Kirchengemeinde Coppengrave
Kirchengemeinde Duingen
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Hoffnungsbrief Nr. 43

Eingang: 21.01.2021, Veröffentlicht: 21.01.2021

Hoffnungsbrief Nr. 43
Liebe Gemeinde,

kennen Sie die Erzählung vom ersten Mörder in der Bibel? Der Mensch heißt Kain und erschlägt seinen Bruder Abel. Beide sind keine historischen Gestalten, die einmal gelebt haben, sondern werden als Typen geschildert. Sie sind ein typisches Brüderpaar. Was ist für zwei Söhne typisch, die zwar einer Familie entstammen, aber unterschiedliche Wege gehen? - Sie sind Rivalen, die miteinander um den ersten Platz bei Gott ringen. Wer setzt sich durch? Der, der handgreiflich wird. Kain setzt dabei auch seine Lebensweise durch. Er ist kein Nomade mehr wie sein Bruder Abel, sondern sesshaft geworden. Er pflügt einen Acker und lebt von den Erträgen seiner Felder. Abel dagegen gehört der älteren Lebensform der Viehhirten an, die für ihre Weide stets weiterziehen. Er lebt heute hier und morgen dort und kann nur das verzehren, was seine Viehherde gibt, z. B. Milch, seltener Fleisch.
Wie kommt es zum Brudermord? Beide sind religiös und wollen ihrem Schöpfer danken für den Ertrag ihrer Arbeit. Denn sie wissen: Hinter allem, was lebt, steht der Schöpfer. Er lässt es wachsen und gibt seinen Kindern Brot und den Tieren Weide. Der Nomade dankt Gott, indem er ein junges Schaf opfert, indem er einen Altar errichtet, auf dem er sein Opfer verbrennt. Der Ackermann dankt Gott, indem er Früchte seiner Felder auf seinem Altar verbrennt. Soweit so typisch für eine altorientalische Religion. Jeder opfert Gott Gaben, die er dem Feuer auf einem Steintisch übergibt. Aber das Opfer des Viehhirten Abel nimmt Gott gnädig an, indem er das Fett des Opfertieres schön brennen lässt, das Opfer des Kain dagegen nicht. Seine Früchte des Feldes schwelen nur; sie bilden keine Flamme, sondern Rauchschwaden. Gott ist ebenso frei, ein Opfer anzunehmen, wie ein anderes abzulehnen. Er kann - um es in unserem Glauben zu sagen - Gebete des einen erhören und die eines anderen nicht erhören.
Kain und Abel geraten darüber aneinander. Vielleicht steht auch ein anderer Konflikt dahinter. Haben die Tiere des Abel etwa auf Kains Feldern geweidet und seine Ernte beschädigt? Der Streit der beiden Brüder eskaliert und der Viehhirte wird von seinem bäuerlichen Bruder erschlagen.
Gott sieht wozu die Kinder seiner Geschöpfe fähig sind und stellt den Mörder zur Rede: Wo ist dein Bruder Abel? - Der antwortet recht scheinheilig: Ich weiß es nicht. Soll ich meines Bruders Hüter sein?
Welch Ironie, als ob ein Hirte gehütet, gar behütet werden müsste...
Gott lässt sich auf diesen Spott nicht ein und spricht zu Kain: Was hast du getan?! Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde. Verflucht seist du auf der Erde, die ihr Maul aufgetan hat und deines Bruders Blut von deinen Händen empfangen hat. Wenn du den Acker bebauen wirst, soll er dir hinfort sein Vermögen nicht geben: Unstet und flüchtig sollst du sein auf Erden.
Tatbestand und Strafmaß des Brudermordes berichtet 1. Mose 4. Gibt es keine Hoffnung auf Erden, wenn sogar schon der Boden verflucht wird, dass die Menschheit nach Kain ihm nur mühsam etwas abringen kann? Kain bereut seine Untat und bekennt vor Gott: Meine Sünde ist größer, denn dass sie mir vergeben werden möge. Siehe, du treibst mich heute aus dem Lande und ich muss mich vor deinem Angesicht verbergen und muss unstet und flüchtig sein auf Erden. So wird mir´s gehen, dass mich totschlägt, wer mich findet.
Hoffnung auf Erden bringt die Reue des Brudermörders Kain! Er wird nicht vogelfrei damit totschlägt, wer ihn findet.
Gott macht ein Zeichen an Kain, dass ihn niemand erschlüge, wer ihn fände.
Das Kainsmal verhindert Blutrache und Vergeltung.
Es ist das Hoffnungszeichen auf Erden.
Nur ein neuer Weg kann das Unheil eines altbekannten Weges, gewalttätig zu werden, verhindern. Gott setzt ein Zeichen der Hoffnung, dass Mord nicht mit Mord vergolten werden soll, sondern mit einer wahrhaftigen Reue und Umkehr, damit solches nicht wieder geschieht.

Ihr Pastor Cornelius Meisiek

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Winterkirche in Duingen - der 3. Kriminalfall

Eingang: 19.01.2021, Veröffentlicht: 19.01.2021

Winterkirche in Duingen - der 3. Kriminalfall
Wer glaubt, dass die Menschen, von denen die Bibel berichtet, sich immer an die 10 Gebote gehalten haben, wird sich wundern in unserer Winterkirche. Ob Körperverletzung, Totschlag, Menschenhandel oder Betrug - das alles ist keine Erfindung der Neuzeit. Und manches Mal waren die Täter sogar Menschen, denen man das gar nicht zugetraut hätte.
Mit detektivischem Spürsinn geht es auf Spurensuche an den fünf Sonntagen unserer Winterkirche.

24. Januar um 11 Uhr in Duingen
Der Fall: Der erste Totschlag


31. Januar um 11 Uhr in Capellenhagen
Der Fall: Ehebruch und Auftragsmord am Königshof
7. Februar 11 Uhr in Fölziehausen
Der Fall: Vertuschte Verbrechen
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Kriminalfall in der Winterkirche in Coppengrave mit detektivischem Einsatz gelöst

Eingang: 17.01.2021, Veröffentlicht: 17.01.2021

Kriminalfall in der Winterkirche in Coppengrave mit detektivischem Einsatz gelöst
Die Winterkirche in Coppengrave stand in der Reihe der Kriminalfälle der Bibel unter dem Thema "Ein Verbrechen auf offener Straße".
Lektorin Woscholski hatte die Idee, wie letztes Jahr in der Winterkirche 2020 eine Aktion zu starten, die dieses Jahr Corona-konform ausfallen musste.
Jeder Besucher erhielt am Eingang einen Umschlag, der die Informationen zu dem Fall enthielt. Der Umschlag durfte aber noch nicht geöffnet werden. Nach dem Orgelvorspiel von Petr Chrastina begrüßte Lektorin Petra Woscholski die Besucher. Sie erläuterte, dass alle Besucher als Detektive zur Lösung des Falles beitragen und dass der Chefinspektor Sherlock (alias Jutta Hansemann) zünftig mit Sherlock-Hut und Pfeife die Detektive anleiten wird.
Die Besucher durften den Umschlag öffnen und eine Lupe, ein Dokument und ein Lesezeichen kamen zum Vorschein. Die Aufgabe bestand darin Wo, Was und Wer, d.h. den Ort, die Straftaten und die Beteiligten im vorliegenden Fall zu ermitteln.
Auf dem Dokument war die die Karte von Israel mit Wegen abgebildet. Mit Hilfe einer Wegschablone musste der Ort auf der Karte und damit der Tatort gefunden werden. Hier kam die Lupe zum Einsatz, um ggf. die Ortsnamen besser lesen zu können. Der Weg zwischen Jerusalem und Jericho war der gesuchte Tatort. Dies war wohl die schwierigste Aufgabe.
Mit der mehrfachen Faltung des Dokumentes wurden die Tatbestände ermittelt: Raub, Körperverletzung und unterlassene Hilfeleistung.
Zum Dritten mussten die Detektive die Beteiligten des Falls auf einem Quadrat aus Buchstaben entdecken: Opfer, Priester, Levit, Räuber, Samaritaner und Sherlock waren versteckt.
Nach der Ermittlung der Fakten ging der Fall zur weiteren Bearbeitung an Lektorin Woscholski. Allen Besuchern war klar, dass es um die Geschichte vom "Barmherzigen Samariter" ging. Barmherzigkeit war dann auch das zentrale Thema der Predigt. Lektorin Woscholski wies auch auf die Jahreslosung 2021hin, die dies zum Thema hat und die auf dem Lesezeichen als Erinnerung abgedruckt war.
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10000 Hoffnungsbriefe in der Kirchengemeinde Coppengrave verteilt

Eingang: 16.01.2021, Veröffentlicht: 16.01.2021

10000 Hoffnungsbriefe in der Kirchengemeinde Coppengrave verteilt
Bisher wurden 42! Hoffnungsbriefe von unseren Liturgen geschrieben.
In unserer Kirchengemeinde Coppengrave wurden in Capellenhagen, Coppengrave, Fölziehausen und Weenzen über 10000 Hoffnungsbriefe mit dem Hoffnungsbrief Nr. 42, der von Lektorin Woscholski geschrieben wurde, bisher verteilt. Jede Woche werden 240 Hoffnungsbriefe gedruckt und im wesentlichen an Haushalte mit älteren Gemeindemitgliedern und Haushalte ohne Internet und Interessenten verteilt. Dieser Leistung ist ohne den unermüdlichen Einsatz der Verteiler, die zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter den Hoffnungsbrief verteilen, nicht möglich. Vielen Dank.
Hier etwas Statistik (z.T. hochgerechnet) für die Kirchengemeinde Coppengrave

Anzahl der Hoffnungsbriefe: 10000
Anzahl pro Woche: 240
Anzahl Schritte: 1 Million
Zeit: 200 Stunden
Entfernung: 600 km
Quote Haushalte: 40%
Anzahl Verteiler: 5



Wenn Sie den Hoffnungsbrief nicht auf unserem Internetauftritt lesen können oder ausgedruckt erhalten möchten, wenden Sie sich bitte an die Kirchenvorstände unserer Kirchengemeinde Coppengrave.
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Hoffnungsbrief Nr. 42

