 Uhr

NDR Kultur um 7:50 Uhr


Freuen Sie sich auf einen geistlichen Impuls am Morgen.
zu den Fotos

Komet Neowise C/2020 F3 über der St. Franziskuskirche

Eingang: 24.07.2020, Veröffentlicht: 25.07.2020

Komet Neowise C/2020 F3 über der St. Franziskuskirche
In diesen Monaten besucht uns ein Komet aus den Tiefen des Weltraumes, der etwa alle 6000 -7000 Jahre wiederkommt. Der Komet konnte bei wolkenfreiem Nachthimmel im Nordosten beobachtet werden. In den nächsten Tage wird es leider bewölkt sein. Da der Komet mit dem sich jeden Tag vergrößernden Abstand zur Sonne an Leuchtkraft verliert, wird die Beobachtung mit bloßem Auge immer schwieriger. Kometen und andere Objekte, die es noch zu entdecken gibt, sind schöne Beispiele für die wunderbare Vielfalt der Schöpfung.
Der Name Neowise kommt vom Projekt NEOWISE (Near-Earth Object Wide-field Infrared Survey Explorer), welches mit dem Weltraumteleskops WISE das Weltall nach bisher unbekannten Objekten durchsucht. Die Buchstaben-und Zahlenkombination nummeriert die entdeckten Objekte durch.

Das Foto zeigt im Zentrum die Spitze der St. Franziskuskirche und weiter links-oben den Kometen. Diese Tage wird es nicht richtig dunkel, es bleibt immer eine Dämmerung, die am Horizont erkennbar ist.
zu den Fotos

Anfang der Seite