Eingang: 15.01.2021, Veröffentlicht: 15.01.2021

Hoffnungsbrief Nr. 42
Liebe Gemeinde,

es ist Winterzeit. Und tatsächlich, wenn ich aus dem Fenster schaue, tanzen einige Schneeflocken vom Himmel herab. Vor einigen Tagen hatten wir sogar eine dünne Schneedecke in unseren Orten. Das haben manche schon nicht mehr für möglich gehalten. Doch es ist anders gekommen. Aber so schön wie der Schnee auch ausschaut, für viele ist es gerade jetzt in der Winterzeit, wo die Festtage vorüber, jetzt im Januar und Februar eine triste, graue und einsame Jahreszeit. Hinzukommt die Coronapandemie, die uns in Atem hält und unsere Kontaktmöglichkeiten noch weiter einschränkt und zur Vorsicht mahnt. Da kann schnell der eine oder andere trübe Gedanke auftauchen. Besonders, wenn es einem gesundheitlich nicht so gut geht. Das geht auch mir nicht anders. Ich frage mich dann manchmal: “Gott, wo bist du?”. Und in meinen Gedanken male ich mir aus, wie es wäre, wenn Gott einmal neben mir hergehen würde. Einmal ein Gespräch mit ihm führen zu können, so wie in dem Roman “Die Hütte” von William Paul Young. Vielleicht wäre dann alles viel einfacher. Mit diesem Wunsch bin ich nicht alleine. Auch in der Bibel wird von Menschen berichtet, denen es ebenso ergeht, zum Beispiel Mose. Dahinter steckt die Sehnsucht nach jemandem, der alles in der Hand hat und dem wir uns anvertrauen können. Mose reicht es nicht mehr mit Gott zu sprechen. Er will ein Zeichen und spricht aus, was viele nur denken: “Gott, lass mich deine Herrlichkeit sehen!” Mose möchte Gott leibhaftig sehen. Moses Wunsch verhallt nicht ungehört. Gott antwortet ihm. Seine Antwort fällt anders aus als erhofft. “Mein Angesicht kannst du nicht sehen.”, sagt Gott, “Denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.” Ist das nicht enttäuschend! Müsste Gott den Wunsch nicht verstehen? Wäre es wirklich so schlimm, wenn er sich einmal zeigen würde? Gott lehnt das ab. Stattdessen sagt er zu Mose: “Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorüberziehen lassen.” Nicht Gott selbst, sondern seine Güte soll sichtbar werden. Güte wird sichtbar, wenn jemand da ist, wenn ich ihn brauche. Wenn mich jemand besucht, wenn ich mich einsam fühle. Wenn jemand meine Hand hält, wenn es mir gesundheitlich nicht gut geht, wenn mich jemand aufmuntert, wenn ich traurig bin. Oft erkenne ich erst im Nachhinein, dass Gott da war, dabei war. Dann spüre ich auf einmal, da war ich nicht allein. Ich wurde getröstet. Jemand hat seine Hand über mir gehalten. Solche Momente kann man nicht festhalten, aber man kann sich immer wieder daran erinnern. Sie können Kraft und Mut geben. Wenn ich spüre, dass Gott mir ganz nahe gekommen ist, dann kann das etwas mit mir machen. Vielleicht bemerke ich es selber gar nicht, aber andere. Mose kann Gottes Angesicht nicht sehen, aber er darf ihm hinterher sehen. Er kehrt zurück zu seinen Leuten und die können Mose nicht mehr ins Gesicht sehen, solch ein Strahlen geht von ihm aus. Gott ist ihm so nahe gewesen, dass die anderen in seinem Gesicht ein kleines Stück von Gott erblicken. Er wird selbst zum Zeichen von Gottes Nähe. Gott geht also doch auf den Wunsch ein, ihn zu sehen. Aber anders als wir denken. Gott sieht unsere Sehnsucht und versteht unser Herz. Wir dürfen nach ihm fragen, Ihn rufen, Ihn bedrängen. Dann kommt er zu uns. Ganz besonders, wenn es dunkel in uns ist. Vielleicht rufen wir Ihn mit folgendem Gebet:

Gott, ich sehne mich danach dich zu sehen oder zu spüren.
Ich will spüren: Du bist bei mir. Ich bin nicht allein.
Sende mir Menschen, die liebevoll mit mir umgehen.
Gib mir jeden Tag Zeichen, dass du an meiner Seite bist.
Und lass mich selbst zu so einem Zeichen für andere werden. Amen.


Ich wünsche Ihnen, dass Sie in den kommenden Wochen viele solcher Momente spüren und erleben können.
Bleiben Sie behütet und gesund
Ihre Lektorin
Petra Woscholski
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Jahresrückblick Januar 2020

Eingang: 12.01.2021, Veröffentlicht: 13.01.2021


Der Jahresrückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2020 startete in Weenzen mit dem 1. Gottesdienst in 2021. Vor Beginn des Gottesdienstes in der Winterkirche lief eine Beamerpräsentation mit dem Rückblick 2020. In den nächsten Tagen werden wir uns die wichtigsten Ereignisse in unserer Kirchengemeinde aus 2020 auch auf dieser Homepage in Erinnerung rufen.
Hinweis: Mit einem Klick oder Tipp auf die Fotos gelangen Sie zu weiteren Fotos und Informationen.

Das Jahr begann mit einem Feuerwerk!
Erinnern Sie sich noch an die Jahreslosung 2020?
Wir luden zum ersten Geburtstagskaffee in 2020 in die Begegnungsstätte nach Coppengrave ein. Leider war dies das einzige Geburtstagskaffee in 2020. Das Vorbereitungsteam gab ein Ständchen.
Die Winterkirche hatte das Thema "Zwerge auf den Schultern von Riesen". In Fölziehausen startete die Winterkirche. Lektorin Woscholski hatte für das Thema "Elisabeth von Sachsen" eine Überraschung mitgebracht. Sie hatte eine Aktion mit kryptographischen Rätseln vorbereitet, da Elisabeth von Sachsen Kryptographie zum Unterstützung der Reformation einsetzte. Die Besucher konnten über zehn verschiedenen Verschlüsselungen erkunden und lösen. In Capellenhagen stellte Pastor Dr. Meisiek Phillip Melanchton vor. Am Ausgang gab es in Capellenhagen als Erinnerung ein Lesezeichen mit dem Bild von Phillip Melanchton. In Duingen stellte Pastor Podszus Jacob Speener vor. In allen Winterkirchen konnte nach dem Gottesdienst noch gemütlich zusammen geblieben und gegessen werden.

Winterkirche in Coppengrave - der 2. Kriminalfall

Eingang: 11.01.2021, Veröffentlicht: 12.01.2021

Winterkirche in Coppengrave - der 2. Kriminalfall
Wer glaubt, dass die Menschen, von denen die Bibel berichtet, sich immer an die 10 Gebote gehalten haben, wird sich wundern in unserer Winterkirche. Ob Körperverletzung, Totschlag, Menschenhandel oder Betrug - das alles ist keine Erfindung der Neuzeit. Und manches Mal waren die Täter sogar Menschen, denen man das gar nicht zugetraut hätte.
Mit detektivischem Spürsinn geht es auf Spurensuche an den fünf Sonntagen unserer Winterkirche.

17. Januar um 11 Uhr in Coppengrave
Der Fall: Ein Verbrechen auf offener Straße


24. Januar um 11 Uhr in Duingen
Der Fall: Der erste Totschlag
31. Januar um 11 Uhr in Capellenhagen
Der Fall: Ehebruch und Auftragsmord am Königshof
7. Februar 11 Uhr in Fölziehausen
Der Fall: Vertuschte Verbrechen
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Winterkirche in Weenzen

Eingang: 10.01.2021, Veröffentlicht: 11.01.2021

Winterkirche in Weenzen
Die Winterkirche in Weenzen war auch der erste Gottesdienst in 2021.
Um die Wartezeit zu verkürzen lief ein kleiner Jahresrückblick 2020 per Beamer auf der Leinwand.
Pastorin Anne-Christin Ladwig begrüßte die Besucher. Der Ablauf wurde ebenfalls per Beamer präsentiert. Der Kriminalfall stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Ein Mann wurde von seinen Brüdern in einem Schacht festgehalten, er versuchte herauszuklettern, aber es gelang ihm nicht. Seine Brüder verkauften ihn an eine Karawane. So begann die Geschichte vom Menschenhandel. Die meisten Besucher ahnten schon, es war die Geschichte von Joseph, der nach Ägypten verkauft wurde. In der Predigt ging es um die Täter und das Opfer, um Schuld, das Bekennen von Schuld, das Bitten um Verzeihung und das Vergeben. In einem aktuellen Beispiel aus unserer Zeit gewann eine öffentliche Person Respekt, weil sie in der Lage war, Fehler öffentlich einzugestehen. In der Geschichte von Joseph wurde deutlich, dass es mit Gott auch in kriminellen Situationen eine Wendung zum Guten gibt, auch wenn es Anfangs ausweglos erscheint.

Aufgrund der Pandemielage, mussten die Besucher die Masken auch am Platz tragen. Ein Gemeindegesang war leider nicht möglich.
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Kriminalfälle in der Bibel sind Thema in der Winterkirche

Eingang: 06.01.2021, Veröffentlicht: 06.01.2021

Kriminalfälle in der Bibel sind Thema in der Winterkirche
Wer glaubt, dass die Menschen, von denen die Bibel berichtet, sich immer an die 10 Gebote gehalten haben, wird sich wundern in unserer Winterkirche. Ob Körperverletzung, Totschlag, Menschenhandel oder Betrug - das alles ist keine Erfindung der Neuzeit. Und manches Mal waren die Täter sogar Menschen, denen man das gar nicht zugetraut hätte.
Mit detektivischem Spürsinn geht es auf Spurensuche an den fünf Sonntagen unserer Winterkirche.

10. Januar um 11 Uhr in Weenzen
Der Fall: Kaltblütiger Menschenhandel


17. Januar um 11 Uhr in Coppengrave
Der Fall: Ein Verbrechen auf offener Straße
24. Januar um 11 Uhr in Duingen
Der Fall: Der erste Totschlag
31. Januar um 11 Uhr in Capellenhagen
Der Fall: Ehebruch und Auftragsmord am Königshof
7. Februar 11 Uhr in Fölziehausen
Der Fall: Vertuschte Verbrechen
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Hoffnungsbriefe im Schnellzugriff

Eingang: 05.01.2021, Veröffentlicht: 05.01.2021


Mit dem heutigen 41. Hoffnungsbrief sind schon viele Hoffnungsbriefe von unseren Liturgen erstellt worden. In der Rubrik Hoffnungsbriefe kann auf alle Hoffnungsbriefe zugegriffen werden. Diese sind als Liste zusammengestellt.
Mit diesem 41. Hoffnungsbrief wurde die Programmierung zum Jahreswechsel erweitert.
In der Rubrik Hoffnungsbriefe werden alle Titelbilder vor der Liste dargestellt. Über die Titelbilder können dann alle Hoffnungsbriefe schneller ausgewählt werden, da viele Titelbilder gleichzeitig auf einer Bildschirmseite schtbar sind. Die Anzahl der gleichzeitig sichtbaren Titelbilder richtet sich nach der Bildschirmgröße und Auflösung. Auf einem PC mit großem Monitor können ohne weiteres zehn Titelbilder in einer Reihe dargestellt werden. Der neueste Titel steht immer an erster Stelle, alle weiteren Titelbilder folgen in chronologisch absteigender Folge.

Hoffnungsbrief Nr. 41

Eingang: 05.01.2021, Veröffentlicht: 05.01.2021

Hoffnungsbrief Nr. 41
Foto: Lena-Margret Ladwig


Liebe Gemeinde!

“Ich glaube, hilf meinem Unglauben” - das war die Jahreslosung für das Jahr 2020. Und irgendwie passt das, wenn auch nicht ganz so, wie es in der Bibel gemeint ist. An Sylvester 2019 - 2020 hat noch keiner vorausahnen können, wie sich das Jahr entwickeln würde - und das, was dann kam, konnte man nur ungläubig verfolgen. Lockdown und Lockerungen; Alltagsmasken und “Querdenken”, 7-Tage-Inzidenz und Triage. Alles Wörter, die bislang noch nie eine Rolle gespielt haben in unserem Leben
und die nun unseren Alltag bestimmen.

Hinter und neben diesen Schlagwörtern, die das Jahr geprägt haben, verbergen sich viele Einzelschicksale. Da ist die Familie, die zum Jahresbeginn fröhlich ihre Urlaube geplant hatte - und sich statt dessen wiederfand zwischen Homeoffice und Homeschooling, und das auch noch ohne Toilettenpapier. Da ist die Witwe, die ihren Mann nicht mal im Sterben begleiten durfte, weil Besuche im Krankenhaus nicht erlaubt waren. Und auch der letzte Abschied konnte nicht so begangen werden wie er vielleicht gut getan hätte. Fünf Leute nur am Grab, mehr gaben die Coronavorschriften nicht her. Und da ist der Kurzarbeiter, der seiner Familie dieses Mal keine Weihnachtsgeschenke machen konnte, und die Intensivschwester, die ihre eigene Gesundheit riskierte und dafür nicht mal vernünftig bezahlt wird. Da sind die vielen alten Menschen, die sich isolieren haben, weil die Angst vor Ansteckung groß ist, und die jungen Menschen, die auch nicht gefeit sind vor Einsamkeit und Depressionen, wo die vertrauten Ablenkungsmethoden und Kontaktflächen fehlen. So viele Menschen geistern mir durch den Kopf, für die das Jahr 2020 kein gutes Jahr war.

Aber bei genauem Hinsehen gab es doch auch viele schöne Momente: Paare haben geheiratet und ihre Kinder taufen lassen, auch wenn es keine großen Feierlichkeiten geben konnte. Menschen haben ihren Nachbarn Hilfe angeboten beim Einkaufen. Musiker und Musikerinnen haben von ihren Balkonen und vor Seniorenwohnheimen musiziert. Und auch wenn man sich körperlich nicht nahe sein konnte, sind sich viele Menschen doch auf eine andere Art näher gerückt, haben miteinander telefoniert, sich Briefe geschrieben oder sind zusammen spazieren gegangen.

Schweres und Schönes - beides hatte einen Platz in diesem vergangenen Jahr, sicher auch bei jedem einzelnen von uns. Wenn SIE zurück blicken auf die Tage und Wochen, die hinter uns liegen, dann fällt auch Ihnen sicher manche Last ein, die Ihr Leben beschwert hat, und mancher schöne Moment, auf den Sie dankbar zurück blicken. Beides hat seinen Platz vor Gott, beides kann ich ihm anvertrauen, und auch die Momente, in denen der Zweifel über den Glauben gesiegt hat. Manchmal ist es gut, sich das alles ins Bewusstsein zu rufen und die Gedanken und Gefühle fließen zu lassen - um sie dann loszulassen und frei zu werden für das, was die Zukunft bringt.

Ein neues Jahr liegt vor uns. Die Seiten im Kalender sind noch leer, und sicher ist es dieses mal nicht so leicht, Pläne zu machen und sich schon mal vorzufreuen auf das ein oder andere Highlight, das eigentlich anstehen würde in 2021. Das vergangene Jahr hat uns gezeigt, dass das mit unserem Planen eine unsichere Sache ist. “Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm deine Pläne”, sagt manchmal einer, um darauf hinzuweisen, dass das Leben, das Schicksal oder eben Gott einem auch bei dem schönsten Plan einen Strich durch die Rechnung machen kann.

Warum Dinge manchmal nicht so laufen wie wir uns das erträumen, das weiß ich nicht. Aber ich bin mir sicher, dass Gott es nicht lustig findet, wenn unsere Träume zerplatzen. Im Gegenteil: Mitfühlend ist er. Und das wünscht er sich auch von uns. Sicher wird auch 2021 kein einfaches Jahr - aber wenn wir in allem Auf und Ab auf Gottes Barmherzigkeit vertrauen und auch schauen, wie wir einander durch diese Zeit helfen können, ist schon viel gewonnen. So sagt es die Losung für 2021: “Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist”.

Herzlichst, ihre Zwischenzeitpastorin
Anne-Christin Ladwig
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Jahreslosung 2021: "Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! Lukas 6,36"

Eingang: 04.01.2021, Veröffentlicht: 04.01.2021

Jahreslosung 2021: "Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! Lukas 6,36"
Die Jahreslosung 2021, die uns dieses Jahr begleitet, lautet: "Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!" Lukas 6,36.

Zur Erinnerung:
Die Jahreslosung 2020 "Ich glaube; hilf meinem Unglauben!" Markus 9, 24. hat uns das letzte Jahr über begleitet.
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Hoffnungsbrief Nr. 41 erscheint in der nächsten Woche

Eingang: 01.01.2021, Veröffentlicht: 01.01.2021

Hoffnungsbrief Nr. 41 erscheint in der nächsten Woche
Bisher sind in 2020 insgesamt 40 Hoffnungsbriefe erschienen, die jede Woche von unseren Liturgen erstellt und durch die Ehrenamtlichen verteilt wurden.
Der nächste 41. Hoffnungsbrief wird nächste Woche verteilt. Diese Woche witrd kein Hoffnungsbrief verteilt.
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Ein gesegnetes neues Jahr 2021

Eingang: 01.01.2021, Veröffentlicht: 01.01.2021

Ein gesegnetes neues Jahr 2021

Ein gesegnetes neues Jahr 2021 wünscht Ihnen

Ihre Kirchengemeinde Coppengrave

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Offene Kirche am Altjahresabend

Eingang: 31.12.2020, Veröffentlicht: 31.12.2020

Offene Kirche am Altjahresabend
Auch am Altjahresabend war die Kirche ab 16 Uhr geöffnet.
Den Besuchern wurde ein Rückblick auf das Jahr 2020 in unserer Kirchengemeinde mit dem Beamer präsentiert.

Wußten Sie noch, welches der letzte Gottesdienst vor dem 1. Lockdown war?
Erinnern Sie sich an Franzi, der in 70 Ausgaben mit einem täglich Impuls erschien?
Erinnern Sie sich an Ostern wir mit dem geschmückten Kreuz, den Sorgensteinen und FROHE OSTERN aus Stiefmütterchen.
Vieles war selbst in der kurzen Zeit in Vergessenheit geraten.
Zum Abschluss wurden noch Ausschnitte aus dem Lebendigen Adventskalenders gezeigt.
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Warum nutzt die Kirchengemeinde Coppengrave keine Videoportale?

Eingang: 30.12.2020, Veröffentlicht: 30.12.2020

Warum nutzt die Kirchengemeinde Coppengrave keine Videoportale?
In den letzten Wochen wurden wir gefragt, warum wir keine bekannten Videoportale für die Videos des Lebendigen Adventskalenders nutzen?

Kurze Antwort: Datenschutz

Es wäre für uns einfacher, diese Portale zu nutzen und Sie dorthin zu leiten.
Aber die bekannten Videoportale müssen sich auch refinanzieren. Da der Zugriff für den Betrachter mit keinen finanziellen Kosten verbunden ist, muss dieser Werbung anschauen und seine Daten werden gespeichert.
Auf diese Weise entstehen Nutzerprofile über Ihre Vorlieben, welche Filme und Genre schauen Sie gerne und wie oft, zu welchen Uhrzeiten, etc. Mit Ihren anderen Aktivitäten im Internet, Suchbegriffe, besuchte Seiten ergeben sich wertvolle Informationen, die für Werbung uvm. vermarktet werden können.

Unser Kirchengemeinde will nicht dazu beitragen, dass Nutzerprofile erstellt werden.
Aus dem Grund sind auch alle Videos auf unserem Internetauftritt gespeichert und müssen nicht auf bekannten Videoplattformen betrachtet werden:
- Auf dem Internetauftritt unserer Kirchengemeinde erheben wir keine Daten von Ihnen oder verfolgen Ihre Aktivitäten oder geben diese an Dritte weiter.
- Es gibt keine Cockies oder Scripte, die für die Benutzerbeobachtung genutzt werden können.
- Es gibt auch keine Besucherzähler, die Scripte erfordern würden.
- Es gibt keine Verbindungen auf unseren Seiten zu den "sozialen Netzwerken".
- Es gibt keine Like- und Teilen-Buttons, die ein Tracking ermöglichen.

Auf unseren Seiten sind Sie sicher unterwegs.
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Adventskranz to go

Eingang: 29.12.2020, Veröffentlicht: 29.12.2020

Adventskranz to go
Der Adventskranz to go wurde im November von unserem Kreativteam entwickelt, produziert und zum 1. Dezember in der Kirchengemeinde Coppengrave verteilt. Viele positive Rückmeldungen erhielten wir für die Idee.
Der Adventskalender to go enthielt noch das eine oder andere Rätsel, welches zu lösen galt.
1. Wenn das rote Band entfernt wurde entfaltete sich eine Krippe.
2. Wenn der Himmel über der Krippe betrachtet wird, steht der Stern über Bethlehem im Sternbild der Fische. Eine der Thesen für den Stern ist die Begegnung(Konjunktion) der Planten Jupiter und Saturn im Jahre 6 v. Chr im Sternbild der Fische.
3. Auf dem Deckel des Adventskranz to go bilden die großen Sterne die Sternkarte mit dem Polarstern im Zentrum, Himmels-W, großer Wagen, kleiner Wagen, etc. ab.

Einladung
Wenn Sie Spaß an abwechslungsreichen Aufgaben haben, gern in einem kreativen Team arbeiten und auch ehrenamtlich tätig sein wollen, sind sie bei uns richtig und herzlich willkommen.
Kontakt: Petra Woscholski, KV Coppengrave, Tel.: 05185-957078
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Der Digitale Lebendige Adventskalender war ein voller Erfolg

Eingang: 28.12.2020, Veröffentlicht: 28.12.2020

Der Digitale Lebendige  Adventskalender war ein voller Erfolg
Das Foto zeigt Renny und die die 24 Türchen.

Der Digitale Lebendige Adventskalender war ein voller Erfolg. Viele Rückmeldungen zeigten, dass diese Idee guten Zuspruch erhielt.
Jeden Tag im Advent vor 10 Uhr war ein Türchen freigeschaltet.

Ein solches Projekt ruht auf vielen Schultern.
Ein Dank gilt besonders allen Gastgebern, die mit viel Liebe und Mühe ein Türchen gestalteten, denn ohne ihren Beitrag wäre der Adventskalender leer.
Bei Publikationen im Internet stellen Copyrightfragen immer eine Herausforderung dar. So danke ich allen, die Verständnis dafür zeigten und ihre Beiträge bei Bedarf anpassten, so dass ihre Beiträge auf dem Digitalen Lebendigen Adventskalender problemlos veröffentlich werden konnten. Für Ihre Unterstützung danke ich, denn dies ist nicht immer selbstverständlich!
Ein Dank gilt Peter Seip, der die Beiträge der Gastgeber aus der Kirchengemeinde Duingen frühzeitig sammelte.
Vielen Dank gilt Frau Ladwig, die viele Stunden in die Klärung von Copyrightfragen mit vielen Telefonaten mit der Landeskirche investierte.
Ein besonderer Dank gilt Petra Woscholski und Friedhelm Hermes, die mit ihre Ideen und Planungen bereits im Vorfeld viel Zeit in den Digitalen Lebendigen Adventskalender einbrachten und diesen dann mit den sich ergebenden Herausfordeurngen weiter begleiteten.

Vielen Dank für Ihre/Eure Unterstützung
Jürgen Woscholski
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Offene Kirche zu Weihnachten - Krippenausstellung

Eingang: 27.12.2020, Veröffentlicht: 27.12.2020

Offene Kirche zu Weihnachten - Krippenausstellung

Da wir wegen der steigenden Coronainfektionen bis zum 10. Januar 2021 alle Präsenzgottesdienste abgesagt haben, haeten wir dennoch unsere Kirchen offen gehalten.
Die St. Franziskuskirche war länger als geplant von 15 Uhr bis 17:30 Uhr offen. Spontan wurde eine kleine Krippenausstellung von Friedhelm Hermes organisiert. Von der Krippe in der Nussschale bis zur großen Krippen kamen in der kurzen Zeit 14 Krippen zusammmen, die bei den Besuchern und insbesondere den Kindern Anklang fanden.
Der Online-Heiligabendgottesdienst wurde für die Besucher, die keinen Internetzugang hatten in der Kirche gezeigt. Aufgrund der Rückmeldungen kam der Onlien-Gottesdienst auch bei den Zuschauern zu Hause gut an, insbesondere die bekannten Orte und Personen wurden hervorgehoben.
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Der Digitale Lebendige Adventskalender 2020: Alle Türchen sind geöffnet!

Eingang: 24.12.2020, Veröffentlicht: 24.12.2020


Manche Smartphones verzerren das Bild, so dass die Zahlen an anderen Stellen erscheinen. Darstellung speziell für Smartphones
Adventstür 1 Adventstür 2 Adventstür 3 Adventstür 4 Adventstür 5 Adventstür 6 Adventstür 7 Adventstür 8 Adventstür 9 Adventstür 10 Adventstür 11 Adventstür 12 Adventstür 13 Adventstür 14 Adventstür 15 Adventstür 16 Adventstür 17 Adventstür 18 Adventstür 19 Adventstür 20 Adventstür 21 Adventstür 22 Adventstür 23 Adventstür 24

Alle Türchen unserer Gastgeber sind geöffnet. Sie können die Beiträge des Digitalen Lebendigen Adventskalender 2020 auch nach Weihnachten noch anschauen.

Online-Gottesdienst zum Heiligabend

Eingang: 24.12.2020, Veröffentlicht: 24.12.2020

Online-Gottesdienst zum Heiligabend
Dieser Heiligabendgottesdienst wurden von den Kirchengemeinden Coppengrave, Eime und Guter Hirt produziert und in den Orten: Capellenhagen, Coppengrave, Duingen, Eime, Fölziehausen und Weenzen gedreht.
Mit diesem Online-Gottesdienst soll allen Gemeindemitgliedern die Möglichkeit gegeben werden auch zu Hause den Weihnachtsgottesdienst zu feiern, um das persönliche Corona-Risiko zu minimieren.
Der Gottesdienst steht ab Heiligabend 12 Uhr online.

Das folgende Video kann mit PLAY(Dreieck) abgespielt werden:

Zum Absspielen des Videos bitte auf PLAY (Dreieck) klicken.
Der Gottesdienst hat eine Gesamtlänge von ca. 50 Min.
Mitwirkende sind: Waltraud Basse, Petr Chrastina (Organist) Jutta Hansemann, Traute Hennemann, Friedhelm Hermes, Anne-Christin Ladwig (Pastorin), Maja Loges, Michelle Pramann, Stefanie Radtke (Pastorin), Maren Richter, Kirsten Türk, Günther Werner (Lektor), Petra Woscholski (Lektorin), Ulrike Wyciok.


Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit.
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Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 24 - Das Finale dreifach

Eingang: 24.12.2020, Veröffentlicht: 24.12.2020

Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 24 - Das Finale dreifach
Das obige Bild zeigt einen Aussschnitt aus dem Video.

Zum Finale gibt es drei Gastgeber mit drei Beiträgen:
- eine spannende Diskussion von Severine Bues
- ein kniffligres Rätsel des Schützenvereins Coppengrave
- ein süßes Rezept des Schützenvereins Weenzen.


Das folgende Video kann mit PLAY(Dreieck) abgespielt werden:

Zum Absspielen des Videos bitte auf PLAY (Dreieck) klicken.

Unsere Gastgeberin für das 24. Adventstürchen Severine Bues präsentiert dies Video.

Rätsel

Unser Gastgeber für das 24. Adventstürchen ist Thorsten Ewald vom Schützenverein Coppengrave mit einem kniffligen Rätsel.
Zum Ausdruck des Rätsel kann die PDF-Datei genutzt werden.


Rezept

Unser Gastgeber für das 24. Adventstürchen ist Tobias Lange vom Schützenverein Weenzen, der uns dies weihnachtliche Rezept präsentiert.


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Hoffnungsbrief Nr. 40 - Andacht

Eingang: 22.12.2020, Veröffentlicht: 23.12.2020

Hoffnungsbrief Nr. 40 - Andacht

Hoffnungsandacht zu Weihnachten 24.12.2020



Am heutigen Heiligabend 2020 können wir nicht wie gewohnt die Geburt Christi in der Kirche feiern. Wegen der Pandemie müssen wir zu Hause feiern und dort singen, was wir in der Gemeinde jetzt nicht dürfen. Ich möchte Sie auf diesem Wege grüßen und Ihnen trotzdem eine gesegnete Weihnacht wünschen. Im Folgenden beschreibe ich den Ablauf der Andacht, wie sie jetzt in Ihrer Familie gehalten werden kann.
Es wäre schön, wenn eine(r) vorliest und alle anderen mitsingen.
Wir singen:

24 Vom Himmel hoch da komm ich her (1-3)

1. Vom Himmel hoch da komm ich her,
ich bring euch gute neue Mär;
der guten Mär bring ich so viel,
davon ich singn und sagen will.

2. Euch ist ein Kindlein heut geborn
von einer Jungfrau auserkorn,
ein Kindelein so zart und fein,
das soll eu’r Freud und Wonne sein.

3. Es ist der Herr Christ, unser Gott,
der will euch führn aus aller Not,
er will eu’r Heiland selber sein,
von allen Sünden machen rein.
Text: Martin Luther 1535, Melodie: Martin Luther 1539

Gebet
Lasst uns beten: HERR, sei du jetzt mitten unter uns, so wie du es zur Heiligen Nacht immer gewesen bist. Lass uns dein Wort hören und uns freuen, dass wir in diesem Kreis Weihnachten feiern können.
Amen.
Wir singen:
24 Vom Himmel hoch da komm ich her (4-6)


4. Er bringt euch alle Seligkeit,
die Gott der Vater hat bereit’,
dass ihr mit uns im Himmelreich
sollt leben nun und ewiglich.

5. So merket nun das Zeichen recht:
die Krippe, Windelein so schlecht,
da findet ihr das Kind gelegt,
das alle Welt erhält und trägt.

6. Des lasst uns alle fröhlich sein
und mit den Hirten gehn hinein,
zu sehn, was Gott uns hat beschert,
mit seinem lieben Sohn verehrt.

Wir hören die Weihnachtsgeschichte aus Lukas 2, 1-15

1 Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. 2 Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. 3 Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt. 4 Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das judäische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war, 5 auf dass er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. 6 Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. 7 Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.
8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. 9 Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.
10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; 11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. 12 Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. 13 Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: 14 Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.
15 Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.


Liebe Gemeinde,

selten haben wir so sehr gewartet auf ein Licht am Ende des Tunnels wie in diesem Advent. Aber die Zahlen der Corona-Infizierten wollten und wollen nicht sinken. Am Ende musste alles abgesagt werden, auch unsere traditionell gut besuchten Gottesdienste am Heiligen Abend. Viele können nicht beieinander sein in diesen Tagen. Die Alten sind noch einsamer als sonst und die Jungen müssen auf manches verzichten. Aber auf eines muss keiner verzichten, denn Gott wird Mensch, auch wenn die Umstände nicht günstig sind.
Wir können Weihnachten sogar viel bewusster feiern, wenn wir daran denken, wie hart die Umstände der Geburt Jesu auf Erden gewesen sind. Viel härter als unsere: Die heilige Familie, Josef mit Maria hochschwanger unterwegs, findet keine Herberge. Niemand will oder kann sie aufnehmen, alle Häuser überfüllt. Da bleibt nur ein zugiger Stall auf freiem Felde übrig. Bei Ochs und Esel wird geboren, den wir als König aller Königreiche besingen.
Musste das sein? Ja, es musste um der vielen notleidenden und geflüchteten Menschen willen so sein, dass sie glauben können, dass der HERR auch für sie geboren sei. Die heilige Familie ist bald auf der Flucht, vor dem eifersüchtigen und machtgierigen Herodes...
Sie kennen die Geschichte, die wir gehört haben, und haben sie doch mit anderen Ohren gehört als sonst. Seit 1945, dem ersten Weihnachten nach dem Kriege, sind wir nicht mehr so existentiell betroffen gewesen. Heute kann man nicht einkaufen, weil wir im Lockdown sind, damals gab es nichts einzukaufen. Als Geschenk dienten selbstgestrickte Strümpfe. Froh war, wer weder hungern noch frieren musste. Die Freude hielt sich bei vielen Ausgebombten und Flüchtlingen in Grenzen. Zu viele konnten sich noch nicht freuen, weil Ehemann, Vater oder Bruder noch in Gefangenschaft darbten. Alle hörten die gleiche Botschaft wie schon die ersten Zeugen der Geburt Christi, die Hirten, die einen harten Beruf jenseits von Zuhause und Familie hatten: Fürchtet euch nicht! - Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird. Denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids. Trotz aller Sorgen große Freude!
Was bedeutete schon die Geburt eines Kindes in Armut und Lebensbedrohung? Schon die Zeitgenossen Jesu fragten sich: Wie kann uns einer helfen, der nicht reich und mächtig ist, sondern arm und ausgeliefert wie wir? Bis hin ans Kreuz, wo der eine der beiden mit Jesus gekreuzigten Verbrecher ihn aufforderte: “Hilf dir und uns, wenn du ein König bist.”
Die Marxisten dichteten später: “Es hilft uns kein Gott, kein Kaiser noch Tribun, das müssen wir schon selber tun!” Der Volksmund weiß: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. Und wir heute wenden alles auf, damit wir uns nicht anstecken und gesund bleiben. Wir können nur hoffen, dass uns die Seuche verschonen wird.
In ungewisser Zeit lasst euch eines gewiss sein: Wir stehen nicht allein, sondern werden getröstet, gestärkt und aufgerichtet alle Zeit durch Gottes Wort. Der Heiland und Erlöser kommt in unsere Welt. Gott nimmt Anteil an unserem Leben. Er gibt uns am Ende auch Anteil an seinem Leben, Sterben und Auferstehen. Alles, wovon wir alle Jahre wieder gehört haben, geschieht für uns, damit wir auch in diesem Jahr den Kopf erheben können und weder traurig noch einsam bleiben, sondern getrost und unverzagt zur Krippe gehen. “Gott mit Euch in dieser Zeit”. Was für ein Wunder in dieser aus den Fugen geratenen Welt! Möge jeden von uns diese Botschaft des Weihnachtsengels erreichen, damit wir diese Zeit gut überstehen. Es bleibt still um uns her in diesem Jahr, doch seid nicht traurig, sondern freut euch im Herrn. Wir leben
noch und gehen mit unserm Herrn in ein neues, besseres Jahr. Amen.
Wir singen:
46 Stille Nacht, heilige Nacht


1. Stille Nacht, heilige Nacht! Alles schläft, einsam wacht
nur das traute, hochheilige Paar. Holder Knabe im lockigen Haar,
schlaf in himmlischer Ruh, schlaf in himmlischer Ruh.

2. Stille Nacht, heilige Nacht! Hirten erst kundgemacht,
durch der Engel Halleluja tönt es laut von fern und nah:
Christ, der Retter, ist da, Christ, der Retter, ist da!
3. Stille Nacht, heilige Nacht! Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb aus deinem göttlichen Mund, da uns schlägt die rettende Stund,
Christ, in deiner Geburt, Christ, in deiner Geburt.
Text: Joseph Mohr (1816) 1838, Melodie: Franz Xaver Gruber (1818) 1838

Fürbittengebet
Lasst uns beten für alle, die wir heute Abend nicht umarmen können. Wir sind in Gedanken beieinander und grüßen uns mit allen Medien. Hab Dank für alle Zeichen der Solidarität und Liebe, für alle Pakete und Aufmerksamkeiten. Gib, dass wir in Liebe und Besonnenheit zusammen bleiben, allen Zeiten und Umständen zum Trotz. Wir beten für alle, die im Krankenhaus oder Pflegeheim aushalten müssen und für die Menschen, die dort arbeiten. Behüte sie vor dem Virus und hilf ihnen. Miteinander und füreinander beten wir, wie uns der HERR Jesus gelehrt hat: Vaterunser. Amen.

Es segne uns alle und behüte uns Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Ihnen und Ihren Angehörigen und Freunden wünscht ein gesegnetes, friedvolles Christfest Ihr
Pastor Cornelius Meisiek

Einen Ausdruck der Hoffnungsandacht können Sie mit dieser vorbereiteten PDF-Datei vornehmen.
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Online Gottesdienst

Eingang: 23.12.2020, Veröffentlicht: 23.12.2020

Online Gottesdienst

Die Kirchengemeinden Coppengrave, Eime und Guter Hirt haben gemeinsam einen Online-Gottesdienst erstellt, der
Zeit: am Heiligabend ab 12 Uhr
Ort: auf dieser Internetpräsenz
gefeiert werden kann.
Die Glocken werden mit der Offenen Kirche zum Feiern des Gottesdienstes einladen.

Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 23

Eingang: 23.12.2020, Veröffentlicht: 23.12.2020

Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 23
Das obige Bild zeigt einen Aussschnitt aus dem Video.

Das folgende Video kann mit PLAY(Dreieck) abgespielt werden:

Zum Absspielen des Videos bitte auf PLAY (Dreieck) klicken.

Unsere Gastgeber für das 23. Adventstürchen ist Petr Chrastina, der uns Hirten auf dem Felde von Peter Cornelius und Drei Könige mit dem Chor darbietet.

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Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 22

Eingang: 22.12.2020, Veröffentlicht: 22.12.2020

Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 22
Das obige Bild zeigt einen Aussschnitt aus dem Video.

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Unser Gastgeber für das 22. Adventstürchen ist Familie Kleinert.

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Offene Kirche über Weihnachten und Friedenslicht aus Bethlehem

Eingang: 21.12.2020, Veröffentlicht: 21.12.2020

Offene Kirche über Weihnachten und Friedenslicht aus Bethlehem

Da wir wegen der steigenden Coronainfektionen bis zum 10. Januar 2021 alle Präsenzgottesdienste abgesagt haben, halten wir dennoch unsere Kirchen offen.
In unseren Kirchorten sind die Kirchen und Kapellen zu folgenden Zeiten für Sie geöffnet:

Heilig Abend

Capellenhagen:15.00 - 16.00
Coppengrave: 15.00 - 17.00
Fölziehausen: 16.00 - 18.00
Weenzen: 16.30 - 17.15

2. Weihnachtstag

Coppengrave: 11.00 - 12.00

Silvester

Coppengrave: 16.00 - 17.00


Friedenslicht aus Bethlehem

Wir werden sie weiter informieren, in welchen unserer Kirchen und Kapellen das Friedenslicht aus Betlehem auf dem Adventskranz brennt. Bringen Sie eine Kerze/Laterne mit, wenn Sie das Friedenslicht aus Bethlehem mit nach Hause nehmen möchten.

Hinweis

Bitte beachten Sie die Abstands­ und Hygeneregeln.
In der Kirche ist während des gesamten Aufenthaltes ein Nasen- und Mundschutz zu tragen.
Es findet kein Gottesdienst statt.
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Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 21

Eingang: 21.12.2020, Veröffentlicht: 21.12.2020

Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 21
Das obige Bild zeigt einen Aussschnitt aus dem Video.

Das folgende Video kann mit PLAY(Dreieck) abgespielt werden:

Zum Absspielen des Videos bitte auf PLAY (Dreieck) klicken.

Unsere Gastgeberin für das 21. Adventstürchen ist Dörthe Fricke.

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Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 20

Eingang: 20.12.2020, Veröffentlicht: 20.12.2020

Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 20
Das obige Bild zeigt einen Aussschnitt aus dem Video.

Das folgende Video kann mit PLAY(Dreieck) abgespielt werden:

Zum Absspielen des Videos bitte auf PLAY (Dreieck) klicken.

Unsere Gastgeber für das 20. Adventstürchen sind Julian und Marius Grande.

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Christmas Gospel Weihnachtsgottesdienst Live-Stream zu Hause

Eingang: 19.12.2020, Veröffentlicht: 19.12.2020

Christmas Gospel Weihnachtsgottesdienst Live-Stream zu Hause
Wie bereits angekündigt beabsichtigt die Kirchengemeinde Coppengrave am 4. Advent um 17 Uhr einen Weihnachtsgottesdienst anzubieten. Der Musikgottesdienst mit Helmut Jost & Friends wird live aus Siegen direkt übertragen.
Da wir bis zum 10. Januar 2021 alle Präsenzgottesdienste abgesagt haben, können wir auch den Christmas Gospel Weihnachtsgottesdienst nicht in unseren Kapellen und Kirche sehen.
Alle angemeldeten Teilnehmer werden gebeten sich den Weihnachtsgottesdienst zu Hause anzuschauen. Die Einladung mit den Zugangsdaten erhält jeder Teilnehmer. Sie können den Gottesdienst auf dem PC, Tablett, Smartphone oder auf sogenannten Smart-TVs sehen.
Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Wir wünschen einen besinnlichen Gottesdienst

Hier der Pressetext von Compassion:
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Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 19

Eingang: 19.12.2020, Veröffentlicht: 19.12.2020

Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 19
Das obige Bild zeigt einen Aussschnitt aus dem Video.

Das folgende Video kann mit PLAY(Dreieck) abgespielt werden:

Zum Absspielen des Videos bitte auf PLAY (Dreieck) klicken.

Unser Gastgeber für das 19. Adventstürchen ist Pastor Lars Röser-Israel.

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Dr. Jörn Andreas ist neues Kirchenvorstandsmitglied im Kirchenvorstand Duingen

Eingang: 18.12.2020, Veröffentlicht: 18.12.2020

Dr. Jörn Andreas wurde während des Lichtergottesdienstes am 29.11.29 in der Katharinenkirche in Duingen von Pastorin Ladwig in das Amt eingeführt.

Der Kirchenvorstand Duingen setzt sich ab 29.11.2020 folgend zusammen:
- Doris Ahrens (stv. Vorsitzende)
- Dr. Jörn Andreas
- Dörthe Fricke
- Claudia Isabel Köhler
- Anne-Christin Ladwig (Pastorin)
- Anne Möller (1. Vorsitzender)
- Maria Sawatzky
- Renate Waje


Wir wünschen Dr. Andreas ein segensreiches Wirken und eine gute Zusammenarbeit.

Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 18

Eingang: 18.12.2020, Veröffentlicht: 18.12.2020

Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 18

Unsere Gastgeber für das 18. Adventstürchen ist Familie Kieß.

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Ein bischen Statistik: 1500 Beiträge sind bisher auf unsererem Internetauftritt erschienen

Eingang: 17.12.2020, Veröffentlicht: 17.12.2020

Ein bischen Statistik: 1500 Beiträge sind bisher auf unsererem Internetauftritt erschienen
Etwas Statistik:

Auf diesem Internetauftritt sind jetzt 1500 Beiträge erschienen.

Dies ist der 1501 Beitrag.
Dieser Internetauftritt www.kirche-coppengrave.de ist am 2.2.2014 online gegangen.
Der erste Artikel im neuen Internetauftritt war der Neujahrsempfang.2014.
Seit dem 2.2.2014 sind über 2500 Tage vergangen und alle 40 Stunden gab es im Mittel einen neuen Beitrag.
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Kirchengemeinde Duingen sagt Gottesdienste über Weihnachten ab - Aktualisierter Terminplan

Eingang: 17.12.2020, Veröffentlicht: 17.12.2020

Kirchengemeinde Duingen sagt Gottesdienste über Weihnachten ab - Aktualisierter Terminplan
Die Kirchengemeinde Duingen hat beschlossen die Gottesdienste bis einschl. 3.1.2021 abzusagen.

Wie bereits berichtet, hatte der Kirchenvorstand Coppengrave die Gottesdienste in der Kirchengemeinde Coppengrave über Weihnachten bereits abgesagt.
Neuer Terminplanmit der Absage der Präsenz-Gottesdienste um die Weihnachtszeit.

Bitte beachten Sie, dass sich der Terminplan wegen der Coronaentwicklung jederzeit ändern kann.!


Wir informieren Sie auf dieser Seite über aktuelle Entwicklungen.
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Hoffnungsbrief Nr. 39

Eingang: 17.12.2020, Veröffentlicht: 17.12.2020

Hoffnungsbrief Nr. 39
Liebe Gemeinde!

Die erste Krippenspielprobe des Jahres, in einer Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung. Die drei Türen, hinter denen die Wirte ihren Platz finden sollen, stehen bereit. Langsam trudeln die ersten Darsteller ein. Ein Rollifahrer fährt zielsicher auf eine der Türen zu. Ich ziehe die Tür noch ein Stück nach vorne, damit er genug Platz hat. Von seinem Rolli aus kann er gerade so durch das ausgesägte Türfenster hinausschauen. “Wollen Sie einen Wirt spielen?” frage ich. Der Mann nickt. “Dann können wir schon mal üben!” sage ich und klopfe an die Tür. “Klopf, klopf, klopf! Ist hier ein Zimmer frei?” Der Mann schaut mich durch das Fenster an und strahlt. “Ja!” ruft er begeistert. “Nein!”, kläre ich ihn auf. “Es muss Nein heißen. Nein, es ist kein Zimmer frei.” Ich starte einen neuen Versuch. “Klopf, klopf, klopf! Ist hier ein Zimmer frei?” Wieder ist die Antwort ein erfreutes “Ja!” Mit seinem Lächeln und den ausgebreiteten Armen drückt sein ganzer Körper ein freundliches Willkommen aus: Ja, hier gibt es einen Platz für dich! Ja, hier bist gewollt!

Das einladende “Ja” dieses besonderen Wirtes klingt immer noch in meinem Herzen, auch in dieser Adventszeit, wo es keine Krippenspielproben gibt und wahrscheinlich auch kaum einen Heiligabendgottesdienst. Wir sind im Lockdown, mal wieder, und nach Ostern wird auch das Weihnachtsfest in diesem Jahr anders als erhofft. Kein “Oh du fröhliche”, das wir gemeinsam in die dunkle Nacht hinaussingen … bei dem Gedanken wird mir schwer ums Herz. Lockdown - das englische Verb “lock” heißt abschließen, versperren. Und so kommt es mir auch vor: dass viele Wege versperrt sind im Moment. Und die Antwort auf die Frage, ob dies oder das vielleicht doch gehen würde, hat sich in den letzten Tagen bei vielen von einem vorsichtigen “Ja” zu einem traurigen “Nein” gewandelt. So viele Kranke, so viele Gestorbene-wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass die Zahlen runtergehen, auch wenn es uns schwer fällt, auf Gottesdienste zu verzichten.

“Macht hoch die Tür, die Tor macht weit” so singen wir in einem Adventslied - und manch einer
würde heute vielleicht sagen: Würdìch ja gerne, darf ich aber nicht. Türen sind verschlossen - von Geschäften, von Kultureinrichtungen, von Gemeindehäusern; von Fitnessstudios und Friseuren. Existenzen stehen auf dem Spiel und jeder, jede hat an eigenen Sorgen und Ängsten zu tragen. Aber trotzdem geht zu Weihnachten auch eine Tür auf, eröffnet sich in der Heiligen Nacht ein neuer Horizont. Ob es in unseren Herzen Weihnachten wird, entscheidet sich nicht im Kanzleramt und nicht in den Ladenstraßen, sondern diese Entscheidung liegt allein bei uns.

“Mein Herzentür dir offen ist” - so heißt es in dem Adventslied, und diese Tür darf offen bleiben, auch im Lockdown. Sie darf offen bleiben für die Menschen, die nach einer offenen Tür suchen, und sie darf offen bleiben für die gute Nachricht, die wir auch in diesem Jahr feiern - anders sicher als sonst, aber hoffentlich nicht weniger innig: dass Gott als Kind in diese Welt hinein geboren wird, damit es alle erfahren: Bei ihm gibt es keine versperrten Türen. Sein “Ja” zu uns Menschen steht fest, und die Weihnachtsglocken werden es in die Welt hinaus tragen, auch in diesem Jahr.

Herzlichst, ihre Zwischenzeitpastorin
Anne-Christin Ladwig
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Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 17

Eingang: 17.12.2020, Veröffentlicht: 17.12.2020

Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 17
Das Bild zeigt den Autor des Gedichtes: Clement Clarke Moore

Das folgende Audio kann mit PLAY(Dreieck) abgespielt werden:

Zum Absspielen des Gedichtes bitte auf PLAY (Dreieck) klicken.

Unsere Gastgeberin für das 17. Adventstürchen ist Anja Rosanowski aus dem Englischkurs.

Die deutsche Übersetzung des Gedichtes von Erich Kästner von 1947 dürfen wir aus Copyright-Gründen nicht veröffentlichen.

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Aktualisierter Terminplan

Eingang: 16.12.2020, Veröffentlicht: 16.12.2020

Aktualisierter Terminplan

Neuer Terminplanmit der Absage der Präsenz-Gottesdienste um die Weihnachtszeit.

Bitte beachten Sie, dass sich der Terminplan wegen der Coronaentwicklung jederzeit ändern kann.!


Wir informieren Sie auf dieser Seite über aktuelle Entwicklungen.
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Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 16

Eingang: 16.12.2020, Veröffentlicht: 16.12.2020

Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 16
Das obige Bild zeigt einen Aussschnitt aus dem Video.

Das folgende Video kann mit PLAY(Dreieck) abgespielt werden:

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Unsere Gastgeberin für das 16. Adventstürchen ist Waltraud Basse.

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Absage der Präsenz-Gottesdienste in der Kirchengemeinde Coppengrave

Eingang: 15.12.2020, Veröffentlicht: 15.12.2020

Absage der Präsenz-Gottesdienste in der Kirchengemeinde Coppengrave
Der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Coppengrave hat für seine Kirchorte Capellenhagen, Coppengrave, Fölziehausen und Weenzen entschieden ab sofort alle Präsenz-Gottesdienste bis zum 10. Januar 2021 abzusagen. Dies betrifft die Gottesdienste zum 4. Advent, am Heiligabend, am 2. Weihnachtstag und Silvester. Wir hoffen, dass wir wieder am 10. Januar 2021 mit der Winterkirche als Präsenz-Gottesdienst starten können, sofern die Coronalage dies erlaubt.

Die Entscheidung ist dem Vorstand nicht leicht gefallen, denn es wurde viel Zeit und Engagement von vielen Menschen in die umfangreichen Vorbereitungen investiert.
Doch die derzeitige Entwicklung der Coronapandemie hat den Kirchenvorstand noch einmal abwägen lassen.
Die Todes- und Infektionsfälle entwickeln sich exponentiell und erreichen neue Höchststände. Auch Gebiete mit niedrigen Inzidenzraten sind innerhalb weniger Tage von 30 auf 150 empor geschnellt und zeigen wie unkontrolliert eine exponentielle Entwicklung abläuft. Wir haben auch Rückmeldung von Ärzten in den Krankenhäusern, dass die Lage angespannt ist und alles unternommen werden muss um die Lage zu entspannen.
Wir wissen um die Einschränkungen, doch die Gesundheit unserer Gemeindemitglieder, die oft einer Risikogruppe angehören, ist uns wichtig, so dass wir mit diesen Maßnahmen dazu beitragen wollen Kontakte zu reduzieren.

Gottesdienste in Präsenzform fallen zwar aus, doch möchten wir trotzdem Weihnachten feiern. Dazu werden aktuell alternative Möglichkeiten und Angebote entwickelt, die es uns allen ermöglicht zu Hause und doch "gemeinsam" zu feiern.
Wir werden Sie insbesondere über unsere Internetseiten www.kirche-coppengrave.de und www.kirche-duingen.de informieren. Beachten Sie auch den Schaukasten und die Tagespresse.
Bleiben Sie behütet.

Jürgen Woscholski
Öffentlichkeitsbeauftrager
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Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 15

Eingang: 15.12.2020, Veröffentlicht: 15.12.2020

Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 15
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Unsere Gastgeber für das 15. Adventstürchen ist Christian Aschenbrenner von Alcantara.

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3. Advent - Gottesdienst in Coppengrave

Eingang: 13.12.2020, Veröffentlicht: 14.12.2020

3. Advent - Gottesdienst in Coppengrave
der 3. Advent wurde Corona-bedingt nicht mit 100 Besuchern in der Scheune gefeiert, sondern in kleinem Rahmen in der St. Franziskuskirche mit Maske und Abstand.
Nach dem Orgelspiel von Petr Chrastina begrüßte Pastor Dr. Meisiek die Besucher.
Das Friedenslicht, welches heute geholt wurde, wurde von Jutta Hansemann hereingetragen und sie entzündete die drei Kerzen am Adventskranz. Pastor Dr. Meisiekt hatte statt der Predigt eine Liedmeditation zu den 6 Strophes des Liedes "Es kommt ein Schiff geladen" vorbereitet. Petr Chrastina und Petra Woscholski sangen ein Strophen vor, die dann Pastor Dr. Meisiek auslegte.
Nach dem Segen wurde draussen noch die Lieder "Tochter Zion" und "Leise rieselt der Schnee&Quot; gesungen.
Anschliessend konnten die Besucher das Friedenslicht mit nach Hause nehmen.
zu den Fotos

Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 14

Eingang: 14.12.2020, Veröffentlicht: 14.12.2020

Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 14
Das obige Bild zeigt einen Aussschnitt aus dem Video.

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Unsere Gastgeberin für das 14. Adventstürchen ist Yvonne Bosum.

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Das Friedenslicht aus Bethlehem ist in Coppengrave eingetroffen

Eingang: 13.12.2020, Veröffentlicht: 13.12.2020

Das Friedenslicht aus Bethlehem ist in Coppengrave eingetroffen
Wir hatten informiert, dass wir uns bemühen das Friedenslicht aus Bethlehem - wie in den Jahren zuvor beim Scheunegottesdienst - auch in Coronazeiten nach Coppengrave zu bringen. Dies war eine besondere Herausforderung, da das Friedenslicht nicht wie üblich im Zug transportiert werden durfte.

Das Friedenslicht wurde heute von Jutta Hansemann in Göttingen von der St. Godehardikirche in Empfang genommen und erreichte heute Mittag Coppengrave.
Das Friedenslicht wird heute in den Gottesdienst getragen.

Ort: St. Franziskuskirche Coppengrave

Zeit: 3. Advent am 13.12.20 um 18 Uhr


Wenn Sie das Friedenslicht aus Bethlehem mit nach Hause nehmen möchten, bringen Sie bitte eine Kerze/Laterne mit, mit der Sie sicher das Licht transportieren können.

Vielen Dank an den Bund deutscher Pfadfinder, die den Transport in Deutschland organisiert haben und uns ermöglichten das Friedenslicht zu empfangen.
zu den Fotos

Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 13

Eingang: 13.12.2020, Veröffentlicht: 13.12.2020

Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 13
Diese schöne Weihnachtgeschichte hat Friedrich Wöbekind für sie ausgesucht.

Paula überlebt Weihnachten


von Barbara Pronnet



Auf einem kleinen Bauernhof, der schon bessere Zeiten gesehen hatte, lebte noch der alte Hund Bello, die Kuh Frieda, Kater Max und die Gans Paula.

Als Paula geboren wurde, bedauerte sie bald kein Schwan geworden zu sein. Sie putze sich pausenlos ihre weißen Federn, fraß nur die Hälfte des grässlichen Futters und achtete streng auf ihre Linie, indem sie jeden Tag einen strammen Marsch um den Hof watschelte. Sie war eitel und vornehm.
Eine arrogante Gans, ein Möchte-Gern-Schwan eben.

Das missfiel natürlich auch der Bäuerin.

“So a dürres Vieh mog koana zu Weihnachten” schimpfe sie bereits letztes Jahr im Stall bei der Fütterung, als sich die anderen Gänse auf die alten Kartoffelschalen stürzten.
Paula saß hochschnäbelig auf einer alten Holzkiste und schaute verachtend
ihren Artgenossen beim Schlemmen zu.

Das wird euer Todesurteil, ihr dummen Gänse. Paula erinnerte sich noch gut. Die Gänse bekamen in der Zeit besonders viel zu fressen und als es immer kälter wurde und zu schneien begann, waren die Gänse plötzlich weg. Der rotgesichtige Bauer, er lebte damals noch, packte sie an den Hälsen und steckte sie in eine Transportkiste und fuhr mit ihnen weg. Eine dicke besonders dumme Gans,
Paula konnte sie nicht ausstehen, wurde in die Küche gebracht und als der Christbaum geschmückt
in der Ecke stand, lag diese bereits knusprig braun gebraten in dem Bräter auf dem Herd.

Mit mir nicht, beschloss Paula darauf und zog ihr strenges Fitnessprogramm gnadenlos durch.

Jetzt stand wieder Weihnachten vor der Tür. Es wurde kalt und es roch nach Schnee. Die alte Bäuerin lebte alleine auf dem Hof und kümmerte sich mehr schlecht als recht um das Gehöft und die Tiere.
Sie hustete zum Steinerweichen. Der Kater hatte sich längst auf dem Nachbarhof niedergelassen
und kam nur noch sporadisch vorbei.

Paula spürte die Gefahr. Weihnachten war ein Fest des Grauens für Gänse.
Die Bauersfrau hatte ihr gestern das Fressen gebracht und sie genau beäugt.
“Diesmal bist fällig, für mich reichts, du depperte Gans” und verließ hinkend den Stall.

“Brings hinter dich” knurrte der alte Hund und schlief wieder ein. Die Kuh fraß wortlos ihr Heu und schaute Paula mit traurigem Blick an. Es war auch wirklich kein Vergnügen mehr. Ihre Artgenossen fehlten ihr, auch wenn Paula das ungern zugab. Sie fror unter ihrem Federkleid. Eine schlanke Figur war im Winter ein Fluch. Eine schlimme Zeit kam auf sie zu und sie fühlte ihr nahes Ende.

Am nächsten Morgen hörten die Tiere das Husten der Bäuerin bis in den Stall.

Die erstickt sicher bald, dachte Paula und schämte sich für ihre Gedanken. Was sollte denn aus
den anderen werden? Sie selber wurde sicher vorher noch verspeist und hatte es überstanden.

Sie hörten plötzlich die alte Bäuerin reden, krächzend und schnell. Dann wieder dieser schlimme Husten. Im Stall war es vollkommen still. Bello und Frieda warteten auf ihr Fressen
und Paula auf ihren Gang zum Schafott in den Bräter.

Nach einer Ewigkeit kam ein Auto mit Blinklampe und machte einen Höllenlärm. Paula watschelte
zu der offenen Stalltür und sah wie eine Frau und zwei Männer der Bäuerin in den Wagen halfen.
Dann verließ das Auto den Hof in Windeseile.
“Sie ist weg” sagte Paula zu den anderen. “Naja die kommt sicher gleich wieder, so zäh wie die ist.”

Sie warteten den Nachmittag und die ganze Nacht. Am nächsten Morgen
verspürte sogar Paula leichten Hunger.

“Ich schau mal nach”. Paula verließ den Stall und sah, dass die Tür zum Haus angelehnt war. Neugierig spähte Paula hinein in die gute Stube. Auf dem großen Holzofen thronte der Bräter.
Der Sarg steht also schon da. Eigentlich kann ich schon mal Probesitzen, dachte sie grimmig.

Galgenhumor war schon immer Paulas Stärke und sie flatterte auf den Tisch und hüpfte rüber auf den Herd. Wenigstens hatte die Alte ihn schön geputzt. Paula graute vor Dreck. Zumindest will ich hübsch sterben, dachte sie und stieg vorsichtig in den Bräter. Erhaben und stolz blickte Paula von oben herab durch die Wohnstube und ihr kleines Gänseherz begann auf einmal heftig zu schlagen.

Soviel Entbehrung und Kasteiung hast du dir angetan und jetzt wirst du doch sterben wie alle anderen. Die Alte kam sicher mit einem Mordshunger nach Hause und warum sollte ich sie nicht überraschen? Sie kann mir gleich hier den Hals umdrehen und ich habe zumindest noch
meinen Triumph und zeige ihr meinen Mut.

Paula fühlte sich sehr schlecht und müde. Das alles war auch wirklich der Horror. Sie schloss
ihre Augen und begann einzudösen. Sie träumte von einem herrlichen blauen See und
sah sich mit wunderschönen Schwänen darin schwimmen. Es war wie im Märchen.

Paula hörte nicht den Wagen der in den Hof fuhr. Eine Frau, ein Mann und zwei kleine Mädchen stiegen aus und gingen zu dem Haus. Sie betraten die Stube und in diesem Moment wachte Paula auf.

Sie erstarrte, konnte sich vor lauter Schreck nicht rühren. Der Familie ging es wohl genauso,
denn sie schauten auf die Gans im Bräter und konnten es nicht fassen.
Doch dann lachten sie alle schallend und konnten nicht mehr aufhören.
“Sie dir das an” sagte die Frau mit Tränen in den Augen
zu ihrem Mann ”der Weihnachtsbraten begrüßt uns schon”.

Die vier kamen vorsichtig auf Paula zu und der Mann sagte freundlich:
“Keine Angst, kleines Gänschen. Wir machen uns nix aus Fleisch, bei uns gibt’s Fisch zum Fest. Und so schlank und pfiffig wie du bist, behalten wir dich als Unterstützung für Bello.”
“Die Oma ist im Krankenhaus und muss dann ins Heim und wir wohnen jetzt hier und kümmern uns um den Hof” sagte eines der Mädchen und streichelte vorsichtig Paulas zitterndes Federkleid.

Paula erlöste sich langsam aus ihrer Starre, stieg schnell aus dem Bräter und flatterte in Richtung Ausgang. Ihr hatte es die Sprache verschlagen. Schnell huschte sie zurück in den Stall und
fiel dort vor den anderen in eine gnädige Ohnmacht.
“Siehst du, nix Fressen ist schlecht für die Nerven” knurrte Bello zu Frieda und schlief wieder ein.

Am Heiligen Abend, der Stall war gereinigt, die Tiere gefüttert, hörten diese plötzlich ein Singen:
“Oh du fröhliche, oh du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit”.

Paula wurde neugierig. Sie ging zu dem Haus und sah durch das kleine Fenster. Die Familie saß am Tisch und verzehrte ihre Forellen mit Kartoffelsalat. Sie lachten und ließen sich
das gute Essen schmecken. Ein herrlich geschmückter Christbaum funkelte in der Ecke.

Eine nette Familie ist das, vor allem sind alle so schlank, dachte Paula zufrieden.
Weihnachten ist eigentlich schön, besonders wenn man es erleben darf, freute sie sich.
Sie hatte heute eine Ausnahme gemacht und das hochwertige Futter, welches ihr gereicht wurde, komplett aufgefressen. Ein kleiner Rundgang um den Hof ist sicher gut
für die Verdauung und sie konnte gleich noch nach dem Rechten sehen.

Paula schüttelte zufrieden ihr weißes Federkleid, streckte ihren langen Hals und watschelte stolz durch die sternenklare stille Winternacht in eine glückliche Zukunft.


Wir danken Barbara Pronnet für die freundliche Genehmigung ihre Geschichte veröffentlichen zu dürfen.


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Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 12

Eingang: 12.12.2020, Veröffentlicht: 12.12.2020

Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 12
Unsere Gastgeberin für das 3. Adventstürchen ist Kirsten Türk, die uns mit einem exquisiten Menü überrascht.


Rezept


Avocadodip
½ kleine Zwiebel fein würfeln und zusammen mit 2 reifen Avocado und Olivenöl pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken

Brotplätzchen
aus 50 g Roggenmehl, 250 g Weizenmehl, 1 TL Salz und knapp ½ Würfel Hefe mit etwa 150 bis 200 ml Wasser einen Hefeteig bereiten, ca 2 Stunden gehen lassen. Den Teig noch einmal durchkneten, ca 1 cm dick ausrollen und Sterne ausstechen.
Im vorgeheizten Backofen (220°C, Umluft 200°C) etwa 10 min backen.

Garnelen, geräucherten Lachs und Brotsterne zusammen mit Sahnemeerrettich und Avocadodip auf Tellern anrichten

Roastbeef
Backofen auf 80°C vorheizen (Ober- und Unterhitze)
4 ca 2,5 cm dicke Scheiben Roastbeef in Öl von jeder Seite 1 min anbraten, salzen, pfeffern und im Backofen in 50 - 60 min gar ziehen lassen

Rotweinzwiebeln
2 Gemüsezwiebeln in Ringe schneiden und im Bratfett des Roastbeefs glasig braten. Mit einem guten Schuss Rotwein ablöschen und den Wein komplett einziehen lassen

Kräuterbutter
2 Bund Petersilie fein schneiden und mit 250 g weicher Butter vermischen, kalt stellen

Ofenkartoffeln
Kartoffeln waschen, je nach Größe 10 bis 15 min ankochen, pellen, halbieren und in eine Auflaufform geben. Die Kartoffeln mit Olivenöl beträufeln, salzen und mit Rosmarinnadeln bestreuen. Im Backofen ca 20 bis 30 min backen bis die Kartoffeln leicht gebräunt sind

Salat
aus verschiedenen Blattsalaten, Gurke, Kirschtomaten einen Salat bereiten. Für die Vinaigrette ca 80 ml Kürbiskernöl, 40 ml Kräuteressig, 20 ml Wasser, 1 fein gewürfelte Knoblauchzehe, 2 TL Honigsenf, eine gewürfelte Mango und 1 TL Salz verrühren. Vor dem Servieren noch 3 bis 4 EL geröstete Sonnenblumenkerne über dem Salat verteilen

Apfel-Feigen-Crumble
3 - 4 Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien, in grobe Stücke schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. 10 getrocknete Feigen in feine Würfel schneiden und mit den Äpfeln vermischt in eine Auflaufform geben. Etwas Zimt darüber streuen
Für den Crumble aus 100 g geschmolzener Butter, 50 g kernigen Haferflocken , 120 g Mehl, 1 TL Zimt, 70 g Zucker und 1 Pk Vanillezucker Streusel bereiten und auf das Apfel- Feigen-Gemisch geben. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca 20 bis 25 min backen
noch warm mit Vanillesauce servieren
schmeckt auch gut mit Vanilleeis oder Schlagsahne

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Hoffnungsbrief Nr. 38

Eingang: 11.12.2020, Veröffentlicht: 11.12.2020

Hoffnungsbrief Nr. 38
Foto: Wikipedia: Von Zeglarz - Eigenes Werk, Gemeinfrei

Hoffnungsbrief zum 3. Advent 2020 - Es kommt ein Schiff geladen (EG 8,1-6)

Liebe Gemeinde,

dieses Adventslied war ursprünglich ein Marienlied. Es ist im Elsass des 15. Jahrhunderts entstanden und besang den Weg der hochschwangeren Maria. Also weniger ein Seemannslied von der Küste, sondern ein Marienlied, allerdings spürt man im heutigen Text kaum noch etwas davon...
Kurz vor Weihnachten kam Maria mit Josef in Bethlehem an: “Ich kann nicht mehr weiter, ich glaube mein Kind kommt bald!” Höchste Zeit für eine halbwegs akzeptable Unterkunft, es gibt aber bloß einen zugigen Stall auf freiem Feld. Im Bild des Adventsliedes fährt das Schiff voll beladen dahin. Es ist fast ein Wunder, wenn es den sicheren Hafen noch erreicht. Ohne Gottes Gnade, die das Schiff bewegt, wird es nicht gelingen, das ist gemeint: Wenn das “Segel Gottes Liebe” ist und das Schiff fortbewegt, so ist “der Heilig Geist der Mast.” Er gibt dem Schiff die nötige Stabilität, damit es nicht auseinanderbricht.
“Der Anker haft` auf Erden, da ist das Schiff an Land. Das Wort will Fleisch uns werden, der Sohn ist uns gesandt.” Wir merken: Das Ziel ist nahe, der Hafen erreicht. Wer schon einmal erlebt hat, mit welchem Getöse geankert wird, Kettengerassel und ein letzter Ruck, der verspürt die Erleichterung der Besatzung. “Es ist geschafft”, seufzen alle erleichtert. Auch ein stürmischer Wind kann uns jetzt nicht mehr vom Ziel wegreißen.
“Das Wort will Fleisch uns werden” meint das Wort Gottes, das vorher bei Gott war, nimmt jetzt unter uns Menschen Gestalt an (vgl. Joh 1). Was so viele weihnachtliche Musik bejubelt (z. B. “Der Messias” von Händel), erfüllt sich: “Der Sohn ist uns gesandt.” Gott kommt bei uns an, nach beschwerlicher Fahrt durch raue See.
“Zu Bethlehem geboren im Stall ein Kindelein, gibt sich für uns verloren; gelobet muss es sein.” Nun wird es schon weihnachtlich. Die traditionelle Geburt, die das Alte Testament dem Davidssohn, dem Königsspross aus der damals Tausend Jahre alten Geschichte Israels verheißt, findet nicht irgendwo statt, sondern in der Davidsstadt Bethlehem. Die besungene Geburt weist damit auf die Gottessohnschaft hin: Dieser ist der langerwartete Messias Israels, der Heiland. - Einerseits weihnachtlich, aber doch nicht so ganz, denn schon jetzt deutet sich der Opfergang Jesu ans Kreuz an.
Alle weihnachtlichen Erzählungen haben als Ziel die Begegnung der Suchenden mit dem Gottessohn. Wer auf ein Kind wartet, der freut sich am meisten auf den Augenblick, wo er und sie dieses Kind halten, tragen und liebkosen darf. Wir werden verzaubert von aller Vorfreude auf Kinder/Enkel oder wir erinnern uns daran, wie wir zum letzten Mal ein Kleinkind im Arm trugen. Niemand möchte bei einer Geburt an den Abschied oder ein schweres Leben oder Leiden denken. Doch hier zeigt sich das ganze Leben auch mit den Schattenseiten: “muss vorher mit ihm leiden groß Pein und Marter viel.”
Bilder alter Meister zeigen die Krippe schon mit dem Ausblick auf die Zukunft des Jesus von Nazareth. Der Gekreuzigte wächst gleichsam aus dem Holz des Stalles heraus und ist schon bei der Geburt sichtbar. Freilich nur auf dem Bild, aber es wirkt ein wenig wie der Fluch der bösen Fee bei der Geburt des Dornröschen. An den Tod mag man doch wirklich nicht denken, wenn man sich auf die Geburt freut, sie sogar sehen oder miterleben kann. Das weist uns darauf hin, dass Weihnachten für jeden von uns ein Ziel hat, das nicht nur schön oder rührend ist, sondern uns wunderbar berührt und verwandelt: Wer das ewige Leben erlangt, für den wird der Tod nicht das letzte Wort haben. Zwar bin ich noch Erdenbürger, aber durch den Glauben an Jesus werde ich auch Himmelsbürger sein.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit
Ihr Pastor Cornelius Meisiek
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Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 11

Eingang: 11.12.2020, Veröffentlicht: 11.12.2020

Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 11


Das folgende Audio kann mit PLAY(Dreieck) abgespielt werden:

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Unsere Gastgeber für das 11. Adventstürchen sind Familie Fricke.

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Gewinner der Nikolausaktion

Eingang: 10.12.2020, Veröffentlicht: 10.12.2020

Gewinner der Nikolausaktion
Anbei einige Impressionen vom Nikolaustag.
Am Nikolausabend wurde dann die Urne mit den Lösungszetteln geöffnet.
Anwesend waren Renate Bosum, Nicole Engelmann, Jutta Hansemann und Traute Hennemann.
40 Lösungszettel wurden abgegeben, davon waren 15 korrekte Lösungen dabei, die sowohl den Lösungssatz, als auch die Anzahl der Sterne korrekt gezählt hatten.
Kirchenvorsteherin Jutta Hansemann war die Glücksfee und zog die drei Gewinner.
Den drei Gewinnern wurde der Gewinn: Ein kleines Spiel und ein Gutschein von Radüge.

Die Gewinner sind:
Sontje-Feline Lorenz aus Coppengrave
Raphael Tornow aus Duingen
und der 3. Gewinner ist aus Coppengrave (Name wird wunschgemäß nicht genannt)

Wir gratulieren allen Gewinnern und wünschen viel Freude mit dem Gewinn.

Vielen Dank an Renate Bosum für die tolle Idee, an den Kirchenvorstand Coppengrave und die Nikoläuse im Dorf, die die Stiefel und Fenster so liebevoll gestaltet haben, sowie allen, die mitgemacht haben!
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Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 10

Eingang: 10.12.2020, Veröffentlicht: 10.12.2020

Digitaler Lebendiger Adventskalender Tür 10
Das obige Bild zeigt einen Aussschnitt aus dem Video.

Das folgende Video kann mit PLAY(Dreieck) abgespielt werden:

Zum Absspielen des Videos bitte auf PLAY (Dreieck) klicken.

Unsere Gastgeber für das 10. Adventstürchen sind Familie Pawelzik

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